Mucbook: FoodSwapMuc, Tauschzettel
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Food Swap München: Lasst uns Essen tauschen!

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Sabine Sikorski

Foodie. Liebt Essen. Hat eine große Leidenschaft für selbstgebackenes Brot und Brötchen.
Schreibt hier über alle möglichen Essensthemen: Von kulinarischen Events über Food-Startups bis hin zu dem ein oder anderen Rezept.
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Wie jetzt – Essen tauschen? Mit Fremden? Was auf den ersten Blick nach „Gib mir dein Pausenbrot, dann bekommst du meins“ klingt, ist doch ganz anders. Denn beim Food Swap werden selbstgemachte Lebensmittel getauscht, wahlweise eigenes Obst und Gemüse – was immer Küche, Garten oder Balkon halt so hergeben. Die Idee dahinter: Die Leidenschaft der Einzelnen für Selbstgemachtes zu bündeln und gemeinsam mehr zu erleben und zu verkosten.

Dass das funktioniert, davon habe ich mich persönlich am vergangenen Freitag überzeugt, als die Macher hinter Food Swap, Annette Sandner und Heimo Tscherne, zum ersten Lebensmitteltausch ins Eisfrei geladen hatten. Selber mitgebracht habe ich nichts, was ich schnell bereue. Denn auf den aufgebauten Biertischen tümmeln sich die Köstlichkeiten der Teilnehmer: Gänseschmalz mit Zwiebeln und Äpfeln, herzhafte Muffins, selbstgemachtes Müsli, Kefir- und Kombuchaknollen, fermentiertes Gemüse und Schlehenlikör. Daneben liegen Zettel mit weiteren Infos zum Produkt: Ist es vegetarisch/vegan? Lactosefrei? Sojafrei? Auf diesen Tauschkarten kann jeder eintragen, was er bietet. Beispielsweise ein Glas Schmalz gegen ein Fläschen Likör. Oder zwei Muffins im Austausch für Müsli.

Mucbook: FoodSwapMuc, Tauschzettel

Die Tauschkarten

Während ich mir noch alles angucke, sind die anderen schon längst am Probieren. Rezepte werden ausgetauscht, neue Ideen gesammelt und Anbaumethoden besprochen. Eine Teilnehmerin erzählt von ihrem Acker, eine andere was über die Herstellung von Kefir. Aus so manch einer Hosentasche ragt ein Löffel oder eine Gabel, und auch mir wird ein kleiner Löffel in die Hand gedrückt. Ich fange an, mich durchzuprobieren.

Die Idee des Food Swap ist nicht neu. Weltweit wird Essen getauscht, von Boston bis Berlin. Annette und Heimo erklären, warum sie jetzt in München damit gestartet sind: „In den heimischen Küchen wird viel mehr produziert, als man glauben möchte. Als begeisterte Köche wollen wir diese Vielfalt öffentlich machen und mit vielen teilen. Und FoodSwapMuc ist die perfekte Plattform dafür.

 

Die Macher hinter FoodSwapMuc: Heimo und Annette

Die Macher hinter FoodSwapMuc: Heimo und Annette

Wer von euch jetzt auch Lust bekommen hat, am Food Swap teilzunehmen: Der nächste Termin ist Donnerstag, der 27. Januar 2015. Über die Facebook-Page oder Twitter bleibt ihr auf dem Laufenden. Mich trefft ihr dann auf jeden Fall. Ich habe nämlich eine Bringschuld einzulösen. Für den Schlehenlikör, den ich bekomme habe.

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