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Mehr als 10 (wirklich) beste Insider-Tipps zum Start in den Kunstherbst
Jedes Jahr im September beginnt die neue Kunstsaison — natürlich auch in München. Nach der Sommerpause öffnen Galerien, Off-Spaces und Projekträume ihre Türen, Künstler:innen zeigen neue Arbeiten und die Stadt wird wieder zum Treffpunkt für Kunstschaffende, Sammler:innen, Kurator:innen und Kunstinteressierte. Gerade der Saisonstart macht dabei deutlich, wie vielfältig die Münchner Kunstszene inzwischen ist: Neben etablierten Galerien sind Projekträume und Ausstellungsinitiativen wichtig um neue Dialoge zu schaffen, und Positionen nach München zu bringen.
Unsere Kunst-Kolumnistin Heike Dempster hat eine Auswahl an Ausstellungen zusammengestellt, die im September 2026 besonders neugierig machen – von Medienkunst und Malerei über Skulptur und Video bis hin zu experimentellen Installationen. Und statt 10 sind es am Ende sogar 12 Tipps geworden.
AkademieGalerie – Ilinca Fechete: „Memory Magnified by Memory of Course“ (bis 18. September 2026)

Ein spannender Saisonauftakt findet direkt an der Universität statt: In der AkademieGalerie der Akademie der Bildenden Künste München ist noch bis zum 18. September Ilinca Fechetes Ausstellung „Memory Magnified by Memory of Course“ zu sehen. Sie entstand im Rahmen des Medienkunstpreises 2026 der Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz in Zusammenarbeit mit der Akademie der Bildenden Künste München.
Fechete beschäftigt sich hier mit Fragen von Wahrnehmung, Sprache, Kognition und den Systemen, mit denen wir Informationen ordnen. Für ihre neue Arbeit kombiniert sie ein Ultraschall-Soundsystem mit einem visuellen Programm für einen Film. Zu sehen sind unter anderem Aufnahmen von Bienen – ein scheinbar einfaches Motiv, das bei Fechete zum Ausgangspunkt für Überlegungen über soziale Systeme, Kommunikation und die Konstruktion von Bedeutung wird.
Die AkademieGalerie ist ohnehin ein besonderer Ort: Seit Jahrzehnten werden hier Ausstellungsprojekte realisiert, die eng mit der Akademie verbunden sind. Der Raum im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Universität ist immer einen Besuch wert. Ab dem 24. September folgt dann eine Soloausstellung von Janis Strobl, und ab 22.10. eine Ausstellung von Sumire Sakuma und Marlene Rösch.
FLORIDA Lothringer 13 – Chaeeun Lee, Naho Matsuda, Pierre-Yves Delannoy, Phuong Thao Nguyen“On Borrowed Ground” (Vernissage: 17. September 2026)

Die Gruppenausstellung “On Borrowed Ground” ist ein künstlerisches Projekt von Chaeeun Lee, Naho Matsuda, Pierre-Yves Delannoy, Phuong Thao Nguyen, das sich mit natürlichen Materialien auseinandersetzt. Die zweiteilige Ausstellung verbindet Münchner Orte kollektiver Fürsorge miteinander: den Projektraum Florida Lothringer13 und den GenerationenGarten in Milbertshofen. Das erste Kapitel im FLORIDA befasst sich mit diesen Materialien im Entstehungsprozess – wie sie sich durch Zeit, Körper und Fürsorge formen – und untersucht, wie die sich wandelnde Erde uns im Gegenzug wiederum verändert.
Teil des Ausstellungsprogramms sind auch eine Serie von Workshops mit den Kuenstler:innen, also unbedingt auf Instagram folgen.
Galerie der Künstler*innen – „FRESH HORIZONS“ (Vernissage: 15. September 2026)

Am 15.9.2026 eröffnet in der Galerie der Künstler*innen des BBK München und Oberbayern die Ausstellung “FRESH HORIZONS”, kuratiert von Domino Pyttel und mit Werken von Dunia Barrera, Isabelle Chrétien, Alessandro Giorgi, Alina Grasmann, Anna Julika Jarczyk, Julia Klemm, Anna McCarthy, Stefania Peter, Volker Behrend Peters, Julia Schewalie und Jianling Zhang
Die Ausstellung ermöglicht einen unmittelbaren Einblick in die künstlerische Arbeit von elf Kunstschaffenden im Alter von 34 bis 75 Jahren stehen für eine generationenübergreifende Gegenwart, in der sich Erfahrung und Experiment gleichermaßen entfalten. Die Ausstellung versteht sich als Momentaufnahme – eine offene, vielstimmige Präsentation aktueller künstlerischer Positionen.
Sagt Pyttel: “Die Ausstellung “FRESH HORIZONS” ist besonders empfehlenswert, weil sie elf sehr unterschiedliche künstlerische Positionen zusammenbringt und gerade aus diesem offenen Nebeneinander eine besondere Spannung entsteht. Die Vielfalt der Medien, Perspektiven und Generationen macht die Ausstellung zu einer überraschenden und inspirierenden Momentaufnahme zeitgenössischen Kunstschaffens.”
Jianling Zhang ist eine der mitwirkenden Kunstschaffenden und zeigt die Zweikanal-Videoarbeit “FORMATION” (2021), gedreht in Armenien, dessen Landschaft tiefgreifend durch vulkanische Aktivitäten geformt wurde. In Zusammenarbeit mit Ringern und Archäologen vibriert das Werk zwischen Dokumentation und Fiktion, um die gegenseitige Prägung von Gestein und Körper einzufangen.
Über ihre Arbeit sagt Zhang, “Etwas bricht aus der massiven Tiefe durchs Wasser, vertikal gedehnt, Spiegelungen überlappend. Etwas ragt auf wie ein bizarrer Dorn, die Kanten im Hitzeflimmern flackernd und verzerrt. Dem Festland abgewandt, beschützt der Horizont das Fremde, das Unbekannte.”
LOHAUS GALLERY – Gregor Hildebrandt: „Ein Raum mit zwei Türen“ (Vernissage: 17. September 2026)

Mit Gregor Hildebrandt präsentiert die LOHAUS GALLERY eine Position, bei der Musik und bildende Kunst besonders eng miteinander verbunden sind. Der Titel „Ein Raum mit zwei Türen“ verweist auf die räumliche Situation der Galerie und wird zugleich zur Metapher: zwei Richtungen, zwei Möglichkeiten, ein Dazwischen.
Hildebrandt ist bekannt für seine Auseinandersetzung mit Musik, Erinnerung und den materiellen Spuren von Pop- und Musikkultur. In seinen Arbeiten werden Tonträger, Kassetten, Bänder und andere musikalische Materialien zu bildnerischen und skulpturalen Elementen. Die Ausstellung verspricht damit einen Raum, in dem das Sichtbare immer auch auf etwas Gehörtes, Erinnertes oder Abwesendes verweist.
Max Goelitz – Ju Young Kim: „addresses without names“ (Vernissage: 17. September 2026)

Was bedeutet es, sich an einem Ort zuhause zu fühlen, der eigentlich nur vorübergehend ist? Genau dieser Frage nähert sich Ju Young Kim in ihrer Ausstellung „addresses without names“ bei Max Goelitz. Flugzeuge, Züge, Wartesäle, Hotels und temporäre Wohnungen werden zu Zwischenräumen: Orte, an denen der Körper ankommt, ohne wirklich irgendwo anzukommen. Kim interessiert sich dabei für eine besondere Form der Vertrautheit. Ein Sitzbezug oder ein Vorhang kann bekannt wirken, obwohl wir uns an keinen konkreten Ort erinnern. Die Künstlerin bezeichnet dieses Phänomen als „anonymous familiarity“.
Für ihre erste Einzelausstellung in der Münchner Galerie entwickelt Kim neben Arbeiten aus der Serie „AEROPLASTICS“ eine neue Gruppe von Glasarbeiten. Textile Muster aus öffentlichen Verkehrsmitteln und privaten Räumen werden in Glas übersetzt – aus weichen, vertrauten Oberflächen werden fragile und harte Körper. Erinnerung wird so nicht als Bild, sondern als körperliche Empfindung erfahrbar.
NEUMEISTER – Debütantinnenausstellung 2026 (Vernissage: 17. September 2026)

Die Debütantinnenausstellung der Akademie der Bildenden Künste München ist jedes Jahr eine wichtige Momentaufnahme der jungen Münchner Kunstszene. In diesem Jahr findet sie an einem besonderen Ort statt: im ehemaligen Auktionshaus NEUMEISTER in der Barer Straße.
Gezeigt werden Arbeiten von Santiago Archila Salcedo, Anastasiia Batishcheva, Vincent Entekhabi, Ilinca Fechete, Zahra Ghadimian, Max James, Nicola Kötterl, Lea Manoussakis-di Bona, Florian Clemens Meier, Geumok Oh, Thanh Vi Pham Nguyen, Dominik Schreiner, Jonas Strobl und the BERG.
Spannend ist dabei nicht nur die Vielfalt der künstlerischen Positionen, sondern auch die Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsort selbst. Auktionshäuser sind Orte, an denen sich Fragen nach Wert, Besitz, Preis, Begehren und dem Status von Kunst verdichten. Diese Themen werden von den Absolvent:innen aufgegriffen und in neue Arbeiten übersetzt.
Auch Performances gehören zum Programm: Zur Eröffnung gibt es Performances von Zahra Ghadimian und Santiago Archila Salcedo auf, am 24. September folgt eine Performance von Zahra Ghadimian. Zur Finissage am 2. Oktober zeigt Max James „The last auction“.
nouveaux deuxdeux – Benedikt Hipp: „Open Cluster“ (Vernissage: 17. September 2026)

Die Galerie nouveaux deuxdeux gehört zu den interessanten jüngeren Galerien Münchens. 2023 von Vinh Thang und Gawain von Mallinckrodt gegründet, setzt sie auf den Dialog zwischen etablierten und jüngeren Positionen und beschäftigt sich immer wieder mit Spannungsfeldern wie Natur und Technologie, Materialität und Transformation. 2026 wurde die Galerie mit einem der Münchner Galeriepreise ausgezeichnet. Zum Saisonstart zeigt nouveaux deuxdeux eine Soloausstellung von Benedikt Hipp. Der Künstler verbindet Malerei und Skulptur und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Körper, Bewusstsein und gesellschaftlichen Strukturen. Seine Arbeiten fragen, wie Identität entsteht und wie sehr unser Selbstbild von kulturellen, politischen und ökonomischen Bedingungen geprägt wird. Die Ausstellung läuft bis Ende Oktober und ist damit ein guter Anlaufpunkt für alle, die sich für eine konzeptuell dichte, zugleich stark materielle Position interessieren.
Paulina Caspari – Thomas Rentmeister “Transit. After the Journey” (Vernissage: 17. September 2026)

Die Galerie Paulina Caspari zählt seit 2022 zu den besten Kunstadressen in München. Zum Saisonauftakt zeigt die Galerie nun eine Einzelausstellung des in Berlin und Dreetz lebenden Künstlers Thomas Rentmeister. „Transit. After the Journey“ thematisiert Zustände ohne festen Zielpunkt, in denen sich Wandel und Bewegung erst im Rückblick entfalten. Seine künstlerische Praxis ist systematisch, aber offen für intuitive Entwicklungen, geprägt von stetigem Justieren und Verwerfen. Rentmeister arbeitet mit Materialien, die bereits eine Geschichte tragen – alte Türen, Baumarkt-Ziersteine oder Neonschriftzüge – und interessiert sich für die Spuren der Zeit auf diesen Oberflächen.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten, die diesen „nach der Reise“ Zustand verkörpern, etwa die Skulptur aus Wohnwagenverkleidungen, die ein kubistisches Raum- und Zeitverständnis reflektiert. Rentmeisters Werke zeichnen sich durch die Wechselwirkung von Licht, Raum und Betrachtenden aus, wodurch eine fließende Beziehung zwischen Objekt und Umfeld entsteht. Seine Arbeiten verbinden alltägliche Objekte mit bildhauerischer Kunst und hinterfragen dabei Kategorien wie Wert, Dauerhaftigkeit und Ordnung. Die Spannungen zwischen Kontrolle und Entropie prägen sein Werk, das eine emotionale, physische und intellektuelle Wirkung entfaltet.
SOSOSO Space in Kollaboration mit Salta art und NEBYULA Rosa Stern– Emilia de las Carreras und Fátima Rodrigo (Vernissage: 17. September 2026)

Wie verändert sich eine künstlerische Arbeit, wenn sie nicht im Atelier, sondern aus einer intensiven Recherche vor Ort entsteht? Diese Frage steht im Zentrum der Ausstellung von Emilia de las Carreras und Fátima Rodrigo im SOSOSO Space.
Beide Künstlerinnen waren im Rahmen der AIR-M Ebenböckhaus-Residency für drei Monate in München. Statt fertige Arbeiten mitzubringen, setzten sie sich mit der Stadt, ihren industriellen Strukturen, Archiven, Werkstätten und lokalen Akteur:innen auseinander.
De las Carreras arbeitet mit ausrangierten urbanen und industriellen Materialien. Sie verbindet, verwebt und transformiert Fundstücke zu skulpturalen Strukturen, die an Organismen erinnern. Themen wie ökologische Systeme, Anpassung, Reparatur und Fürsorge spielen dabei eine zentrale Rolle.
Rodrigo untersucht dagegen die Wege, auf denen modernistische Ästhetiken und populäre Bildwelten zwischen Europa und Lateinamerika zirkulieren. Perlen, Pailletten, Metallfäden und industrielle Textilien werden zu immersiven Installationen, in denen Fragen nach kultureller Übersetzung, Autor:innenschaft und postkolonialen Erzählungen auftauchen.
Studio D40 – „Enthusiastic Look“ (Vernissage: 17. September 2026)

„Jenseits institutioneller Ausstellungen und großer Events wie Various Others werden in München immer wieder internationale Künstler*innen erstmals einem lokalen Publikum vorgestellt.,” sagt Kuratorin Tinatin Ghughunishvili-Brück. “Diesen Ansatz verfolge ich mit TGB Art Projects seit 2019. Mit der Einladung des Künstlerkollektivs Espace Lazzo aus Marseille setze ich diese Arbeit nun fort und präsentiere ihre Positionen erstmals in München.“
Drei Künstler aus Marseille, eine gemeinsame Leidenschaft für Malerei und ein ausgesprochen zeitgenössischer Blick auf das Porträt: „Enthusiastic Look“ bringt Théo Bernal, Florian Becherucci und Mymi Meski erstmals in Deutschland zusammen. Die Ausstellung ist eine Kooperation von TGB Art Projects und dem Marseiller Künstlerkollektiv Espace Lazzo und findet im Studio D40 statt.
„Wir hatten das Glück, München durch einen Freund kennenzulernen, der schon seit einigen Jahren hier lebt,” erzählt der teilnehmende Künstler Florian Becherucci. “Wir freuen uns darauf, mit TGB Art Projects eine Verbindung zur Münchner und bayerischen Kunstszene aufzubauen und zu sehen, welche neue Dynamik daraus für unser Kollektiv entstehen kann.“
Im Zentrum der Ausstellung in München steht der Mensch – allerdings nicht unbedingt als naturalistisch wiedergegebenes Gegenüber. Die Kunstschaffenden arbeiten mit real beobachteten Personen, Selbstporträts und Figuren aus der öffentlichen Bildwelt. Dabei treffen kunsthistorische Referenzen von Botticelli über Cranach bis Velázquez auf Motive der Gegenwart.
Interessant ist besonders die Frage, wie Bilder von Menschen zu kulturellen Ikonen werden. Simonetta Vespucci und Kim Kardashian erscheinen dabei zunächst als denkbar unterschiedliche Figuren. Doch beide sind Teil einer Bildgeschichte, in der Schönheit, Körper, Mode und öffentliche Wahrnehmung zu kulturellen Zeichen werden.
„Enthusiastic Look“ ist damit nicht nur eine Ausstellung über Porträts, sondern auch über den Blick selbst – und über die Frage, wie Geschichte und Gegenwart in zeitgenössischer Malerei weiterleben.
Sperling – Veronika Hilger: „Strange Weather“ (Vernissage: 17. September 2026)

Bei Sperling ist Veronika Hilger mit ihrer neuen Einzelausstellung „Strange Weather“ zu sehen. Die Münchner Künstlerin, die an der Akademie der Bildenden Künste studierte, verbindet Malerei mit einem ausgeprägten Interesse an Alltagsbildern, Wahrnehmung und den Zwischenräumen des Vertrauten.„Strange Weather“ präsentiert neue Malereien und Keramiken.
Sperling selbst gehört seit Jahren zu den spannenden Adressen für zeitgenössische Kunst in München. Die Galerie zeigt regelmäßig Künstler:innen, die sich mit Malerei und erweiterten Formen des Bildes auseinandersetzen. „Strange Weather“ läuft bis zum 31. Oktober.
The Tiger Room – Sophia Mainka: „where things stay too long“ (Vernissage: 17. September 2026)

Was passiert, wenn Dinge einfach zu lange bleiben? Diese scheinbar banale Frage wird bei Sophia Mainka zum Ausgangspunkt einer poetischen und zugleich gesellschaftlich relevanten Ausstellung. „where things stay too long“ ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin bei The Tiger Room und läuft vom 18. September bis zum 31. Oktober.
Mainka interessiert sich für Dinge, die ihre vorgesehene Funktion verlieren. Ein Gegenstand, der im Garten vergessen wurde, kann beispielsweise für den Menschen nutzlos geworden sein, während er für eine andere Lebensform plötzlich Schutz oder Lebensraum bietet. Aus dieser Verschiebung entwickelt die Künstlerin skulpturale und materielle Transformationen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Skulptur, Video und Installation und hinterfragen die vermeintlich klare Grenze zwischen Mensch, Objekt und Nicht-Mensch. Dinge erscheinen nicht länger als passive Gegenstände, sondern als Akteure mit eigenen Geschichten und Möglichkeiten.
Sagt Mainka, “In meiner ersten Einzelausstellung in der Galerie The Tiger Room in der Maxvorstadt erzählen meine Skulpturen vom Zusammenleben verschiedener Arten. Im Zentrum steht der Vorgarten – und die Frage, wem er eigentlich gehört: dem Menschen, dem Regenwurm oder dem Gartenzwerg?”
The Tiger Room selbst ist noch eine vergleichsweise junge, aber wichtige Adresse im Kunstareal, die immer einen Besuch wert ist, um vor allem aufstrebende und mid-career Künstlerinnen zu entdecken. 2026 wurde sie mit einem der Münchner Galeriepreise ausgezeichnet.
Ein Herbst voller Entdeckungen
Die 10 + 2 Ausstellungen zeigen, wie unterschiedlich der Münchner Kunstherbst 2026 ausfällt. Es geht um digitale Wahrnehmung und Erinnerung, um Malerei und ihre Geschichte, um Zugehörigkeit, um Materialien, Körper und ökologische Systeme. Wer also im September durch München streift, sollte nicht nur die großen Institutionen im Blick haben. Gerade in den Galerien, Projekträumen und Off-Spaces lässt sich entdecken, welche Themen die nächste Generation von Künstler:innen beschäftigen – und welche Positionen die Münchner Kunstszene in den kommenden Monaten und Jahren prägen könnten.
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