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„Wer auf Qualität achtet, trinkt sein Wasser aus der Glasflasche“: Kondrauer Wasser-Experte Ralf Brodnicki im Interview

Kondrauer

Wasser ist unser vielleicht höchstes Gut – gerade deshalb sollten wir dabei auf Qualität achten. Kondrauer Wasser-Experte Ralf Brodnicki über Nachhaltigkeit, extra leichte Glasflaschen und das richtige Wasser zum richtigen Anlass.

Die Qualität von Leitungswasser gilt gerade in München als besonders hoch. Warum lohnt es sich trotzdem, Wasser aus der Flasche zu trinken?

Sicher hat nicht jeder Ort in Deutschland Zugriff auf Quellwasser aus dem Alpenraum. Denn zu einem ganzen Drittel stammt das Wasser in deutschen Leitungen aus Oberflächenwasser, sprich aus Flüssen und Seen. Für deren Aufbereitung werden meist aufwändige Verfahren eingesetzt. Eine abschließende Desinfektion ist obligatorisch. Davon abgesehen liegt das eigentliche Qualitätsproblem des Trinkwassers in der Hausinstallation. Hier gibt es zahlreiche Gefahrenquellen: Leitungen, Hauspartikelfilter und Siebeinsätze können der Wasserqualität schaden. Denn gerade bei kalkhaltigem Wasser wie in München entstehen hier schnell Ablagerungen. Dabei stellt vor allem sogenanntes Stagnationswasser ein Risiko dar, also Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung gestanden hat. Laut Empfehlung des Bundesumweltministeriums sollen Verbraucher es auf gar keinen Fall zur Zubereitung von Speisen und Getränken nutzen, sondern es ablaufen lassen. Hier geht wertvolles Wasser einfach verloren. Mineralwasser ist eines der am strengsten geprüften Lebensmittel in Deutschland. Es muss zwingend quellrein abgefüllt werden und darf manche Schadstoffe gar nicht enthalten, nicht einmal mit Mindestwert. Besonders an die Mineralwässer, die für Babynahrung geeignet sind, werden hohe Anforderungen gestellt. So kann sich der Verwender, besonders bei der Abfüllung in Glas-Mehrwegflaschen, auf die Qualität verlassen.

Was viele Menschen vom Wasserkauf abhält, ist das Gewicht. Was raten Sie Menschen, die gerne Wasser kaufen würden, es aber nicht in den vierten Stock tragen können oder wollen? Welche Alternativen gibt es?

Wir haben u.a. aus diesem Grund eine Leichtglasflasche entwickelt, die nur 75 Prozent des üblichen Gewichts hat. Sie wiegt nur noch 345 Gramm. 2012 schaffte es die Individual-Leichtglas-Mehrwegflasche, in der das Kondrauer Genuss-Mineralwassersortiment erhältlich ist, beim Water Innovation Award ins Finale der Kategorie “Beste Nachhaltigkeitsinitiative für die Umwelt” und wurde von der Deutschen Umwelthilfe und der Stiftung Initiative Mehrweg ausgezeichnet. Bei dieser Flasche verringert sich auch der Materialeinsatz um fast 50 Prozent. Gleiches gilt für den Energieverbrauch bei der Produktion und beim Transport. So können auf einer Palette etwa 60 Liter mehr transportiert werden als bei der üblichen Perlglasflasche. Wir setzen auch nach wie vor auf PET. Eine hochwertige PET-Flasche kann bis zu 50-mal befüllt werden. Sie enthält weder Weichmacher noch andere Substanzen, die dem Inhalt schaden. Und aus den meisten PET- Flaschen werden nach diesem Lebenszyklus wieder neue PET-Flaschen. Der Recycling-Prozess funktioniert besser, als allgemein gedacht.

„Entscheidend für den Geschmack ist das Einsatzgebiet“

Sie sind Wassersommelier: Weinproben kennt jede*r, aber worauf muss man beim Geschmack von Wasser achten? Gibt es auch verschiedene Aromen wie bei Kaffee oder eben Wein, oder geht es da um ganz andere Dinge?

Mineralwässer können, je nach Herkunft, einen ganz unterschiedlichen Geschmack haben. Ein natriumhaltiges ist von einem natriumarmen Wasser deutlich zu unterscheiden. Natrium, Calcium, Magnesium, Silicium, Hydrogencarbonat – je nach Zusammensetzung der Mineralien im Quellwasser ändert sich auch der Geschmack. Daher passen unterschiedliche Wasser zu Weinen unterschiedlicher Herkunft oder zu verschiedenen Kaffeesorten. Entscheidend für den Geschmack und das Einsatzgebiet ist auch, ob ein Mineralwasser viel oder wenig Kohlensäure hat. So hilft zum Beispiel ein stark sprudelndes Mineralwasser bei einem reichhaltigen Essen oder einem vollmundigen Wein die Geschmacksknospen auf der Zunge zu neutralisieren, sodass man auch die Aromen der Beilagen oder des Desserts wahrnehmen kann. Auch beim Genuss von Kaffee spült ein Wasser mit hohem Hydrogencarbonat- Anteil die Zunge immer wieder frei.

Viele Menschen trinken Wasser, um ihren Durst zu löschen, nicht als Genussmittel. Warum ist es trotzdem so wichtig, sich mit dem Geschmack von Wasser zu beschäftigen und in hochwertiges Wasser zu investieren?

Menschen genießen „ihr“ Mineralwasser, so wie sie ihre Kaffemarke oder ihren Lieblingswein genießen. Wenn es anders schmeckt als gewohnt, fällt dies schnell auf. Mineralwasser kann den Genuss von Kaffee, Whisky oder Wein beeinträchtigen oder fördern – und auch den Geschmack von Speisen. Festessen zu Weihnachten oder Ostern sind mit kohlensäurehaltigem Wasser noch besser zu genießen; ein feines, vegetarisches oder veganes Essen braucht ein entsprechend sanftes und neutrales Wasser als Begleiter.

„Wir haben Glück: Deutschland ist ein Quellenland“

Leitungswasser verursacht keinen Müll, benötigt keine Recyclingprozesse, Transportwege oder Lagerräume. Kann Wasser aus der Flasche in puncto Nachhaltigkeit da mithalten?

Bei der Wasserförderung gibt es an dieser Stelle zwischen Leitungs- und Trinkwasser keinen Unterschied. Die Aufbereitungsprozesse bei Leitungswasser, samt den Hilfsstoffen, deren Produktion und Entsorgung, werden bislang in der CO 2 -Bilanz nicht berücksichtigt. Und wir haben Glück: Deutschland ist ein Quellenland. Über 200 Mineralbrunnen produzieren streng geprüftes, hoch wertiges und quellreines Mineralwasser, wie der Kondrauer Mineralbrunnen es bereits seit mehr als 700 Jahren tut. In unserem Fall haben sich die bayerischen Landesfürsten das Wasser sogar bis nach München bringen lassen, weil es ihnen so gut schmeckte und gut tat – per Ochsenkarren, also sehr ökologisch. Es ist für jeden leicht, Wasser aus der Region zu beziehen, in der man wohnt. Und damit den CO 2 -Fußabdruck, der durch den Transport entsteht, möglichst klein zu halten. Möchte man sich auf Qualität verlassen und genau wissen, was man trinkt, ist Mineralwasser aus Glasflaschen einfach die beste Wahl.

Ist Wasser – einen bestimmten Qualitätsstandard vorausgesetzt – eigentlich Geschmacksache? Oder gibt es objektiv geschmacklich gute und schlechte Wassersorten?

Mineralwasser ist definitiv Geschmackssache. Wie schon beschrieben, entscheidet die Zusammensetzung der Mineralien über den Geschmack. Aufgrund der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit in den verschiedenen Regionen Deutschlands hat jedes Mineralwasser seinen eigenen Mix an Mineralstoffen und Spurenelementen. Bei seiner Entstehung nimmt das Mineralwasser diese Stoffe auf und entwickelt so seinen einzigartigen Geschmack. Jede Region schmeckt daher anders. Kalkhaltiges Gestein gibt Calcium ab. Natrium und Chlorid gibt es vor allem in den Ablagerungen aus den Urmeeren, wie im Norden Deutschlands. Auch der Kohlensäuregehalt hängt von der Bodenbeschaffenheit ab: Besonders viel Kohlensäure enthalten die Mineralwässer aus vulkanischem Gestein wie der Vulkaneifel. Manche Mineralwässer oder auch Heilwässer enthalten bestimmte Mineralien, die bei bestimmten Krankheitsbildern eingesetzt werden. Das schmeckt dann vielleicht speziell, erfüllt aber einen bestimmten Zweck.

Haben Sie selbst ein Lieblingswasser?

Mir ist natürlich unser erfrischend bayerisches Kondrauer Genuss-Mineralwasser am liebsten, je nach Anlass und Essen bevorzuge ich die Sorten Prickelnd oder Medium. Hier weiß ich genau, unter welchen Bedingungen es gefördert und abgefüllt wird. Und wie streng die Qualitätsprüfungen sind.

1Comment
  • Agnes Sommerer
    Posted at 08:58h, 11 Juni

    Wer hat denn diesen Unsinn verzapft?

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