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2 Tage, 60 Konzerte, viel Bier und unsere 4 Highlights – So war das Puls Open Air 2017

Lea Haufler

Hello hello, who is calling?
Mucbook hier, haste Stift und Papier?
Klare Sache, da ist die Lea doch dabei,
War doch immer schon Fan der Schreiberei!
Lea Haufler

Die dreckigen und verschwitzten Festivalklamotten sind in der Wäsche, das Pfand für die große Tüte leerer Bierdosen ist wieder eingesackt und Körperhygiene- und Schlafmangel sind auch nachgeholt. Das Puls Open Air ist vorbei. Doch die 3 Tage und 3 Nächte vom 8.-11. Juni waren ein wirklich tolles und ereignisreiches Spektakel. Deshalb blicken wir auch gerne zurück und teilen mit euch unsere Highlights des diesjährigen Puls Open Air Festivals.

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Wippende Hände bei Fatoni

Freitag Abend läutete Mura Masa um 20:30 Uhr den Abend der großen Acts ein. Nach guter Stimmung und viel Getanze ging es dann rüber zu Fatoni. Nach Instagram-Recherche und sehr amüsanten Songtexten kommt man schnell zum Ergebnis, dass Fatoni wohl ein witziger Dude sein muss. Und seine Show enttäuschte definitiv nicht. Mit einem Freestyle-Einstieg hatte Fatoni stimmungstechnisch absolut die Nase vorn und ließ wirklich alle Hände wippen. Bei jedem Song wurde der textliche Nonsense á la „LassensiemichKünstlerichbindurch“ lautstark mitgesungen Und als er die Menge in die Hocke gehen ließ um beim Drop wieder hochzuspringen, hätte man eigentlich ahnen können, dass er rechtzeitig zum grandios-doof aussehenden Hüpfer einfach die Musik ausmacht. „Ihr dachtet doch nicht echt, dass ich sowas mache?“. Herrlich.
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Ein kaltes Naturradler bei praller Hitze

Regen und warmes Bier. Zwei der größten Sorgen bei jedem Festival. Doch dieses Jahr gab es die nahezu perfekten Bedingungen um beides zu vermeiden. Bis auf immer wiederkehrende Schauer am Freitag Nachmittag und Samstag strahlte die Sonne permanent auf alle Köpfe der Festivalbesucher. Die Folge war – neben viel, viel feuerroter Haut – wunderschönes Wetter. Doch durch recht zapfige Nächte wurde das Festival-essentielle Bier jede Nacht so weit runtergekühlt, dass man am nächsten Tag bis in die Nachmittagsstunden kaltes – nach 14 Uhr lauwarmes – Bier genießen konnte. Perfekt! Denn gerade am Samstag mit über 30 Grad gab es nichts Besseres, als sich in seinem Campingstuhl dem Genuss eines kalten Naturradlers zu ergeben.

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Unübertreffbare Bühnenschönheit

Ein Festival auf einem Ritterspiel-Schauplatz kann natürlich nur etwas Besonderes sein. Und wahrhaftig jedes Eck und jede Bühne des Festivalgeländes waren ein Hingucker. So wie die große Kugelbühne mit Tribünenumrahmung, vor der man zu Moderat oder Claire barfuß im Sand tanzen konnte. Was gibt es Schöneres? Genauso wie die kleine mittelalterliche Scheune mit Matt Malteses Balladen oder die märchenhafte Waldbühne, auf der Goldroger unter Bäumen spielte. So brachten alle Bühnen eine einzigartige Atmosphäre aufs Festival.

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Kässpätzle für den Hunger zwischendurch

Nachdem man zu Milliarden gepogt oder sich nach Bilderbuch die Stimme aus dem Leib gesungen hatte, kam das dringende Bedürfnis, sich den Bauch vollzuschlagen. Nachdem die Campingplatz-Grillvorräte alle aufgebraucht waren- oder einfach zu weit weg – gab es dementsprechend nichts Besseres, als sich mit deliziösen Süßkartoffelpommes oder in Schokolade getränkten Waffeln zu wälzen. Doch an das absolute Gourmet-Highlight, den Kässpätzle mit einer Menge Röstzwiebeln, kam wohl nichts an. Und gerade weil man solch kulinarische Highlights kaum auf einem Festival erwartet, war es umso schöner.

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Ein paar Hofspiele, bei denen gefühlt jeder mindestens zwei Rucksack-Beutel Beutel gewonnen hatte, gab es auch. Und na klar, ein paar Hofnarren waren glücklicherweise auch unter den Festivalbesuchern dabei. Natürlich hatte das Puls Open Air noch viele weitere Momente, die es ganz besonders gemacht haben. Eine allgemein grandiose und entspannte Stimmung auf Festivalgelände und Campingplatz bescherten einfach eine gute Zeit. Und das gepaart mit noch vielen anderen großartigen Acts wie SOHN oder Von Wegen Lisbeth. Alles, was ein Festival braucht – die Kaltenberger Ritter hätten sicher auch hier ihren Spaß gehabt.


Fotos © Steffen Möller

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