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10 Punkte für den OB

Isabelle Karlsson

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Ich bin doch nicht abgehoben nur weil ich einen Propeller auf dem Rücken hab.
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„Postfossile und sozial-gerechte Mobilität für München“: der Green City e.V. und weitere Verbände, die sich mit nachhaltiger und sozialer Mobilität beschäftigen, fordern mehr Raum für diese Themen in der Münchner Politik.

 

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Am 3.9. haben der Green City e.V., der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, der Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr, der Fuss e.V. und der Bund Naturschutz dem OB Dieter Reiter einen 10-Punkte-Plan für nachhaltige und soziale Mobilität übergeben.

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Da München die am dichtesten besiedelte Stadt Deutschlands ist, gerade aber auch durch Pendler das Verkehrsaufkommen stets schwieriger zu bewältigen ist, fordert der Initiator, Geograf Dr. Michael Droß, „Straßenräume als letzte große Flächenreserven der Stadt platzsparend für Öffentlichen Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr zu nutzen“. Bei dem Pressegespräch im Rathaus bezog sich OB Reiter, der selbst passionierter Radler ist, vor allem darauf, was mit den Radwegen passieren müsse.
Dr. Droß sieht die große Herausforderung hierbei vor allem darin, die drei Interessensgruppen Radler, Fußgänger und Autofahrer in einem Diskurs zu bündeln. Die Politik sei hier natürlich gerade bei den Problemen gefragt, die sich mit finanziellen Mitteln beheben lassen, wie zum Beispiel die Qualität der Radwege. Seine die besser, könnten sich Radler zum Beispiel besser auf die anderen Verkehrsteilnehmer konzentrieren, anstatt die „Schlaglöcher“ zu umfahren.
Was den öffentlichen Nahverkehr angeht, sind dei Ambitionen von Green City groß. Auf die Frage, was sie von einer Ring-UBahn/-SBahn halten, antworten die Initiatoren mit einem klaren „Ja“.

Was der zweite Bürgermeister zum Thema Begegnungszonen sagt, kann man hier nachlesen.

1Comment
  • Karl Schillinger
    Posted at 17:15h, 03 September

    Da in den nächsten 5-10 Jahren mit über 200.000 Fahrzeugen (bei etwa 300.000 Neubürgern) mehr zu rechnen ist, wird es auf den Strassen der Stadt noch enger werden. So ist vielleicht die Idee, Fussgänger und Radfahrer weg von den Hauptstrassen in die ruhigen Seitenstrassen zu verbringen, gar nicht so schlecht. Dies sollte man auch einmal überdenken.

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