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Hallo Schönes präsentiert: Ansoho Strickmoden-Designerin Anna Sophie im Interview

Hallo Schönes

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Designliebhaber aufgepasst! Hallo Schönes geht in die nächste Runde. Am Donnerstag den 17.05 ab 19 Uhr findet der Designer-Sale im Gartensalon statt. Dich erwarten einzigartige und ausgefallene Lieblingsstücke und du kannst bei einem Sundowner mit den Designern schnacken, dein Notizbuch in einem DIY Workshop binden und zu Live-Musik den Abend ausklingen lassen.
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Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen luden wir Almliebe, Ansoho und Lykka zu unserem Designer Sale Hallo Schönes ins Ruffinihaus ein. Für diejenigen, die es nicht geschafft haben, vorbei zu schauen – hier stellen wir unsere DesignerInnen noch einmal vor.

Wie Anna Sophie dazu kam nachhaltige Mode zu designen und was die Modemetropole New York damit zu tun hat, erzählt Sie uns im Interview.

Vorstellungsrunde: Wer bist du und was verkaufst du?

Ich bin Anna Sophie Howoldt und ich habe das Label Ansoho, welches sich von meinem Namen ableitet (Anna Sophie Howoldt). Ich habe eine Merino-Strickkollektion und arbeite mit nachhaltigen Materialien: Es stammt aus kontrollierter biologischer Tierhaltung. Strick ist meine Leidenschaft und meine Spezialität.

Was hat dich dazu bewegt nachhaltige Strickmode zu designen?

Ich habe Mode studiert und dabei Praktika in New York und London absolviert. Da habe ich für mich gemerkt, wie heftig es in dieser Branche überhaupt zugeht – aber auch, dass ich etwas anders machen möchte. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keine konkrete Vorstellung, wie dieses „anders“ aussehen soll.

Danach habe ich die Mode für eine kurze Zeit an den Nagel gehängt, um Kunstgeschichte und Philosophie in Berlin zu studieren. Trotzdem behielt ich immer das Bedürfnis bei, etwas Kreatives mit meinen Händen zu machen und habe 2007 meine erste Kollektion aus Bio-Strickwolle entwickelt.

So hat sich der Weg für mich mit Ansoho eröffnet, dass ich Mode machen kann, aber auf eine andere Art und Weise: nämlich auf natürliche und nachhaltige Materialien zurückzugreifen. Zu der Zeit, als ich anfing, war Nachhaltigkeit noch kein Trend, so wie er sich jetzt abzeichnet.

Wer steckt hinter Ansoho?

Ich bin gebürtige Lübeckerin. Zum Studieren bin ich nach Trier gezogen und war dann zwischenzeitlich in Berlin. Jetzt bin ich in München gelandet. Ich habe mich quasi hier her in den Süden gearbeitet. Über ein Film-Projekt bin ich übrigens nach München gekommen.

Den Hang zur Arbeit mit Textilien wurde mir schon in die Wiege gelegt: Meine eine Großmutter war eine sehr ordentliche Schneiderin, ebenfalls mit dem Hang zur Strickerei. Die andere Großmutter war ein kreativer Freigeist und arbeitete als Puppenspielerin. Neben Ansoho bin ich auch noch im Bereich Kostüm tätig und arbeite mit Künstlern zusammen.

Was ist das Besondere an Ansoho?

Das Besondere an Ansoho ist, dass es sich um relativ klassische Teile handelt, der Strick aber eine gewisse Struktur mit sich bringt – das macht die Arbeit so interessant für mich. Mir sind die Details sehr wichtig. Ich designe keine flashigen Sachen, sondern subtil besondere Stücke, die man gerne im Alltag trägt. Das Material ist natürlich auch sehr besonders, da das Merinogarn ein unglaublich feines Material ist und somit Ganz-Jahres tauglich ist. Man kann die Jacken zum Beispiel auch gut im Sommer tragen.

Beschreibt dich und dein Unternehmen in einem Satz.

Pure feminin sophisticated

Entweder-Oder: Wenn du dich entscheiden müsstest Strickkleid oder Strickpullover?

Tatsächlich weder noch! Wenn ich an Ansoho und mein absolutes Favoriten-Teil denke, dann ist es die Strickhose. Die gibt es seit Anfang an und ist natürlich ein besonderes Teil, da sie eine Seltenheit ist.

Danke für das Interview, liebe Anna Sophie!

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