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Bequemlichkeit ohne schlechtes Gewissen: Knuspr bringt Gemüse, das vor den Toren Münchens wächst vor deine Haustüre
Erde unter den Fingernägeln, Gemüse direkt vor der Nase und plötzlich eine ganz neue Wertschätzung für das, was später auf dem Teller liegt. Bei der Gärtnerei Böck vor den Toren Münchens dürfen sich Journalist:innen auf Einladung des Lebensmittel-Lieferservices Knuspr an diesem Sommertag im Juni endlich mal wieder die Hände dreckig machen. Dabei wurde schnell klar: Bis eine Gurke auf dem Teller landet, passiert mehr, als man ihr ansieht.

Die Gärtnerei Böck in Vaterstetten ist seit Generationen in der Region verwurzelt. Zwischen Gewächshäusern und Feldern wachsen hier zahlreiche Gemüsesorten für München und das Umland. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst viel zu ernten, sondern auch darum, Geschmack zu produzieren. Wie viel Arbeit darin steckt, zeigt sich im Alltag der Gärtnerei: „Pflanzen wachsen leider nicht nur werktags“, erklärt Gärtnermeister Florian Böck. Sie brauchen sieben Tage die Woche Wasser, Pflege und Aufmerksamkeit. Genau diese Arbeit macht regionale Produkte so wertvoll, und sichtbar wird sie auch durch Partner wie Knuspr. Böck ist einer der lokalen Betriebe, mit denen der Online-Supermarkt zusammenarbeitet. Anlässlich seines fünfjährigen Bestehens in München lädt Knuspr deshalb nicht in einen klassischen Veranstaltungsraum, sondern dorthin, wo ein Teil seines Sortiments entsteht. Das Motto des Events „Farm to Table“ ist simpel, doch das Einhalten des Versprechen anspruchsvoll: Frische werde bei Knuspr nicht in Tagen, sondern in Stunden gemessen, so Richard Harris, Knuspr-CEO der Region Deutschland, Österreich, Schweiz. Im Mittelpunkt stehen daher vor allem die Produzent:innen aus der Region und die Frage, wie ihre Lebensmittel möglichst frisch vom Feld zu den Kund:innen gelangen und somit das Knuspr-Siegel „Freshly Harvested“ erhalten.
Tech trifft Handarbeit
Ziel von Knuspr und ihren Lieferant:innen ist es, dass das Gemüse nach der Ernte möglichst wenige Zwischenstationen durchläuft. Es gelangt vom Betrieb in das Logistikzentrum, wird dort den Bestellungen zugeordnet und anschließend ausgeliefert. Bei ausgewählten Produkten liegen laut Knuspr nur rund sieben Stunden zwischen Ernte und Haustür. Morgens noch auf dem Feld, am selben Tag in der Münchner Küche. Das Konzept ist möglich, weil hier traditionelle Landwirtschaft und moderner Onlinehandel aufeinandertreffen: Auf der einen Seite liefern Familienbetriebe wie Böck durch saisonalen Anbau und Handarbeit das Produkt, auf der anderen Seite sichern digitale Bestellungen und von der KI optimierte Lieferrouten von Knuspr die Logistik.
Digitaler Einkauf und regionale Versorgung mit nachvollziehbarer Herkunft schließen sich hier nicht aus, sondern werden sinnvoll miteinander verbunden. So bietet Knuspr eine Bequemlichkeit ohne schlechtes Gewissen: Hinter dem regional angebautem Gemüse der Gärtnerei Böck stehen faire Löhne, nachhaltig bewirtschaftete Anbauflächen und eine starke regionale Lieferkette. „Bei Knuspr zahlt man nicht nur für das Produkt selbst, sondern auch für die Bedingungen, die diese Qualität überhaupt erst möglich machen“, sagt der Knuspr-CEO.
Regional ist nicht alles – aber mehr als gedacht
Der Besuch bei Böck wirft zugleich eine größere Frage auf: Wie viel von dem Gemüse, das München täglich verbraucht, kann überhaupt noch aus der direkten Umgebung stammen? Vollständig aus dem eigenen Umland versorgen kann sich eine Großstadt wie München heute nicht mehr. Dafür sind die benötigten Mengen zu groß, die verfügbaren Flächen begrenzt und viele Produkte nur saisonal erhältlich. Gleichzeitig zeigt sich bei Betrieben wie der Gärtnerei Böck, dass regionaler Anbau vielfältiger sein kann, als man zunächst vermutet. Neben klassischen Gemüsesorten werden dort inzwischen auch Pak Choi und andere Sorten kultiviert, die viele nicht unbedingt mit dem Münchner Umland verbinden würden. Regionale Betriebe können globale Lieferketten damit zwar nicht vollständig ersetzen, aber an vielen Stellen verkürzen. Entscheidend ist nicht, jedes Lebensmittel zu jeder Jahreszeit aus der Region anzubieten, sondern das Potenzial des heimischen Anbaus dort zu nutzen, wo es möglich ist.
Zum Abschluss des Besuchs in der Gärtnerei Böck serviert das Catering Team von eeeat einen saisonalen Brunch mit dem zuvor gemeinsam geernteten Gemüse. Damit liegt auf den Tellern nicht irgendein abstraktes Versprechen von Regionalität, sondern das Ergebnis der Arbeit, die wenige Meter entfernt begonnen hat.
Bilder: © Knuspr
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