Kultur, Was machen wir heute?

Akustische Gitarre und lieblicher Gesang

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Larkin Poe

Megan und Rebecca Lovell: Schwestern, Musikliebhaberinnen und Geschichtenerzählerinnen. Zusammen bilden sie die Band „Larkin Poe“ und machen rockig-poppigen Folk, akustisch und mit schöner Stimme. Am kommenden Mittwoch sind sie im Substanz zu sehen.

Der Pressetext sagt:

Irgendwo zwischen Country und Pop, Folk und Americana bewegen sich die beiden Lovell-Schwestern Megan und Rebecca ,die nach dem Ende ihres Projektes The Lovell Sisters die Band Larkin Poe gegründet haben. Unter dem Obertitel „Band For All Seasons“ erscheinen im Jahr 2011 vier Mini-Alben mit den Titeln „Spring“, „Summer“, „Fall“ und „Winter“. Zusammengefasst gibt es die vier Eps als Boxset „Band For All Seasons“. Ab dem 14. November kommen die Damen auf Tour nach Deutschland und macht dabei – am Donnerstag, den 16. November – auch in München (Substanz) halt!

Hört man die jeweils neun Songs der beiden ersten Mini-Alben, dann wird einem schnell klar, warum ein Edel-Songwriter und Country-Aficionado wie der große Elvis Costello von den Ladies schwärmt: „already gifted as instrumentalists and, having a head start on the rest of us“. Costello ist Fan der Geschwister und hat sowohl die Lovell Sisters als auch Larkin Poe mehrmals als special guests mit auf Tour genommen.

Wir hören sehr schöne Songs, geschmackvoll arrangiert und instrumentiert, die zwischen den Polen Country und Pop, Folk und Americana pendeln und dabei exzellenten Gesang der beiden Ladies bieten. Titel wie das tolle „Long Hard Fall“ oder „Praying For The Bell“ sind hübsche Beispiele eleganten Songwriterpops. Die Dixie Chicks, Heather Nova und Jeff Buckley kommen einem in den Sinn bei den Songs. Wenn Larkin Poe dann auch noch ausgerechnet MassiveAttack covern, wie beim live eingespielten Track „Teardrop“ – dann haben die Damen gewonnen.

Die beiden feierten früher mit ihrer größeren Schwester Jessica zusammen in den USA und Kanada große Erfolge als The Lovell Sisters. Wobei auch Larkin Poe – das ist übrigens der Name des Urururgroßvaters der Mädels – daran anknüpfen sollte.

“Larkin Poe have exquisitely embraced eclecticism that should, if right were right, springboard the talented duo to international success“, schreibt der Irish Examiner und das englische Fachblatt „Americana“ sagt: “… these girls have the vocal and song writing prowess to make a success of whatever genre they turn their hand to.”

Und auch die deutschen Szene-Kenner schwärmen: So das Label und Plattenversand Glitterhouse: „Ein Spagat, den man derart gelungen nicht oft auf einem einzigen Album finden kann. Mögen noch viele Alben folgen… Bereits mir ihrem Larkin Poe-Debut „Spring“ wussten mich die Lovell-Schwestern Rebecca und Megan zu begeistern, der Sommer aber setzt noch einen drauf. Mit der instrumentalen Rückendeckung von Daniel Kimbro, Chad Melton und Mike Seal verbindet das schwesterliche Duo aufs Feinste alles, was im weiten, weiten Country-Feld Spaß macht, und liefern dabei eine 9-Song-Viefalt ab, die sowohl stimmlich wie instrumental mitreißende Emotion mit handwerklicher Meisterschaft vereint. Hochglanz-Handwerk und Wurzel-Feinkost, köstlichster Paargesang und meisterlich-gleißende Instrumental-Kunst – perfekter kann man 34 Minuten kaum füllen.“

LARKIN POE
Mi, 16.11.2011, 20 Uhr
Substanz (Ruppertstraße 28)


Eintritt: EUR 10,00

Band-Homepage: http://www.larkinpoe.com

Foto: Larkin Poe

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