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„Eine Möglichkeit, mehr mit sich selbst in Kontakt zu kommen“ – Fragen an den Meditationsprofessor

Slow Down

SLOW DOWN City Guides weisen den Weg durch die Stadt hin zu Projekten, Produkten und Menschen, deren Welt sich um einen nachhaltigen Lebensstil dreht. Widerstehe dem Lärm und entdecke achtsames Leben in der Stadt. www.slowdownguides.de
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Der Unialltag von Studenten ist normalerweise geprägt von Stress und Anspannung. Besonders in der Klausurenphase kommen da Momente der Ruhe zu kurz. Diese Tatsache möchte Andreas de Bruin verändern, wenn nicht sogar revolutionieren. Er ist Professor für angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule München.

Mittlerweile bietet er mehrere Kurse und Seminare zum Thema Meditation und Achtsamkeit im Alltag in unterschiedlichen Studiengängen an. Das von ihm geprägte Münchner Modell ist mittlerweile ein solch großer Erfolg, dass Andreas de Bruin auch regelmäßig auf Vorträgen und Tagungen im Ausland zu hören ist.

Slow Down: Wie muss Ihr Tag aussehen, damit Sie abends zufrieden ins Bett fallen?
Andreas de Bruin:
Zwei Mal 20 Minuten meditieren sowieso, das mache ich seit 1991. Der Tag, so weit wie möglich, fließen lassen, trotz Terminkalender. Und ein guter Umgang mit meiner Umgebung ist mir wichtig, Menschen, Tiere, Pflanzen usw. alles ist eins.

Was hat Sie dazu gebracht, dieses Projekt zu verwirklichen?
Mir hat die Meditation selbst vor allem innere Ruhe gegeben und eine Fokussierung auf die Dinge, die ich tue. Auch hat sie mir geholfen, meinen Lebensweg zu finden und die dafür benötigte Kraft und Energie aufzubringen. Diese Qualitäten auch Studierenden zu vermitteln, ist meiner Meinung nach sehr sinnvoll. Da zudem die Neurowissenschaften mehr und mehr die Wirkung von Achtsamkeit und Meditation untermauern, habe ich im Sommersemester 2010 eine erste Lehrveranstaltung „Meditation“ angeboten.

Damals bewarben sich 65 Studierende auf 15 Plätze. Jetzt umfasst das Münchner Modell neun Studiengänge an vier Fakultäten (Hochschule und LMU München) mit 150 Studierenden pro Semester.

Schokolade, Wutausbruch oder Whisky: Wie ziehen Sie sich aus einem Motivationstief?
Meditation hilft immer und etwas Leckeres zum Essen auch! Oder ich gehe schwimmen beziehungsweise eine Runde spazieren.

Das volle Interview mit dem „Meditationsprofessor“ findest Du auf dem Slow Down Blog.


Fotos: © Andreas de Bruin

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