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Gemeinsam auf dem Sparda-Bank Zamanand Festival

Zusammen erleben und zusammenhalten: Warum wir das Sparda-Bank Zamanand Festival brauchen – und weshalb Genossenschaftsbanken das wohl schlaueste Comeback des Jahrhunderts sind

Wann hast du das letzte Mal in der U-Bahn auf dem Weg in die Stadt deinen Blick gehoben, einer fremden Person tief in die Augen geschaut und gedacht: „Mensch, was für eine schöne Gemeinschaft wir hier im Wagen teilen!“? Vermutlich eher selten. Stattdessen regiert der bewährte Metropolen-Schutzreflex: Blick starr aufs Handy gerichtet, Noise-Cancelling-Kopfhörer im Anschlag und ein Gesichtsausdruck, der signalisiert: „Bitte sprich mich höchstens an, wenn die Frauenkirche einstürzt.“

Dabei tragen wir tief in uns eine Sehnsucht, die farbenfroher ist als jeder Donnersbergerbrücken-Sundowner: Wir wollen wieder mehr „Zam“ sein [2]. Dass das keine romantische Einbildung ist, belegt eine wissenschaftliche Studie ganz offiziell: Der „Zam-Report“ der Sparda-Bank München eG (erhoben zusammen mit YouGov) zeichnet ein glasklares Bild für Oberbayern. Satte 91 Prozent der Befragten halten Gemeinschaft für enorm wichtig. Die Ernüchterung folgt jedoch auf dem Fuße: Nur 36 Prozent erleben echte Verbundenheit regelmäßig im Alltag

Und wer ist schuld an der Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit? Die größten Hürden für ein Miteinander sind laut Studie digitale Kommunikation statt persönlicher Begegnungen (54 Prozent), Alltagsstress (54 Prozent), die gefühlte Verschlossenheit anderer (45 Prozent) und schlichtweg das Smartphone in der Hand (43 Prozent) oder fehlende Zeit (41 Prozent).

Das Sparda-Bank Zamanand Festival bringt am 12. und 13. September 2026 ein Gegenmittel auf die Straße. Wenn sich die sonst dicht befahrene Ludwigstraße für zwei Tage in einen autofreien Begegnungsraum verwandelt, schaltet die Fläche zwischen Siegestor und Odeonsplatz um von Gegeneinander auf Miteinander. In diesem Jahr feiert die Aktion ein ganz besonderes Jubiläum: 25 Jahre autofreier Tag auf der Ludwigstraße! Was vor einem Vierteljahrhundert mit der Idee von Green City begann, die Straße temporär nur für Menschen zu reservieren (damals als Streetlife Festival), lebt heute im Sparda-Bank Zamanand Festival lebendiger denn je weiter.

Was hat eine Bank mit dem menschlichen Bedürfnis nach Nähe zu tun?

Eine Bank als Hauptpartnerin für ein Straßenfestival des gesellschaftlichen Zusammenhalts? Klingt im ersten Moment so romantisch wie eine Hauptversammlung über die Renditeentwicklung von Bausparverträgen. Doch es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Denn wer den Genossenschaftsgedanken kennt, merkt schnell: Gäbe es das Modell der Genossenschaftsbank heute noch nicht, würde man sie vermutlich heute als Social-Impact-Startup erfinden.

Als erste Gemeinwohl-Bank Deutschlands und mitgliedstärkste Genossenschaftsbank Bayerns beruft sich die Sparda-Bank München (die 1930 gegründet wurde und heute rund 350.000 Kund*innen zählt) auf eine Idee, die ihre Wurzeln in echten Krisenzeiten hat.

Wenn man rund 100 Jahre in die Vergangenheit reist – in die von Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise geprägten 1920er-Jahre – standen Handwerker, Landwirte und kleine Gewerbetreibende vor den Trümmern ihrer Existenz. Kredite von Großbanken? Unbezahlbar. Also schlossen sie sich zusammen nach dem von Friedrich Wilhelm Raiffeisen geprägten Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Man bürgte füreinander, teilte Risiken, bestimmte gemeinsam und bündelte Ressourcen. Regionalität, Mitbestimmung und das Prinzip „Ein Mensch, eine Stimme“ bildeten das Fundament der Genossenschaftsbanken-.

„Die Idee der Genossenschaft beruht auf einem einfachen Gedanken: Menschen schließen sich zusammen, weil sie gemeinsam stärker sind als allein“, betont Peter Berger, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG. „Auch heute stehen wir vor großen Fragen: Wie wollen wir zusammenleben? Wie gehen wir miteinander um? Und wie schaffen wir es, dass niemand zurückgelassen wird?“  Wie die von der Sparda-Bank in Auftrag gegebene Zam-Studie zeigt, geht es heute oft um den sozialen Zusammenhalt in einer von Vereinzelung geprägten Großstadt. Wenn der Alltag uns isoliert, müssen wir Räume schaffen, in denen Begegnung zufällig, niederschwellig und echt passieren kann. Grund genug für die Sparda-Bank München, das Festival als Hauptsponsorin tatkräftig zu unterstützen, um gemeinsam Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen.

5 Tipps für das Sparda-Bank Zamanand Festival, die Grundlagen für echten Zusammenhalt schaffen

Hier sind konkrete Momente aus dem Festivalprogramm auf der Ludwigstraße, an denen du das „Zam-Gefühl“ mit einer Extraportion AMORE erleben kannst:.

1. Analog schlägt Digital

Die Zahlen aus dem Zam-Report treffen ins Schwarze: Für 43 Prozent der Menschen sind Smartphones der absolute Gemeinschaftskiller im Alltag. Wenn wir ständig auf Displays tippen, verpassen wir die Welt vor unserer Nase. Auf dem Festival gibt es riesige Open-Air-Picknick-Inseln und Straßen-Wohnzimmer, auf denen du einfach Platz nehmen kannst. Die ungeschriebene Regel für diesen Moment: Handy in die Hosentasche, Augen auf. Wenn dir eine fremde Person gegenüber sitzt, schau nicht weg, sondern frage einfach: „Und, was macht dich heute glücklich?“ Du wirst überrascht sein, wie schnell aus zwei Unbekannten ein tiefes Gespräch entsteht.

2. Die Sparda-Bank Bühne & der Sparda-Bank Biergarten: Musik, Liegestühle und echte Begegnung

Mitten auf der Straße an der Universität entsteht die Sparda-Bank Hauptbühne – als Identifikationspunkt und Begegnungsort mitten in der Großstadt. Denn öffentlicher Raum ist mehr als Durchgang und Funktion: Er ist ein Ort für Austausch, gemeinsames Erleben und Gemeinschaft. Laut Zam-Report erleben nämlich 43 Prozent der Babyboomer regelmäßig Gemeinschaft im Alltag, während es in der Generation Z nur magere 33 Prozent sind [9]. Zeit für ein generationenübergreifendes Update! Und das Beste: Direkt vor der Bühne wartet der Sparda-Bank Biergarten auf dich. Hier kannst du wunderbar „zam-kommen“, dir ein gutes Getränk greifen und entspannt der Musik lauschen. Wer es noch gemütlicher mag, schnappt sich einen der Liegestühle direkt daneben und lässt die einzigartige Atmosphäre der Ludwigstraße auf sich wirken.

3. Plausch ohne Konsumzwang

In München kostet gefühlt schon das Durchatmen auf einer Rooftop-Bar 8,50 Euro. Wir erleben Gemeinschaft heute vor allem dort, wo wir ohnehin schon Leute kennen: 68 Prozent in der Familie, 63 Prozent im Freundeskreis. Nur mickrige 8 Prozent erleben Gemeinschaft im öffentlichen Raum und 15 Prozent auf Veranstaltungen. Das Zamanand Festival setzt dem etwas Entscheidendes entgegen: Hier gibt es keinen Konsumzwang. Du musst kein Drei-Gänge-Menü buchen oder Eintritt zahlen, um Teil des Ganzen zu sein. Du kannst dir auf den Rasenflächen der Ludwigstraße einfach ein schattiges Plätzchen suchen, dein mitgebrachtes Brot teilen und mit den Leuten auf der Nachbardecke quatschen.

  1. Die Zukunftswerkstatt & Re:think München: Mitmachen statt Meckern

Echtes genossenschaftliches Miteinander heißt „Lass uns das gemeinsam anpacken.“ Dieses Prinzip kannst du an den Ständen zahlreicher Münchner Umweltverbände, Sozialinitiativen und Vereine live miterleben. Unter dem Motto „Re:think München – Neues Denken für unser Klima“ präsentiert sich das Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München als Kooperationspartner mit einem über 800 qm großen, interaktiven Erlebnisraum. Hier kannst du mitdiskutieren, ausprobieren und erleben, wie nachhaltiges Stadtleben konkret aussehen kann. Ein weiteres Highlight: Das Baureferat der Landeshauptstadt zeigt in einer exklusiven Ausstellung direkt vor Ort, wie sich die Ludwigstraße künftig dauerhaft baulich weiterentwickeln soll. Hier treffen also Historie, temporäre Aneignung des Stadtraums und die reale Zukunft unserer Stadt direkt aufeinander.

5. Magischer Blick das Siegestor hinunter

Irgendwann am Samstag- oder Sonntagnachmittag lohnt sich ein kurzes Innehalten am Siegestor. Wo normalerweise Stoßstange an Stoßstange im Berufsverkehr gekämpft wird, blickst du nun auf ein buntes Meer aus Tänzer*innen, Diskutierenden, spielenden Kindern und entspannten Erwachsenen.

Es ist dieser eine Augenblick, in dem einem klar wird: München kann auch anders. Aus der Großstadt wird für ein Wochenende ein riesiger Dorfplatz.

Was wir für den Alltag mitnehmen können

„Der Zam-Report macht deutlich: Echte Gemeinschaft ist nicht selbstverständlich“, resümiert Sparda-Bank-Chef Peter Berger. „Wir leben in einer Zeit, in der Vernetzung und Verbundenheit einfacher sein sollte als je zuvor. Und trotzdem berichten viele Menschen von fehlenden Begegnungen. Gemeinschaft lässt sich nicht verordnen. Sie entsteht dort, wo Menschen offen aufeinander zugehen, Interesse zeigen und bereit sind, miteinander ins Gespräch zu kommen. Orte wie das Sparda-Bank Zamanand Festival können dafür den Rahmen schaffen – mit Leben füllen müssen wir ihn alle gemeinsam“.

Vielleicht retten wir das Zam-Gefühl ja auch in unseren Alltag. Lächle bei der nächsten Fahrt in der U3 der Person gegenüber doch einfach mal kurz zu. Oder halte der Nachbarin die schwere Tür im Hof auf. Wir brauchen kein perfektes System, um Verbundenheit zu spüren. Wir brauchen nur ein bisschen Mut für den ersten Schritt aufeinander zu.

Sparda-Bank Zamanand Festival 2026

Wann: Samstag, 12. September 2026 (16:00 bis 02:00 Uhr) Sonntag, 13. September 2026 (11:00 bis 21:00 Uhr)

Wo: Ludwigstraße (zwischen Odeonsplatz und Siegestor), München

Eintritt: kostenfrei und ohne Konsumzwang

Schirmherr: Dominik Krause, Bürgermeister der Landeshauptstadt München

Veranstalter & Partner: Das Festival wird u.a. maßgeblich unterstützt von der Sparda-Bank München eG als Hauptsponsor, der ersten Gemeinwohl-Bank Deutschlands.

Mehr Infos und Programm: zamanand.de

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