Kultur

Im Fokus: Sicherheitskonferenz – Dokumentartheater in den Kammerspielen

Hannes Kerber

Hannes arbeitet als freier Journalist in München und mag besonders die BOB und die Regionalbahn 30607, die ihn samstags in die Berge bringen.
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In Laufweite ist es. Und die Stimmung ist vielleicht auch ähnlich. Sonst aber haben der Theaterabend „Sicherheitskonferenz“ in den Kammerspielen und das Vorbild wenig gemein. Bildbeobachtungen zur Premiere.

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Wie so oft in den Projekten vom Dokumentartheater-Team Rimini Protokoll – zuletzt beim Daimler-Happening – wird der Zuschauer zum Teil des Bühnenbilds und sogar selbst Schauspieler. Der Regisseur Stefan Kaegi, ein gemütlicher, quirrliger Schweizer, hat im Neuen Haus der Münchner Kammerspiele den großen Ballsaal des Hotels „Bayerischer Hof“ nachgebaut, um den Zuschauern im Zapping-Modus Geschichten über und um die Sicherheitskonferenz zu erzählen. „Die Zuschauer sitzen mit den Darstellern an einem riesigen ovalen Tisch. Jeder sieht aus, als wäre er selbst Konferenzteilnehmer und hat einen Kopfhörer, über den man die Beiträge der Darsteller hört“, sagt er. Mehr erzählt er im Interview mit dem BR.

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„Sicherheitskonferenz“ wird noch am 26., 27. Oktober und fünf Mal im November in den Münchner Kammerspielen aufgeführt.

(Fotos: Arno Declair)

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