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Fetter Bass und trotzdem viel dahinter: Das waren Moop Mama in der Tonhalle

Johanna Zach

Leidenschaft für Musik und Medien - Warum nicht gleich Musikjournalistin werden?
Johanna Zach

Seit 10 Jahren mischt die zehnköpfige Brass-Hiphop-Combo Moop Mama jetzt schon die boomende Blechblas-Szene auf. Angefangen haben sie mit Guerilla-Aktionen, unter anderem im Englischen Garten oder am Gärtnerplatz. Mit ihrem neuen Album ICH waren sie jetzt aber auch auf Tour – absoluter Höhepunkt war natürlich das Heimspiel in München. Die Fans haben trotz langem Wartens wegen technischen Problemen die ausverkaufte Tonhalle ordentlich aufgeheizt und fleißig mitgesungen.

Eröffnet wurde das Konzert von dem Multitalent Roger Rekless: Freestyle-Profi, Moderator, inzwischen auch Buchautor (und MUCBOOK-Covermodel). Und noch dazu ein sehr sympathischer Performer und Interviewpartner.

Moop Mama haben ihrer treuen Fanbase wieder mal bewiesen, was sie alles können: Elektronische Bigband-Beats, Freestyle-Rap mit David P und Roger Rekless oder einfühlsam erzählte Geschichten-  oder wie Moop Mama es selber formuliert: „Fetter Bass und trotzdem viel dahinter. Immer zwischen Utopie und dem – harten – Boden der Tatsachen.“ Dazu eine einfallsreiche Bühnenshow, herausragende Saxophon- oder Trompeten-Soli und unterhaltsame Dance-Moves.

Wer das Konzert in der Tonhalle verpasst hat, kann Moop Mama zu ihrem Jubiläumskonzert auf dem Tollwood wieder erleben.

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