Kultur, Warum tust du das?

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Yelp Pop Up Gallerie

Yelp! Hinter diesem Namen steckt eine ganze Menge. Zum Beispiel eine Plattform, die dir hilft coole und neue Plätze sowie Geschäfte in deiner Stadt zu finden. Oder Vee, die eigentlich Verena heißt und für ihre „Yelper Community“ immer auf der Suche nach den kultigsten Bars und neuen, angesagtesten Läden ist. Genau diese Vee hat im Arts’n’Boards eine „Yelp Pop Up Gallerie“ organisiert und die dazugehörige Ausstellung „Mei Mingaliebe“ am 28. August bei guten Beats eröffnet.

Die kleinformatigen, hippen und bunten Retro-Instagram-Bilder und der, wenn auch nicht ganz korrekte, bayrische Dialekt, zeigen vor allem eins: Die Liebe zu München. Liebe Vee, bist du wirklich einfach nur in München verliebt oder warum tust du das alles?

mucbook: Die Ausstellung heißt „Mei Mingaliebe“. Wie kamst du auf den Namen?
Vee: Mei das ist einfach erklärt. Ich bin ne waschechte hessische Zugereiste und lebe in München und entdecke die Stadt schon seit sechs Jahren. Mein Herz schlägt für Minga, aber bayerisch kann ich trotz bester Bemühungen immer noch nicht perfekt, daher auch der kokette Titel der Ausstellung – eine Mischung aus bayrisch und hochdeutsch. Mich hat auf der Ausstellung gleich eine echte Münchnerin darauf angesprochen, dass es eigentlich „Z’Mingaliab“ heißen müsste. Da hab ich nur geschmunzelt und ihr erklärt, dass dies pure Absicht war.

Yelp Pop Up Gallerie

mucbook: Was ist neu und einzigartig an eurem Projekt?
Vee: Neu ist die Idee nicht, aber ich wollte Menschen eine Bühne geben, die eben keine „hauptberuflichen Fotografen“ sind, aber dennoch ein Auge und vor allen Dingen ein Herz für München haben. In Zeiten der Handyfotografie und immer verrückteren Foto-Applikationen ist es möglich mit wenigen Klicks tolle Fotos zu machen und dies auch mit einer großen Gruppe zu teilen. Mit der Ausstellung wollte ich die Liebe zu München, die bereits in zahlreichen Bildern auf Instagram festgehalten wird, auch ins „Offline-Leben“ transportieren. Yelp ist ja auch eine Online-Plattform, die Menschen mit coolen Plätzen in ihrer Stadt verbindet, daher war es für mich klar, dass ich mit dieser Ausstellung von der Location bis zur Bilderproduktion lokale Geschäfte in München unterstützen möchte, die mir am Herzen liegen.

mucbook: Wie viel Zeit hast du in die „Yelp Pop Up Gallerie“ investiert?
Vee: Da ich in München eine One-Lady-Show bin hat die Umsetzung von der ersten Idee bis zur Eröffnung der Ausstellung doch schon einige Wochen gedauert. Inspiriert wurde ich übrigens von meiner Kollegin Mareike, der Community Managerin von Hamburg. Sie hatte eine Pop Up Galerie in Hamburg durchgeführt. Ich musste ja erstmal einen geeigneten Ort für die Ausstellung finden. Das ist in München kein einfaches Unterfangen. Aber eins habe ich in meinem Job als Community Managerin von Yelp München gelernt, wenn man eine Sache auf die Beine stellen will, bei dem man kleine lokale Unternehmen unterstützen möchte, dann schafft man das nur mit vollem Herz-Einsatz. Hier heißt es wo ein Herzenswunsch, da ein Weg. So war es auch bei der Umsetzung von „Mei Mingaliebe”. Insgesamt habe ich ca. zwei Monate für die Vorbereitung der Ausstellung benötigt.

Yelp Pop Up Gallerie

mucbook: Hand auf’s Herz – Was magst du so an München?
Vee: Ich liebe München für die tolle Natur, und die Entspanntheit. Hier geht alles a weng gemütlicher zu.

mucbook: Welcher Münchner bzw. welche Münchnerin passt zu Yelp und „Mei Mingaliebe“?
Vee: Monaco Franze. Der ewige Stenz. A weng verrückt, am Puls der Zeit und trotzdem ein ewiger Teenager.

Wen das noch nicht überzeugt hat, der kann sich nochmal Vees „Mingaliebe“ in einem kleinen Youtube-Video ansehen. Und dann nicht’s wie hin ins Arts’n’Boards und sich bei Kaffee, Bier oder leckerem Steak die Bilder anschauen, die einfach gute Laune machen.

„Mei Mingaliebe“ findet noch bis zum 25. September 2013 im Arts ‘n’ Boards in der Belgradstrasse 9 statt.
Die Bilder können für jeweils 49 Euro pro Stück erworben werden. Die Erlöse der Ausstellung werden Hilfe für Kwale District e.V.gespendet. Die Spenden fließen in die Finanzierung des 6. Klassenzimmers für die Sabrina Primary School in Pengo/Kenia.

photo credits: Christian E. / Yelp

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