Live, tagebook von MUNIKAT

Oh, so pretty!

Josephine Musil-Gutsch
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Die Galerie MUNIKAT eröffnet am 4. April die Ausstellung Künstlerliaison. Die Ausstellung zeigt 24 nationale und internationale Künstler. Weil wir Kunst lieben, aber hochgestochenen, intellektuellen Pressetalk doof finden, stellen sich hier drei der Künstler mit einem Satz und einem ihrer Kunstwerke exklusiv für mucbook selbst vor. Und das macht Lust auf mehr.

Bei der Ausstellung geht es um Biographie und um Kurartierung, aber vor allem geht es um schöne, interessante Kunst. Selber sehen:


Ayzit Bostan – I Wolke / 2014

„I wolke verbildlicht meine Leidenschaft für pures Graphikdesign, gutes Wetter und den Münchner Himmel.“

Wolke

Christiane Pooley – Untitled (Edoardo) / 2011

„Ich integriere eigene Elemente in der Skulptur Sprache mit arbitrarischen Cuts in Beziehung zur Figur und zum Hintergrund. Volumen und Fläche funktionieren bei mir im Sinne der klassischen Repräsentation der menschlichen Gestalt und doch in ungewöhnlicher Bespielung. Untitled (Edoardo) zeigt zwei Hände aus einer Fotografie von jemandem, der in dem Moment am Computer schreibt. Räumlich bedeutet dies eine Zergliederung des Bildes, sowie bei der Analyse der Hautschichten. Mich interessiert zugleich die Handgesten als eine Idee von virtueller Kommunikation zwischen zwei Körpern.“

Christiane Pooley11 Untitled Edoardo 2011

Karina Skvirsky – My Pictures from Ecuador / 2009

„In diesem Projekt visualisiere ich mein 10-jähriges Selbst. Ich war zehn als wir in den 70ern in Guayaquil, Ecuador, lebten.
Während dieser Zeit habe ich eine Serie von Snapshots geschossen, die die „urbanen Krankheiten“ der „Dritten Welt“ zeigen, so wie ich sie wahrnahm. Diese Bilder habe ich in einem Familienalbum sortiert. Jedes Bild aus „My pictures from Ecuador“ nimmt die Form einer Seite dieser familiären Erinnerungen an. Die begleitenden Texte sind Beschreibungen, die ich als Kind formulierte. Ich will somit die Interaktion zwischen den subtilen und komplexen Klischees (die ewig wiederholte Diskurse des kulturellen Tourismus) und die ehrliche, persönliche Erfahrungen, die man in der Erinnerung über die „Dritte Welt“ speichert, erforschen.“

Karina Skvirsky1

Die Veranstaltung findet am 4. April in der Galerie MUNIKAT ab 18 Uhr statt, Gabelsbergerstraße 26.

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