Kinogucken, Leben

„Planet Erde – Live in Concert“ – Nicht nur was für echte Doku-Freaks

Jan Rauschning-Vits

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Die große Zeit der Klassik ist wohl endgültig vorbei. Schon lange ist sie nicht mehr Ton angebend in der Musiklandschaft. Das Publikum läuft den Philharmonien dieser Welt in Scharen davon, der Betrieb großer Orchester wird immer unrentabler.

 

Wie kann sich die klassische Musik in einer immer mehr vom Internet geprägten Musikkultur weiterentwickeln und sich finanzieren?

 

Eine naheliegende Antwort ist Cross-Media. Der Anglizismus beschreibt die Verschmelzung verschiedener Medien, um so zum Beispiel digital dementes Publikum zu gewinnen. Während auf der Leinwand bildgewaltige Filmklassiker wie „Der Herr der Ringe“ oder „Der Fluch der Karibik“ flimmern, spielt ein Orchester live die Filmmusik oder eigene Interpretationen der musikalischen Untermalung. So vereint man moderne Filme mit handgemachter Orchestermusik und gewinnt Filmliebhaber als neuen Kundenstamm. Den Leuten gefällt’s.

 

Doch anscheinend funktionieren in diesem Rahmen nicht nur Spielfilme. Die Reihe „Planet Erde – Live in Concert“, die gerade durch Deutschland tourt, zeigt den weltbekannten Dokumentarfilm „Planet Earth“ der BBC – ein Zusammenschnitt der besten Szene aus der dazugehörigen Serie, die auch bei Netflix zu sehen ist und Millionen jungen Kiffern auf der ganzen Welt als Einschlafhilfe wohl bekannt ist. Die Nachfrage ist so groß, dass nun noch ein zusätzliches Konzert mit reduzierten Tickets für Kinder und Jugendliche am gleichen Tag stattfinden wird.

Hier noch ein abgefahrenes Video von einem Hai – der größte Star am Doku-Himmel

Zusätzlich zu bombastischen Bilder von den beeindruckendsten Orten unseres Planeten und den Klängen eines 80-Mann Orchesters, wird der Moderator Max Moor auch die Hintergründe der Aufnahmen und die Arbeit der Tierfilmer beleuchten.

 

Der Spaß findet am 7.3. um 20 und um 15 Uhr in der Olympiahalle statt.

Karten gibt’s hier…

Und auch hier!

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Moderator Max Moor, Cross-Media Spezialist und Tierfan 

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