Stadt

Sorge um Ai Weiwei

Marco Eisenack

Einst erster Mann an Bord von MUCBOOK – bricht mit der Crew noch immer gerne auf zu neuen Ufern der Medienwelt. Genießt dabei viel zu selten die schöne Aussicht, weil er so oft im Maschinenraum an den Motoren werkelt.
Marco Eisenack

Der chinesische Künstler und Regimekritiker ist am Sonntag in seiner Heimat festgenommen worden. Während der Festnahme habe man den Strom im gesamten Wohngebiet abgestellt. Den Münchnern ist der kritische Blogger durch seine Ausstellung im Haus der Kunst ans Herz gewachsen.

Hier sein letztes Video, das er vor wenigen Wochen für die NGO-Seite TED produziert hat.

Die Landtagsgrünen haben beim Münchner Generalkonsul der Volksrepublik China gegen die Festnahme protestiert. „Das Vorgehen Chinas ist ein massiver Verstoß gegen die Menschenrechte“, kritisierten die Fraktionsvorsitzenden Margarete Bause und Martin Runge. „Wir fordern daher auch die Bayerische Staatsregierung, allen voran Ministerpräsident Seehofer auf, die Verhaftung Ai Wei Weis scharf zu verurteilen.“

Untersessen ist der Aufenthaltsort des Künstlers noch immer unklar. Die chinesische Regierung hatte erst in der vergangenen Woche beim Besuch des deutschen Außenministers die Freiheit der Kunst hervorgehoben. „Der Umgang mit Ai Wei Wei straft diese Wort lügen“, so Martin Runge und Margarete Bause. „Ai Wei Wei muss umgehend frei gelassen werden.“

Hier ein Link zu einem Artikel in der SZ und ein besorgter Beitrag im Tagesspiegel:

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