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Triff MaerzART im MUCBOOK Clubhaus

MUCBOOK Clubhaus

An dieser Stelle möchten wir dir vorstellen, wer sich bei uns im MUCBOOK Clubhaus tummelt. Die Co-Worker*innen und Mieter*innen dort sind mit ihren Projekten nämlich ein spannender Bestandteil der Münchner Kreativ-Szene und damit definitiv einen Bericht wert.

Wer sich nach facettenreicher, internationaler Kunst sehnt, ist hier an der richtigen Adresse. Neben der Online-Art Gallery von MaerzART haben junge Kreative auch die Möglichkeit in Pop-Up Stores ihre Werke der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ilona ist die Gründerin von MaerzART und hat uns ein paar Fragen zum ihrem Projekt und zum Gründen an sich beantwortet.

1. Long story short: Dein Projekt in einem Satz erklärt.

Mit maerzART möchte ich jungen Künstlerinnen eine Plattform geben, ihre Werke zu präsentieren.

2. Warum braucht die Welt dein Projekt?

Die Künstlerinnen auf maerzART.com stammen u.a. aus den USA, Europa und dem Iran. So bietet sich die Möglichkeit zu einem Austausch mit anderen Kulturkreisen, den ich persönlich als große Bereicherung empfinde. 

3. Welches Erlebnis hat dich dazu inspiriert, deine Idee in die Tat umzusetzen? 

Der Auslöser für mich kam im Sommer 2016, als ich im New Yorker Meatpacking District eine Microausstellung in einem alten Kohlenkeller besucht habe. Dort habe ich gelernt, dass man auch abseits der einschlägigen Galerien Menschen mit Kunst erreichen und spannende Projekte realisieren kann. Man muss es einfach nur wollen. 

4. Wie kann man dich finden und erreichen?

Am besten über meine Homepage: www.maerzart.com und vom 2. Juli – 31. Juli 20 in meiner Pop-Up Galerie in der Georgenstraße 58, Montag – Freitag von 10 bis 19 Uhr, am Wochenende von 10 bis 16 Uhr.  

5. Was sind deine persönlichen Hacks und Fails als Gründer*in?

Hacks: Auf das eigene soziale Netzwerk zurückgreifen. Freundinnen und Freunde, die nicht nur loyal zu einem stehen, sondern sich auch trauen, ehrliches Feedback zu geben. 

Fail: Bei der Gründung war ich manchmal vielleicht ein wenig zu optimistisch. So hatte ich schon vor der offiziellen Eröffnung bereits vier Reservierungen von Sammlern, die dann aber durch die Corona-Pandemie geplatzt sind. Daher immer mit dem Worst Case rechnen! Die Realität liegt zum Glück meist irgendwo in der Mitte. 

6. Wie überwindest Du täglich deinen inneren Schweinehund, um Schritt für Schritt deinem Ziel näher zu kommen?

Yoga gibt mir inneren Fokus. Aber vor allem sind es positive Vorbilder, die mich inspirieren. Frauen wie meine gute Freundin MB Akinyemi. Sie hat es geschafft, neben einem Vollzeitjob ihren eigenen, mittlerweile sehr erfolgreichen Online-Shop „FashionforFables“ auf etsy aufzubauen und hat mir Mut gemacht, auch selbst etwas auf die Beine zu stellen. 

7. Warum bist du Coworker*in/Mieter*in im MUCBOOK Clubhaus? 

MUCBOOK ist in meinen Augen eine Bereicherung für die Stadt, weil es nicht die typischen Klischees bedient, die man manchmal vielleicht mit München verbindet. Gleichzeitig ist es aber keine unpersönliche, gesichtslose Maschine, sondern bietet Gelegenheit, um sich miteinander auszutauschen. 

8. Selbstständigkeit in München: Was ist die größte Herausforderung?

Die horrenden Nebenkosten!

9. Die Münchner Start-Up-Szene braucht mehr Unterstützung. Wie kann die deiner Meinung nach aussehen?

Günstige Mieten für Arbeits- und Ausstellungsräume sind ein Anfang, ein ganz herzliches Dankeschön dafür an MUCBOOK!

10. Welche Münchner Start-ups inspirieren Dich?

Im großen Format „Personio“ und im kleinen das bereits genannte „FashionforFables“. Erwähnen möchte ich aber ebenso das Café Blá, dessen Gründerin neben Lesungen und Konzerten regelmäßig auch Workshops, Vorträge und Startup-Frühstücke und Crowdfunding Sessions veranstaltet. Hier haben meine Freundin MB und ich zusammen oft an den Ideen für ihren Shop und meine Galerie gearbeitet. 

11. Neben dem MUCBOOK Clubhaus: Dein Lieblingsort in München?

Frühstück auf der Dachterasse des Café Ruffini. Happiness has a home.  


Beitragsbild: © MaerzArt

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