Kultur, Live

Weiß Gott wann: Ein transkulturelles Projekt

Ein Projekt der Münchner Kammerspiele, das gemeinsam mit unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen deren Wünsche und Träume in den Mittelpunkt stellt. Heute um 22 Uhr kann man das Stück von Karnik Gregorian und Anne-Isabelle Zils im Rahmen des M8MIT! Festival in der Spielhalle sehen.

Foto: Andrea Huber

Foto: Andrea Huber

“Weiß Gott warum” setzt sich mit den Widersprüchen im Leben der jugendlichen Flüchtlinge auseinander, und spielt mit dem Gegensatz von Bestimmung und freiem Willen. Es ist als mehrstufiger Prozess an den Münchner Kammerspielen angelegt, mit Körpertraining, Maskenbau, Schreibwerkstatt und Musik-Workshop. Die vielfältigen kulturellen Hintergründe der Jugendlichen aus Somalia, Sierra Leone, Afghanistan, Eritrea, Äthiopien, Burkina Faso, Uigurien, Syrien, Palästina und Pakistan geben den Impuls. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Kultur sowie die Auseinandersetzung mit den neuen Nachbarn und deren Kultur, ebenso wie das Nachdenken über eine mögliche zukünftige Gesellschaft.

Aus biografischem Material, Recherchen und Geschichten wurde ein Stück erarbeitet, das sich an den Talenten und Identitäten der Jugendlichen orientiert. Es ermöglicht eine kulturelle Teilhabe und bietet den Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie sich kreativ ausprobieren können.Inspiriert von Romeo und Julia und dem Motiv der Liebenden, die sich gegen alle äußeren Umstände stellen, erzählen die Jugendlichen Geschichten über Freundschaft und Feindschaft, über Zwang und Freiheit, über Glück und Unglück.

© Huber

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Karten gibt’s unter 089/233 966 00 oder auf www.muenchner-kammerspiele.de

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