Aktuell, Kunst

Wenn dir kalt ist, tanz! So war das Sziget 2016

Juliane Becker

Nein, wirklich freundlich hat das Sziget-Festival seine Szitizens nicht empfangen – noch bevor es richtig losging, verwandelte der andauernde Regen das Festivalgelände der Óbuda-Insel in ein Schlammparadies, das die weißen Turnschuhe der Hipster auf ewig braun färben sollte. Dass das nicht die Stimmung trübte, war aber jedem klar – die knapp 500.000 Besucher, die sich dieses Jahr auf das Budapester Eiland wagten, feierten auch bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius so heftig, dass unter Garantie niemandem kalt wurde. Die ersten Tage des Sziget standen sozusagen unter dem Motto: Wenn dir kalt ist, tanz! Und damn, gab es was zu betanzen: Von Manu Chao über die Chemical Brothers, von Rihanna über Bastille und Parov Stelar hin zu David Guetta – für jeden Musikgeschmack war was dabei. Und die oben genannten Acts waren nur auf der Mainstage zu sehen; rund um das riesige Gelände verteilten sich Dutzende weiterer Bühnen, die jedes noch so abwegige Musikbedürfnis befriedigten.

Apropos abwegig: Wer schon mal auf dem Sziget war, weiß, dass Kunst, Theater und Performance einen nicht unerheblichen Teil des Festivals ausmachen; man könnte sogar sagen, die Musicacts stehen ein bisschen im Hintergrund. Deshalb gleicht das Festivalgelände einer bunten Fantasiewelt, die selbst aus Sitzgelegenheiten noch Kunstobjekte und das siebentägige Abtauchen aus der Realität ziemlich einfach macht.

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Wem das bunte Treiben auf der Insel zu viel wurde, konnte sich ins Herz von Budapest zurückziehen, einen köstlichen Strudel oder ein scharfes Gulasch genießen, oder – so lief es zumindest bei uns – eine Tour durch die Stadt machen und geschmackliche Highlights verkosten.

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Als in den folgenden Tagen die Sonne doch noch aus ihrem Versteck kam, war die Euphorie der Szitizens kaum noch zu stoppen – zu K.I.Z., Muse, Noel Gallagher und Leningrad wurde gefeiert, gebechert und gejumpt, was das Zeug hält. Unser Highlight: Die Damen und Herren, die zum Sound von Bring Me The Horizon den Sprung aus 70 Metern wagten.

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Wie es sich für das beste Festival Europas gehört, endete es nach einer Woche mit einem Knall – wir sagen Danke, Sziget! und freuen uns auf das nächste Jahr, in dem wir wieder mit einer halben Million anderer Freiheitsliebender die Schönheit dieser Welt betanzen werden.


Bildquelle: Privat

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