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Zwischennutzung, Kampf dem Ödland!

MUCBOOK Clubhaus

„Raum für die Stadt ohne Platz“

Vier Wände, ein Dach, keine Menschen. Der in München vorhandene Raum wird leider nicht immer optimal genutzt. Ob nun zum Wohnen, Leben oder zum Arbeiten. Warum sollte also leerstehender Freiraum nicht zur Zwischennutzung bezogen werden können?

Leerstand, Stillstand, keine Bewegung, kein Platz und mangelnde Kreativität sind oft der Grund, warum diese Enge breiter wird. Dem entgegen steht die Lösung einer Zwischennutzung, mit einer vielversprechenden Aussicht.

Foto: Gasteig, © Benjamin Tovo

„Make Munich a Better Place for Good People“

Wer profitiert eigentlich von einer Zwischennutzung – welche Branchen, Schicksale und Personen können hieraus einen Gewinn erzielen? Unglaublich vielschichtig sind die verschiedenen Nutzer*innen und deren Felder: Kreativwirtschaft, Social Business und Startups aus dem kreativen Bereich. Aber auch für Projektentwickler, Eigentümer und Mieter bietet sich hier eine Chance. Auch die Stadt als solche kann davon profitieren.

Foto: © Alina Oswald

Zahlreiche Probleme können durch eine Zwischennutzung behoben werden: Hohe Büromieten, kleine Wohnungen für das Homeoffice und ein geringer Austausch über verschiedene Branchen hinweg sind nur einige davon. Die Verödung des Umfelds, der Leerstand und ein Image-Verlust spielen in diesem Aufzug ebenso eine wichtige Rolle.

In der Regel können Räume für eine Zwischennutzung günstig angeboten werden. Durch einen regen Austausch wird auch der Zugang zu interessanten Innovationen gefördert und gelebt. Eine Vernetzung und neue Projekte können in einem angenehmen, nachhaltigen Umfeld realisierbar gemacht werden. Und eine Zwischennutzung kann als Wegweiser für zukünftige, eigene Projekte gesehen werden.

Foto: © Alina Oswald

Best practice – ein Beispiel

Ein “Best Practice”-Beispiel wie eine Zwischennutzung aussehen könnte, ist unser OPTIMISTIC ELEPHANT – ein Mucbook Clubhaus. Der Leitgedanke: Optimistisch in die Zukunft gehen, in einer unsicheren Zeit. Der OPTIMISTIC ELEPHANT bietet Platz zum Coworken und zum Austausch. Neues kann entstehen und mit kaum noch gelebten, festgefahrenen Strukturen kann dann auch bald abends bei einem Drink – oder zwei – gebrochen werden. Dazu wird es leckeres vegetarisches Essen und ein paar Sonnenstrahlen auf der Terrasse geben – und schon fühlt sich die Zwischennutzung nach Urlaub und nicht nach Stillstand an.

Insofern: Kampf dem Ödland und hoffentlich bis ganz bald!

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