München ohne Rikschas?

09. August 2013
Worüber man unbedingt ein Wörtchen verlieren muss

FionaSchweizer_Bild3

Den Fahrtwind im Gesicht spüren, auf die knackigen Wadeln des Fahrers schauen, witzige Informationen über deine Stadt erfahren und einfach nur die Fahrt genießen…
Kennst du das?

Eine Weltstadt ohne Rikschas ist gar nicht mehr denkbar. Auch München wird bunter und lebendiger durch diese umweltfreundlichen „Taxis“.
Mit immer gut gelaunten Rikscha-Fahrern kann man/frau sich schnell und luftig von Ort zu Ort bewegen. Nicht nur Touristen nutzen diese angenehme Art der Fortbewegung.
Jetzt geht es den Betreibern der Rikschas an den Kragen.
Die Radltaxis sollen vom Marienplatz verschwinden.
Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) hatʻs bestimmt!
Dass es, auch bedingt durch die Baustelle am Marienplatz, zu Engpässen im Fußgängerverkehr kommt, ist klar.
Doch, dass die vorgeschlagene Kompromisslösung, ausgeschriebene Rikscha- Stellflächen vor dem Rathaus zu errichten, abgelehnt wird – stößt bei großen Teilen der Münchner Bevölkerung auf Unverständnis.
Überall in Deutschland wird mit Umweltschutz geworben. Warum legt gerade die bayerische Hauptstadt jungen Unternehmern, die nachhaltige Firmen gründen und Arbeitsplätze schaffen, Steine in den Weg?

FionaSchweizer

FionaSchweizer_Bild2

photos: Fiona Schweizer

Fiona Schweizer    Dieser Artikel wurde von geschrieben.
Ähnliche Artikel:
  • Ein Leuchtturm in der Müllerstraße. Bellevue di Monaco vorgestellt
  • Anspruch auf Perspektive - Der Fall Ali Hasimi
  • Anders als Du denkst - Der Toleranz-Slam im Bayerischen Rundfunk
  • Unsere Pappenheimer II
  • Toleranz im großen Stil
  • Keine Kommentare

    Name

    EMail (erforderlich)

    Die Abfrage der Mail dient allein dem Spamschutz.
    Wir speichern und verwenden Nichts davon.

    Website



    *