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“Wir sollten eigentlich den Arsch daheim lassen”

Beastin "Bienvenido Quickstrike" Release im Amen Store Corneliusstraße

Eigentlich. Beastin ist schuld, dass wir ihn eben nicht daheim lassen. Ein Interview aus der Serie „Ich bin München.“ Doch wer weiß genau wer, wie oder was Beastin ist? Put your hands up in the air! Wer die Jungs, ihre Mode-Linie und ihre Partyreihe und ihr DJ-Kollektiv nicht kennt, aber in den 90ern mit dem guten Hip Hop aufwuchs, kennt zumindest das Beastin-Gefühl. Das Beastin-Gefühl ist das Gefühl ewiger Jugend, wenn man mit Cap ins Crux spaziert, jedes zweite Gesicht schon achtzigmal irgendwo in der Stadt gesehen hat und sich dann mit den feinsten Beats zudröhnen lässt, die man seit der Jugend liebt und auswendig kennt. Man fühlt sich daheim. Man ist losgelöst von Trends und dem Lauf der Zeit. Man ist Feiern. Wie ein Biest. Ein Feierbiest. Duki und Fu werden die beiden Louis van Gaals der Münchner Mode- und Musikszene von ihren Freunden prägnant und liebevoll genannt, die an diesem Samstag ihre neueste Kollektion (Bienvenido) im Amen Store in der Corneliusstraße sehnsüchtig wartenden Schlangen präsentieren und direkt ausverkaufen. Bevor es losging, nahm sich Fu noch Zeit für ein Interview und machte uns dabei klar, wie sie es schaffen spießbürgerliche Heimatgefühle mit Hip Hop Attitüde zu versehen. Hier geht’s zum Interview.

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