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10 (wirklich) gute Filmtipps aus dem Mucbook-Team

MUCBOOK Redaktion

Draußen ist es kalt, die Feiertage stehen vor der Tür und es wird Zeit, mal wieder gemütlich den einen oder anderen Film anzuschauen. Wir haben uns mal wieder im Team umgehört, was wer am liebsten angeschaut hat in der letzten Zeit. Und wie immer ist eine ziemlich diverse Mischung dabei rumgekommen, bei der für alle was dabei sein dürfte – fehlen nur noch Chips und Popcorn.

Voilà, unsere aktuellen Filmtipps:

1. The French Dispatch

Der neuste Streifen von Wes Anderson ist für mich als Journalisten natürlich naheliegend, weil er mit einem riesigen Staraufgebot die Geschichte eines fiktiven Magazins erzählt, das sehr an den legendär guten, real existierenden New Yorker erinnert. Und weil die Bildsprache Andersons gerade zu Pandemiezeiten für etwas Ordnung sorgt im Chaos.

– Jan

2. Ich habe meinen Körper verloren

Weil ich viel zu selten Animationsfilme schaue: „Ich habe meinen Körper verloren” von Jérémy Clapin ist ein wirklich sehenswertes Stück in Film gegossener Fantasie. Perfekt für einen kalten und dunklen Winterabend, an dem man’s sich zuhause schön warm macht.

– Florian

3. Almanya – Willkommen in Deutschland

Passend zum Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei, das sich dieses Jahr zum 60. Mal jährt, feiert der 2011 erschienene Film “Almanya – Willkommen in Deutschland” Zehnjähriges. Die Tragikomödie thematisiert die Frage der Heimat und Identität türkischer Gastarbeiter*innen in Deutschland über mehrere Generationen hinweg. Das doppelte Jubiläum ist nur einer der Gründe, sich diesen Film (mit vielen Taschentüchern ausgestattet!) anzuschauen. Regie als auch Drehbuch ist in weiblicher Hand, außerdem wurde es der vierterfolgreichste deutsche Kinofilm 2011.

– Şahika

4. Bad Trip

Nachdem ich erst dieses Jahr die Eric André Show und Nathan for You für mich entdeckt habe (drei Empfehlungen zum Preis von einer), bin ich auf der Suche nach Filmen zum Pizzaessen auf der Couch bei Bad Trip hängengeblieben. Nach dem altbewährten Sacha Baron Cohen/Johnny Knoxville-Rezept: einfache Prämisse, improvisationsstarke Schauspieler*innen, versteckte Kameras und ahnungslose Passant*innen, nur mit weniger Gesellschaftskritik/Selbstzerstörung, wurde ich sehr gut unterhalten. Vor dem Release legte Eric André den Film angeblich sowohl Sacha Baron Cohe, als auch Nathan Fielder zum Screening vor – alle beide Profis in dem Feld. Die gaben das Ok, das bekommt er auch von mir.

– Yannik

5. The Danish Girl

The Danish Girl ist der Film in diesem Jahr, der mich am meisten berührt hat. Das Drama portraitiert den dänischen Landschaftsmaler Einar Wegener in den 1920er Jahren, der seine feminine Seite entdeckt. Man begleitet ihn und seine Frau Gerda vom Rollenspiel bis hin zur geschlechtsangleichenden Operation, fühlt die Schmerzen und Ängste und den noch immer anhaltenden Zusammenhalt zwischen den beiden Protagonisten. Haltet schon mal eure Taschentücher bereit… 

– Leila

6. Liebe braucht keine Ferien

Sorry, not sorry für diesen Filmtipp! Der wohl beste Weihnachtsfilm (den ich mir jedes Jahr aufs Neue anschaue) ist Liebe braucht keine Ferien. Die 2000s Romcom hat alles, um euch in Weihnachtsstimmung zu versetzen und euch einige Male zum seufzen zu bringen: Ganz viel Schnee, ganz viel Kitsch und einen süßen Jude Law!

– Leila

7. Kaiserschmarrndrama

Ich muss zugeben, ich hatte vorher noch keinen einzigen Eberhofer-Krimi gesehen, bin etwas skeptisch ins Kino gegangen, da das Genre eigentlich eher nicht so meins ist und muss sagen, ich wurde positiv überrascht! Neben vielen sehr lustigen Szenen in dieser bereits siebten Verfilmung der Regionalkrimis von Rita Falk, hat mich der Krimi mit Dorfpolizist Franz Eberhofer, seinem Kollegen Rudi und vor allem dem Hund Ludwig an der ein oder anderen Stelle sogar fast zum weinen gebracht. Definitiv ein schöner Film den man anschauen sollte, auch ohne bereits die anderen Teile zu kennen.

– Clara

8. Down by Law

Klar, ein neuer Tipp ist Down by Law von Jim Jarmusch auf keinen Fall, ich schau ihn trotzdem gern immer wieder an. Der Film erzählt die Geschichte von Zack, Jack und Roberto, die gemeinsam in einer Gefängniszelle landen. Das wäre soweit natürlich langweilig, wären Zack und Jack nicht vom dauerquasselnden Roberto unfassbar genervt und würden die drei nicht gemeinsam ausbrechen und sich auf die Flucht durch die Sümpfe Louisianas machen. Das Highlight an Down by Law sind die skurrilen Dialoge, die in meiner Familie schon seit Jahren Running Gags sind, vielleicht bald auch bei euch. Und der Soundtrack kann auch was.

– Sophia

9. Alles, was wir geben mussten 

Achtung: Haltet lieber Taschentücher bereit, denn der Film bietet mehr als nur eine tragische Liebesgeschichte. Der Film von Regisseur Mark Romanek erzählt von Kathi, Ruth und Tommy. Die drei leben, seit sie zurückdenken können, in einem scheinbar normalen Internat. Ihr Alltag ist gezeichnet von regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen und Unterricht, scheint soweit noch normal oder? Ab ihrem 18. Lebensjahr jedoch erfahren die Jugendlichen, dass sie eigentlich Klone anderer Menschen sind und nur dazu dienen, ihnen eines Tages ihre Organe zu spenden. Der Film zeigt, wie die drei damit umgehen und wie stark die Hoffnung eines Menschen doch sein kann.

– Esra

10. Ein Clown | Ein Leben

Auf diesen Dokumentarfilm über Bernhard Paul und seinen Zirkus Roncalli bin ich zufällig beim diesjährigen Dok.fest gestolpert. Zwar habe ich ihn nicht auf Großleinwand sehen können (danke, Corona), aber der Film entwickelt selbst im gemütlichen Zuhause auf dem kleinen Laptopbildschirm eine unglaubliche Kraft und so kann ich jedem und jeder nur empfehlen, ihn sich anzuschauen: Ab Frühjahr 2022 im Kino, vielleicht ist ja dann die Omikron-Welle schon wieder rum…

– Jan


Beitragsbild: Unsplash/jeshoots.com

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