Kultur, Kunst

Attila Szücs: Mulatschag in Schwabing

Anika Landsteiner

Ungarn ist Billigurlaub am Balaton, Barackpálinka, Pornoindustrie, Salami und Gulasch? Falsch.
Ungarn ist Viktor Orbán, Yobbik, Rechtsnationale, Grenzzaunwiedererrichter? Falsch.
Ungarn ist international renommierte zeitgenössische Kunst? Richtig.

Und die kommt nach München.

Attila Szücs, einer der renommiertesten Maler aus der ehemaligen Doppelmonarchie, stellt ab Mittwoch Werke zum Thema vertical attractions aus.

Szücs, ein Mann der mit wenig Worten auskommt – eher untypisch für die sonst so redseligen Magyaren  – spricht durch seine Bilder. Seinen Protest gegen das Zeitgeschehen spiegeln seine Protagonisten in ihren Gesichtern. Selbst den unnachahmlichen Blick Buster Keatons gelingt es, Szücs in seiner ganzen Tragik zu verstärken. Resignation und Verstörung dominieren.

 

Zeitgleich werden Attilas Arbeiten übrigens in der Ausstellung „the nude“ bei S2 Sotheby’s in London ausgestellt. Partnerin von KUNSTKLANG bei dieser Ausstellung ist die ungarische Galeristin Erika Deák. Und ob es bei der Vernissage am Dienstag zum Mulatschag kommt, bleibt offen.


Was: Ausstellung Attila Szücs vertical attractions

Wann: 25. November 2015 bis 8. Januar 2016. Mittwoch bis Freitag 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Vernissage am Dienstag, 24. November 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Wo: KUNSTKLANG Galerie, Franz-Joseph-Straße 31

Fotocredit Header: Erika Deák Galerie

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