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PzzKchzzPzzz! Beatboxen für Anfänger mit Beatbox-Machine „Robeat“

Sebastian Gabriel

Sebastian ist ein junger Fotograf aus München. Er ist gern da, wo was los ist, am Puls der Zeit. Wenn nicht gerade in München, dann im Rest der Welt. Mehr gibt es unter www.sebastiangabriel.com.
Sebastian Gabriel
PzzKchzzPzzz, PzzKchzzPzzz, P…zz…Kch… – was sich ließt wie ein klingonischer Dialekt aus dem Star Trek Universum, ist in Wahrheit Teil des Beatbox-Lehrgangs von Robeat am vergangenen Samstag im Aloft Hotel am Hauptbahnhof.
Das kennt doch jeder: Wer hat noch nicht schon einmal unter der Dusche gesungen oder Geräusche imitiert. Wenn man das dann professionell macht, nennt sich das Ganze: Beatboxing. Beatboxing ist Teil der HipHop-Kultur und der Begriff leitet sich ab von den vor allem in den 1980er Jahren populären Drumcomputern – auf Englisch beat boxes genannt (von beat „Schlag“ oder „Takt“ und box „Kiste“ oder „Gehäuse“) – mit denen damals die instrumentale Musik vieler Hip-Hop-Stücke erstellt wurde. Jemand, der Beats und Klänge mit dem Mund erzeugt, wird im Hip-Hop-Kontext dementsprechend als human beatbox – also „menschlicher Drumcomputer“ – bezeichnet. Davon gibt es natürlich viele Variationen und viele verschiedene Techniken.
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Einige von ihnen durften die Teilnehmer des Workshops mit dem Esslinger Robeat, bürgerlich Robert Wolf, erlernen. Robeat selbst macht seit ca. 14 Jahre Beatbox und wurde durch seine Auftritte bei „Das Supertalent“, Tv-Total und für Insider der Szene durch die Teilnahme bei den Deutschen Beatboxmeisterschaften bekannt.
Als erstes lernen die Teilnehmer, bestehend aus Journalisten und Bloggern, verschiedene Begriffe wie Hit-Hat, Inward Snare und Basedrum. Dann schnappt sich Robeat das Mikro und demonstriert erste Techniken. Die Teilnehmer sind beeindruckt und manch einer zweifelt, ob er je solchene Töne zu Stand bekommen wird.
Nach der ersten Proberunde ist klar, jeder bekommt super Geräusche hin und Robeat macht darauf Aufmerksam, dass das wichtigste sei, sich einfach zu trauen. Nach und nach lockert sich die Runde auf und die ersten Erfolge lassen nicht lange auf sich warten.
Es wird viel gestaunt, gelacht und durch die aufmerksame und unterhaltende Art und Weise bringt Robeat jedem Teilnehmer dazu einen kleinen Beat zu konstruieren.
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Im Anschluss haben die Workshop-Teilnehmer die Chance den Meister beim Live- Auftritt bei der langen Nacht der Musik zu bestaunen. In cooler Atmosphäre direkt am Münchner Hauptbahnhof performte Robeat zu jeder vollen Stunde und versetzte das Publikum in Staunen. Zwischen seinen Auftritten spielten die Bands „Maxo and the Dudes“ und „Von Welt“. Nach Robeats letztem Auftritt legte dann noch DJ Nico feat. Steffen auf und ließen den Abend gebührend ausklingen.
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Musikalisch wird es aber auch in Zukunft im Aloft Hotel weiter gehen. Die W XYZ Bar des Aloft München lädt seit August 2015 mit modernem Loungebereich und Livemusik Hotelgäste und Münchner zum Entspannen und Freunde treffen ein. Außerdem etabliert das Hotel, wie alle Aloft Hotels weltweit, die hoteleigene Musikserie Live at Aloft Hotels.
Aufstrebende Nachwuchskünstler und angesagte Bands finden in der W XYZ Bar eine ideale Plattform, ihre Musik sowohl dem lokalen Publikum als auch den Hotelgästen zu präsentieren. Der Eintritt ist für Hotelgäste und Einheimische immer frei.
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Wer selbst mal an einen Beatbox-Workshop von Robeat teilnehmen möchte kann sich hier anmelden und informieren.

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