die will nur schlafen
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Blogbook stellt vor: Katharina von „die will nur schlafen“

Yannik Gschnell

Ex-Prakti und immer noch nicht weggekommen.
'99 // Liebe für Politik, Musik & gute Menschen.
Yannik Gschnell

Wenn man zu ihr sagt „Mensch, du bist so ne richtige Schlafmütze“, dann ist das keine Beleidigung. Nein, wirklich nicht. Denn Katharina Kunzmann ist nicht nur passionierte Schläferin, sondern auch Münchens – ach, Deutschlands erste Schlaf-Bloggerin. Ihre Erfolgsgeschichte fing vor knapp zwei Jahren an mit ihren Blog die will nur schlafen, es folgte ein Porträt in der SZ, ein Anruf von einem Buchagenten und seit kurzem gibt es ihr Buch Ab ins Bett bei Hugendubel & Co.

Ihr seht: es wird höchste Zeit, Katharina und ihren Blog vorzustellen!

Wie kamst du darauf, einen Blog über das Schlafen zu schreiben?

Die Idee kam mir an der Journalistenschule, als wir Schüler wild über mögliche Blog-Themen diskutierten. Die anderen wollten wahnsinnig aufregende Themen bearbeiten, Rezepte kreieren, die Welt bereisen, Mode schneidern. Und ich stand da und sagte: Das Einzige, was ich so richtig gut kann, ist pennen! Alle lachten, aber ich blieb dabei und mein Schlafblog war geboren.

Was machst du, wenn du nicht an deinem Blog arbeitest?

Schlafen natürlich! Nein, Spaß beiseite. Ich arbeite als freie Journalistin und Autorin. Gerade ist mein erstes Buch „Ab ins Bett!“ im Goldmann Verlag erschienen.

die will nur schlafen
©Jens Mauritz

Dein Lieblings-Spot in München:

Der Pilsdoktor an der Münchner Freiheit. Das ist eine kleine, aber sehr gemütliche Kneipe. Das Beste: Der Schnaps wird dort von einer Mini-Lokomotive an den Tisch gefahren. Tuuut Tuuut!

Lieblingszitat aus deinem neuen Buch:

„Es ist schon vorgekommen, dass ein Astronaut in einem Teil des Raumschiffs einschläft und in einem anderen aufwacht“. Dieses Zitat stammt von einem Astronauten, der schon einmal in der Schwerelosigkeit geschlafen hat. Ich habe für das Buch nicht nur selbst spannendes Schlaf-Wissen recherchiert, sondern mich auch mit vielen Experten unterhalten. Mit Forschern, Ärzten, einem Klartraum-Profi, oder einem Blinden zu der Frage wie Träume aussehen, wenn man nichts sieht.
Mehr Spoiler gibt’s jetzt aber nicht.

Ein Song, der deinen Blog beschreibt:

„Mister Sandman“ von The Chordettes. Nicht nur, weil es inhaltlich gut passt, sondern auch weil man bei diesem Lied einfach mitsingen und lachen muss. Das möchte ich auch mit meinem Blog und meinem Buch erreichen: Wissenschaft kann auch witzig sein.

Beitragsbild: ©Sophie Wanninger

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