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Das Kunstareal-Fest 2017 geht direkt ins Hirn

Kunstareal München

Das Kunstareal München liegt direkt im Herzen von München und ist mit seinen Museen und Hochschulen einer der wichtigsten Kulturstandorte Europas. Auf einer Fläche von 500 x 500 Metern – mitten im lebendigen Stadtbezirk Maxvorstadt – trifft der Besucher auf eine einmalige Verbindung von Kunst, Kultur und Wissen.

Das Kunstareal-Fest 2017 findet vom 24.-25. Juni statt.
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Kunst im öffentlichen Raum, das trifft visuell doch jeden. Durch das Auge direkt ins Hirn. Genau so, wie die Installation „Der Flug des Phoenix“ der Künstlergruppe super+ auf dem Kunstareal-Fest 2015. Ein großer silberner Ballon aus Satellitenfolie schwebte damals mit Helium gefüllt über die Südwiese und prägte sich ins Gedächtnis vieler Münchner ein. Dieses Jahr soll die Kunst dort auf jeden Fall entspannen.

Die Kunst auf der Südwiese der Alten Pinakothek

Wie das gehen soll, weiß die Kuratorin Katharina Keller. Sie hat die Frage an sechs KünstlerInnen gestellt, ob Ruhe inmitten der Großstadt überhaupt möglich ist. Herausgekommen sind sechs zum Teil begehbare Skulpturen, die vor allem eins sollen: den Parasympaticus in unserem Hirn stimulieren. Er wird auch als der „Herr des Schlafes“ bezeichnet und ist für unsere Erholung zuständig – etwas, das vielleicht im hektischen Großstadtleben hin und wieder zu kurz kommt.

 

In den Wochen vom 22. Juni bis zum 16. Juli können BesucherInnen also auf der Wiese in und mit den Kunstwerken von Wolfgang Ellenrieder, Beate Engl, Alexandra Hendrikoff, Vincent Tavenne, Ina Weber und Martin Wöhrl dank des 14. RischArt-Projekt abschalten, entspannen und einfach ein bisschen abhängen.

Was gibt es sonst noch auf dem Kunstareal-Fest 2017?

Darüber hinaus gibt es natürlich am Samstag und Sonntag über 130 kostenlose Events:

  • Für Poetry-Slam Fans tritt Bumillo vor der Pinakothek der Moderne um 15 Uhr und später um 17 Uhr im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst auf. Sein Thema: Kunst, Kultur und Wissen.
  • Am Sonntag wird es um 13 Uhr einen Spaziergang über das Kunstareal geben, auf dem BesucherInnnen alles über die Architekturgeschichte und zu den Skulpturen dort erfahren.
  • Für Social-Media-Affine gibt es im NS-Dokumentationszentrum einen außergewöhnlichen Rundgang: Unter anderem wird die Bildsprache der NS-Ideologie thematisiert. Teilnehmende können ihre Eindrücke aus dem geführten Rundgang über ein eigens eingerichtetes WLAN-Netzwerk live in sozialen Netzwerken teilen. Verbunden durch die Hashtags #kunstarealfest17 und #nsdoku entsteht so ein Protokoll, das die Öffentlichkeit an der Veranstaltung teilhaben lässt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, lohnt es sich vorher unter socialmedia.nsdoku@muenchen.de anzumelden.

 

Alle Fotos: Markus Amon
Text: Ronja Lotz

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