Kultur, Was machen wir heute?

Die Färberei sieht schwarz

Charlotte Frey

Frankreichliebhaberin, Kaffeeholik, studiert Journalismus und ist nebenher tätig als freie Journalistin.
Charlotte Frey

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Bereits zum dritten Mal gibt es die Schwarzmalerei der besonderen Art. Nach einem Ausstellungskonzept von Graffitikünstler Z-rok (Wolfgang Lehnerer) verwandeln er und vier Kollegen die Galerie in ein einziges überdimensioniertes Graffiti-Gemälde, das alle Rahmen sprengt.

Die Künstler beschränken sich auf die Farben Schwarz und Weiß. Ihre Schau „Schwarz auf Weiß“, Teil 3, startet am 23. September um 18 Uhr mit einer öffentlichen Vernissage. Sie dauert bis 2. Oktober und ist immer freitags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie dienstags von 16 bis 21 Uhr zu sehen.

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Heerscharen von Buchstaben bevölkern bei der Schau die Wände und Decken der Färberei. Der Handschrift der Künstler entspringen dabei zahlreiche Variationen der uns bis dato geläufigen Formen des Alphabets. Losgelöst von Worten entwickelt der illuminierte Buchstabe seine eigene Kraft und Sprache. Letztlich verschmelzen die Schrift und ihr üppiges Beiwerk zu einer Einheit fließender Farben, Flächen, Linien. Gezeigt werden auch handwerklich ausgefeilte Wort- und Style- Skulpturen – „Marker im Lackmantel“ und noch viele andere, oft ironische „Eingrichtl“.

Schwarz auf Weiß, Teil 3
Eine Schau von Z-rok, Flinster, Zombie, Shok, Scäre
Vernissage: Donnerstag, 23. September, ab 18 Uhr
Öffnungszeiten: 24. September bis 2. Oktober, freitags bis sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr, dienstags 16 bis 21 Uhr und nach Absprache
In der Färberei,
Claude-Lorrain-Straße 25 (RG),
Telefon: 089/62 26 92 74.

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