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Die Wiesn: Von steigenden Bierpreisen und Trinkgeldern

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Alle Jahre wieder, bald ist es soweit: Die Wiesn beginnt und München verwandelt sich mit rund sechs Millionen Besuchern aus aller Welt zur größten Schunkelmeile der Welt. Neben all der bierinduzierten Glückseligkeit auf der Wiesn hagelt es im Vorfeld dazu häufig Kritik wegen der jährlich ansteigenden Bierpreise.

Foto via Flickr/Diego Wyllie

Foto via Flickr/Diego Wyllie

Anfang Juni 2014 wurden die Preise für das diesjährige Oktoberfest bekannt gegeben. Sie sind in diesem Jahr erneut gestiegen.

Die Bierpreise 2014 auf der Wiesn in München – so viel kostet die Maß

Der diesjährige Preis für eine Maß bewegt sich zwischen 9,70 Euro und 10,10 Euro. Zum Vergleich: Der günstigste Preis lag im Vorjahr noch bei 9,40 Euro, die teuerste Maß kostete 9,85 Euro – ein satter Preisanstieg von mehr als zwei Prozent also! Der Besucher ist es inzwischen gewohnt, auf dem Oktoberfest etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Doch wie sieht es eigentlich abseits der Theresienwiese aus – was kostet die Maß in den Brauhäusern der Stadt? Fest steht, dass auch Brauereigaststätten wie das Augustinerbräu, das Weiße Brauhaus oder auch das Hofbräuhaus ihre Preise klar anziehen und natürlich wie in jedem Jahr eine spezielle Menükarte mit höheren Tarifen anbieten. In kleineren Gaststätten kann man Glück haben und erhält dann die Maß für unter fünf Euro.

Steigen die Bierpreise, steigen auch die Trinkgelder?

Über ein hohes Trinkgeld freut sich jede Bedienung auf der Wiesn. Immerhin muss sie ganz schön hart schuften, um die Bestellungen an die Tische zu bringen. Den Preisanstieg der Maß betrachtet ein Wiesnkellner mit gemischten Gefühlen.
Diejenigen, die in den Zelten mit dem günstigen Preis von 9,70 Euro pro Maß arbeiten, können sich glücklich schätzen. Den meisten Festgästen ist es unangenehm, einen 10-Euro-Schein hinüberzureichen und „stimmt so“ zu sagen.

Stattdessen legen sie noch ein 1-Euro-Stück oben drauf. Kostet die Maß dagegen 10,10 Euro, dann geben die Besucher der Bedienung ebenfalls 11 Euro und sagen „stimmt so“. Statt 1,30 Euro Trinkgeld können sich die Mitarbeiter in den „teureren Zelten“ lediglich über 90 Cents Trinkgeld freuen.

Ob das Trinkgeld mit dem Bierpreis steigt entscheidet also die Zahl hinter dem Komma. Im Übrigen soll es nur einen geringen Unterschied machen, ob die Bedienung männlich oder weiblich ist. Allein das Auftreten zählt. Woher diese Erkenntnisse stammen? Aus einer Doktorarbeit. Ein Interview mit dem Verfasser und mehr interessante Beiträge über das Münchener Oktoberfest gibt es auf Sueddeutsche.de.

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