Kinogucken, Leben

Eingetaucht und mitgerissen: Meeresfilme

Isabelle Karlsson
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Sie haben eins gemeinsam: sie sind genial. Sie drehen sich alle um das Thema Ozean, im engeren und weiteren Sinn, aber sie sind trotzdem ganz unterschiedlich.

Die Rede ist von der International Ocean Film Tour, die Ozean-, Wassersport- und Abenteurliebhaber vergangenen Dienstag mit auf eine faszinierende Reise genommen hat. München war der letzte Stop der Tour, genauer gesagt, das Freiluftkino im Westpark. Die Freiheit und die Lebendigkeit des Ozeans könnte man kaum besser mitfühlen, als unter freiem Himmel.

Aber auch darauf, wie wichtig und ernst das Thema Umwelt- und Meeresschutz ist, besinnen sich die Zuschauer besonders gut, wenn dabei ein Windstoß die Bäume über ihren Köpfen zum Rauschen bringt. Den Schutz der marinen Tierwelt hat sich die internationale gemeinnützge Organisation Sea Shepherd Conservation Society zur Mission gemacht, die bei der Int. Ocean Film Tour große Präsenz zeigte.

Hier eine Auswahl der vorgeführten Filme:

Bild: Moving Adventures/Gilles Calvet

Antandroy

Lavanono, ein kleines Fischerdorf an der Küste von Madagaskar: hier kommt man nur vom Meer aus hin, oder wenn man sich mit dem Jeep zwei Tage durchs Unterholz schlägt. Hierhin hat es ein paar Profi-Kitesurfer verschlagen, die unter den erstaunten Augen der Kids aus dem Ort ihr Paradies zwischen Himmel und Meer finden.

 

Bild: Moving Adventures/Screenshot Film „Ray“

Ray

Der 75-jährige Ray Ives aus Großbritannien hat sein Leben lang getaucht, in den 60ern machte er das Industrietauchen zu seinem Beruf. Über die Jahre hat er so viele Unterwasserschätze geborgen, dass er damit ein ganzes faszinierendes Museum füllen kann. Er liebt die Stille, die Leere und die Schwerelosigkeit unter Wasser- warum er auch so lange wie es nur geht tauchen möchte. „Vielleicht bis ich 80 bin, dann werde ich wirklich abtauchen – im Pub!“

Bild: Moving Adventures/John Weller

The Last Ocean

Das antarktische Rossmeer ist das letzte intakte Ökosystem unseres Planeten. Und es ist gefährdet- denn seit 1996 ist der kommerzielle Fischfang in diesem marginalen, wenig erforschten Meer nicht mehr verboten. Seitdem gerät das sensible System aus der Balance. Der Aufruf am Ende des Films: „Noch ist es nicht zu spät, den letzten Ozean zu retten!“

Bild: Moving Adventures/Viktor Schaider

Attention – A Life in Extremes

Er kann dreieinhalb Minuten lang die Luft anhalten und 120 Meter tief tauchen: der französische Freediver Guillaume Néry gibt einen Einblick in seinen Extremsport. Er trainiert Körper und Geist, um jeden Meter, den er weiter in das dunkle und kalte Element eintaucht, zu genießen.

Moving Adventures organisiert neben der Int. Ocean Film Tour regelmäßig weitere Filmevents zum Thema Action- und Outdoorsport, zum Beispiel die European Outdoor Film Tour, die Warren Miller Film Tour, die Mountain Film Tour und die Reel Rock Tour.

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