Children Center Chamanga_2
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Warum diese FH-Studenten ein Kulturzentrum in Ecuador bauen und deine Hilfe brauchen

22 angehende Architekten und Bauingenieure der Hochschule München haben sich dieses Semester ein hehres Ziel gesetzt: Sie wollen für die Kinder in dem vom Erdbeben zerstörten Ort Chamanga in Ecuador ein neues Kulturzentrum bauen. Bevor es aber im Februar/ März 2018 nach Ecuador geht, müssen noch fleißig Spenden gesammelt werden.
Wir haben mit Cinya Fürstenberger aus der Gruppe gesprochen. 
  1. Woher kommt der Name eures Projekts? Und was bedeutet er?

Der Name „Children Center Chamanga“ wurde in der Gruppe beschlossen und beschreibt ganz simpel, was es ist. Im vom Erdbeben zerstörten Ort Chamanga entsteht ein neues Kinder-Kulturzentrum.

Im Frühjahr 2016 zerstörte ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,8 das Zuhause vieler Familien. Außerdem hat die Gegend ein starkes Drogenproblem. Sinnvolle Angebote jenseits der Schule gibt es kaum. Die Kinder und Jugendliche dort brauchen dringend einen Ort, der ihnen einen wirklichen Mehrwert bietet.

Wir möchten Unterrichtsräume für Musik, Tanz, Theater, ein Musik- und Radiostudio, eine kleine Bibliothek sowie einen Aufführungsraum bauen. Auch Sanitäranlagen werden dringend benötigt.

Das Bauprojekt kann jedoch nur mit Hilfe realisiert werden! Jeder Cent wird zur Finanzierung des Bauprojekts eingesetzt.

  1. Was ist einzigartig am Projekt Children Center Chamanga?

Wir sind 22 Studierende der Hochschule München der Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen. Das Einzigartige ist, dass wir selbst entwerfen, planen und berechnen – und dann auch vor Ort bauen.

  1. Wie viel Zeit habt ihr in euer Projekt investiert/ werdet ihr investieren?

Die Entwurfsplanung und Werkausarbeitung hat ein gesamtes Semester in Anspruch genommen. Die Bauzeit vor Ort beträgt knapp sechs Wochen. Wir sind sehr guter Dinge, dass wir dies in Zusammenarbeit mit Arbeitern aus der Ortschaft Chamanga in dieser Zeit schaffen!

  1. Wo findet man euch?

An der Hochschule in München, im Fakultätsgebäude in der Karlstrasse oder dem Arbeitsgebäude in der Clemensstrasse. Dort entwerfen, präsentieren und arbeiten wir. Einen Raum haben wir dort einfach zu unserem Büro gemacht😊

Und online findet man uns auf Facebook.

  1. Wer unterstützt euch?

Unterstützt werden wir in der Planung und Umsetzung natürlich von Professoren und Fachleuten. Finanziell beteiligen sich verschiedene Organisationen, auch die Deutsch Botschaft, die Hochschule und einige Firmen.

Aber natürlich sind wir auch auf Privatspenden angewiesen. Deshalb hier ganz einfach und direkt unsere Kontodaten oder online über betterplace.org:

Organisationsstelle IBAN DE61 7002 0270 0035 9329 84 / SWIFT HYVEDEMMXXX
Kennwort: DesignBuild HM

  1. Was macht ihr, wenn ihr nicht an eurem Projekt arbeitet?

Sagen wir es so, uns wird nie langweilig. Wir beschäftigen uns (natürlich vorbildlich) mit anderen Fächern des Semesters. Die meisten von uns arbeiten auch schon seit längerem in Architekturbüros.

Wenn wir mal nicht in der Uni sind, treffen wir uns am liebsten an der Isar, wobei das eher für den Sommer etwas ist. Wandern, in Bars gehen und gut Essen, schlägt natürlich auch niemand von uns aus😉.  Im Winter steht Skifahren und Snowboarden hoch im Kurs, wir wohnen ja super nah an den Bergen.

Während der Zeit in Ecuador freuen wir uns darauf zu Surfen und das wunderschöne Land zu entdecken.

  1. Was liebt ihr an München besonders?

Den Charme, die Traditionen und das viele Grün in der Stadt! Und dass man, auch wenn man schon länger hier wohnt, immer wieder etwas Neues entdecken kann.

  1. Wenn euer Projekt eine Person wäre, wie wäre diese Person?

Offenherzig, stellenweise unentschlossen, lustig, manchmal etwas anstrengend, einfach ein sehr guter Freund.

9. Eure Infos im Netz?

http://www.dbxchange.eu/node/1531
http://cocoon-studio.de/desigbuild-studio-chamanga-ecuador/
https://www.betterplace.org/de/projects/57955-children-center-chamanga

10. Ein Song, der mit eurem Projekt zu tun hat?

Swing Original Monks – Caminito. Tolle ecuadorianische Band!

Vielen Dank an Cinya – wir drücken die Daumen!

Fotos: Cinya Fürstenberger

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