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„Falsche Siebziger“: Friedliches Landleben? Fehlanzeige!

Der Tod ist so oder so eine schlimme Sache, die man aber nicht immer bierernst nehmen muss. Das allein zeigt schon die Tradition des Bühnenstücks Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben im Volkstheater oder der gefeierte Film Wer früher stirbt ist länger tot aus dem Jahr 2006. In der TV-Produktion Falsche Siebziger läuft nach dem Tod ebenso alles etwas anders – vor allem wenn er Vorteile für die Erben mit sich bringt.

Rettung durch Rentenschwindel

Als die Eltern von Hubertus (Sebastian Bezzel), Karl (Markus Krojer) und Iris (Kathrin von Steinburg) unter unglücklichen Umständen sterben, sind die drei erst mal ratlos. Doch je länger sie darüber nachdenken, desto mehr bietet sich die Situation an: Die Renten der Verschiedenen sind ja doch zu groß, um darauf zu verzichten und auch das Testament kann ja noch im Nachhinein geändert werden.

Spätestens als die ersten Behördengänge anstehen, stellt sich heraus, dass doch nicht alles so einfach laufen würde, wie gedacht. Die Lösung dafür: Ein Eltern-Ersatz muss her.

Falsche Siebziger

Doch die älteren Herrschaften (Gundi Ellert, Ilse Neubauer, Fred Stillkrauth) haben mit den Marotten ihrer neuen Familien zu kämpfen und auch mit den Geheimnissen, die ihre neuen Rollen so im Privatleben mit sich herumtrugen.

Kurz gesagt — es bleibt eine Menge Raum für Verwirrung und tiefschwarzen Humor.

Nachdem Matthias Kiefersauers Komödie „Falsche Siebziger“ beim diesjährigen Filmfest München vorgestellt wurde, kommt sie am 13. September nun das erste Mal im Fernsehen. Die Storyline ist von ähnlichen Vorkommnissen in Griechenland inspiriert, das ganze findet jetzt aber im Niederbayerischen Land statt. Der Film ist durchaus kurzweilig und bringt durch den teilweise sehr makabren Humor einige Lacher mit sich. Solltet ihr noch eine nette Beschäftigung für den Mittwochabend suchen, lohnt es sich definitiv, reinzuschalten.


In aller Kürze:

Was? „Falsche Siebziger“ Fernsehfilm
Wo? FilmMittwoch im Ersten
Wann? 13.09.17, 20.15 Uhr


Beitragsbild: © BR/h & v entertainment GmbH/Raymond Roemke 

Sophia Hösi

Obligatorische Redaktionsschwäbin (wir sind überall)
Wahlmünchnerin seit 2013, zu finden irgendwo zwischen Ostbahnhof und Sendlinger Tor, wahrscheinlich an der Isar.
Sophia Hösi
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