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Gemeinsam gegen den Virus: München entdeckt die Nachbarschaft

Hannah Langnau

guter Wein, gutes Essen, gute Freunde, ein bisschen was zum philosophieren - mehr brauch ich nicht
Hannah Langnau

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Damit wir alle gut durch diese außergewöhnliche Situation kommen, müssen wir zusammenhalten! Wir haben ein paar Ideen gesammelt und einen Helfer-Aushang für dein Treppenhaus vorbereitet, damit wir uns in unserem direkten Umfeld gegenseitig besser unterstützen können:

Es ist nicht mehr zu leugnen: der Corona-Virus ist endgültig in München angekommen und die Veränderungen in der Stadt sind deutlich zu merken. Die Supermärkte sind leer geräumt, Klaustrophobiker können sich wieder in die U-Bahnen trauen und der Feierabendverkehr in der Stadt lässt ebenfalls nach. Was viele anfangs als übertrieben erachtet haben wird jetzt immer wichtiger: Home Office, die Vermeidung von sozialen Kontakten, die Schließung von Schulen, Kitas und Unis sowie das Ausfallen jeglicher Großveranstaltungen.

Nachbarschafts Apps und Portale:

Es ist die Stunde der digitalen Helfer. Portale wie nebenan.de oder nachbarschaft.net bieten seit einigen Jahren Nachhilfe oder Kinderbetreuung in der Nachbarschaft an. Gerade jetzt werden diese Apps noch wichtiger, denn hier finden Menschen Hilfe, die von der Infektion besonders gefährdet sind. Egal ob es darum geht den Einkauf zu erledigen, zur Apotheke zu gehen oder Post wegzubringen: Ein Posting kann genügen.

Wenn auch du Lust hast zu helfen, melde dich doch gleich mal an, denn wie heißt es so schön: Jeden Tag eine gute Tat, oder wie war das?

Und einige gehen bereits mit gutem Beispiel voran:

https://www.instagram.com/p/B9qlR0XF-Qi/?igshid=bo6wn1xe8oy9

Wir haben da mal was vorbereitet:

Und für alle, die nicht auf sozialen Netzwerken unterwegs sind, haben wir was zum Ausdrucken gebastelt. Wer seinen Nachbarn helfen möchte, druckt einfach unsere Nachbarschaftshilfe-Vorlage aus und hängt sie ins Treppenhaus. Unter dem Hashtag #NachbarschaftsChallenge hat eine Wienerin die Aktion ins Leben gerufen. Auch der bayerische Rundfunk unterstützt die Kampagne.

Mach dich sichtbar:

Weder das Treppenhaus noch die Nachbarschaftsportale machen für dich Sinn? Frag doch mal beim Supermarkt ums Eck, ob du dort deine Telefonnummer aushängen darfst, damit Personen die Hilfe brauchen, dich kontaktieren können. Auch Apotheken, Postfilialen und andere Dienstleister freuen sich sicherlich über dein Angebot!

Bleibt gesund, don’t panic!

Da bleibt doch nur noch eins zu sagen: Passt auf euch auf, bleibt gesund und helft denen die eure Hilfe brauchen!

Wie ihr euch beim Händewaschen eine Freude macht, verraten wir euch hier!


Beitragsbild: © Unsplash/Matt Donders

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