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Kunst und Katastrophe

David Kreisl

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Im Rahmen der Finissage zur Ausstellung „Babylons Schatten“ Teil III am 11. September bietet die whiteBOX eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Kunst und Katstrophe“.

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Am 11. September, besser bekannt als 9/11, endet der dritte Teil der Ausstellung „Babylons Schatten“, eines vor fünf Jahren in Nikosia gestarteten Ausstellungszyklus in der whiteBOX. Der 10. Jahrestag des Turmfalles steht im Zeichen eines sich anbahnenden Endes des „War on Terror“ und schwerer wirtschaftlicher Rezessionen im „alten Westen“.

Der letzte Tag der Ausstellung war eigentlich zufällig gewählt – und das, obwohl die Zerstörung der Zwillingstürme des WTC das explizite Thema aller sieben „Großformater“ des New Yorker Malers Paul Ching-Bor ist.

Die Veranstalter nehmen daher Ching-Bors Auseinandersetzung mit dem so genannten Nine-Eleventh unter dem Begriff „Aftermath“ (Nachwehen) zum Anlass, um eine Podiumsdiskussion über den Umgang der Künstler mit den einschneidenden Mega-Katastrophen seit dem Ende des 2. Weltkriegs abzuhalten, von den Nachwirkungen der Naziverbrechen unter dem Stichwort „Nach Auschwitz kein Gedicht mehr“ bis zu den noch unabsehbaren Folgen des Fukushima-GAUs, durch Künstler wie T. W. Adorno, Peter Weiss, Max Frisch, Gerhard Richter, Anselm Kiefer, PaulChing-Bor bis zu Kanjo Take.

Es diskutieren: Manfred Schneckenburger (Köln), Dieter Ronte, (Bonn, Palma), Jochen Boberg (Berlin), Ugo Dossi (München), Christa Sütterlin (Zürich), Markus Mooslechner (Wien)
Moderation: Elmar Zorn (München), Nikolaus Topic-Matutin (Salzburg)

11. September 2011
whiteBOX
Beginn: 11:00 Uhr
Eintritt frei.

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