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Melanie Rödel und ihr Label Khala Design

MUCBOOK Clubhaus

Melanie hat das faire Start-up Khala gegründet, mit dem sie afrikanische Tradition mit europäischem Zeitgeist verbinden will. In gleichberechtigter Zusammenarbeit stellt Khala mit Schneider*innen in Malawi Kleidung her und schafft so Arbeitsplätze mit Perspektive in einem der ärmsten Länder der Welt. Aktuell verkauft Melanie die Jacken ihres Labels bei uns im Garden of Good Pop Up Store in der Bayerstraße 25. Wir haben ihr unsere Gründerfragen gestellt:

Projektinfos

1. Long story short: Dein Projekt in einem Satz erklärt

Unsere Jacken haben Superkräfte: Sie können nicht nur dich, sondern auch die Welt fair-wandeln. Handgemacht in unserem kleinen Studio in Malawi.

2. Warum braucht die Welt dein Projekt?

Jeder Kauf eines Khala-Stücks unterstützt den Aufbau einer fairen und nachhaltigen Textilindustrie in Malawi und ist damit ein direkter Beitrag zu einem Systemwandel.

3. Welches Erlebnis hat dich dazu inspiriert, deine Idee in die Tat umzusetzen?

Meine erste Projektreise mit Viva con Agua nach Malawi 2015.

4. Wie kann man dich finden und erreichen?

Offline im Garden of Good. 🙂 Online auf Facebook (Khaladesigns) und Insta (Khaladesign_)

Persönliche Erfahrungen / Tipps


5. Was sind deine persönlichen Hacks und Fails als Gründer*in?

Puh die Liste ist lang. Als wir angefangen haben, hatten wir nur eine Vision, den Rest haben wir über Try and Error gelernt. Am Anfang stand mir mein Perfektionismus noch im Weg, den habe ich im Laufe der Zeit abgelegt.

6. Wie überwindest Du täglich deinen inneren Schweinehund, um Schritt für Schritt deinem Ziel näher zu kommen?

Mit genügend Kaffee.

Coworking / Selbstständigkeit

7. Warum bist du Coworker*in/Mieter*in im MUCBOOK Clubhaus?

Wir sind der Überzeugung, dass Gutes entsteht, wenn Menschen zusammenarbeiten. Wir sehen das MUCBOOK Clubhaus als einen Ort, an dem verschiedene Labels zusammenkommen, um gemeinsam ihre Vision voranzutreiben.

8. Selbstständigkeit in München: Was ist die größte Herausforderung?

Geld. München ist teuer und als Selbstständige ist das erstmal schwer leistbar.

9. Die Münchner Start-Up-Szene braucht mehr Unterstützung. Wie kann die deiner Meinung nach aussehen?

Es sollte mehr finanzielle Förderung für Social Businesses geben. Wir brauchen mehr Lösungen für die sozialen und ökologischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Außerdem fände ich mehr unternehmerisches Mentoring Angebot gut.

10. Welche Münchner Start-ups inspirieren Dich?

Fairafric. Die bauen gerade eine ganze Schokoladenfabrik in Ghana, um dort kollaborativ für mehr Wertschöpfung, Wohlstand und Arbeitsplätze zu sorgen und die Schokolade ist noch dazu super lecker.

11. Neben dem MUCBOOK Clubhaus: Dein Lieblingsort in München?

Draußen an der Isar oder im englischen Garten, zumindest im Sommer. Für den Winter muss ich mir noch was überlegen.

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