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MUCBOOK präsentiert: Roo Panes – Loslassen und Eintauchen

Anna Rabe

So schön melancholisch und schwer: Die Musik von Andrew „Roo“ Panes. Der englische Singer-Songwriter macht jene Musik, bei der es sich mit einem Glas Wein ganz leicht in Erinnerungen schwelgen lässt, bei der die Gedanken eine angenehme Schwere bekommen und das Schweigen leicht fällt. Musik entsprungen aus Improvisation und dem Einfluss Englands Natur. Aufgewachsen in Dorset, Großbritannien, nimmt Roo Panes seine Inspiration vor allem aus der Schönheit und Ruhe der englischen Landschaft, Büchern und den Einflüssen der Großmutter als Konzertpianistin. Was dabei raus kommt? Ehrliche britische Folkmusik mit einer melancholisch-tiefen Stimme und Impulsen der Klassik.

Nach der Burberry-Werbung das zweite Album

Bekannt geworden durch ein Akustik-Video seines Songs „Indigo Home“ für Burberry, kam 2014 sein gefeiertes Debütalbum „Little Giants“. Anfang des Jahres knüpfte er mit seiner zweiten LP „Paperweights“ an. Wie das Songwriting selbst, persönlich und poetisch-reflektiert, sind die Titel seiner beiden Alben. Während „Little Giants“ kleine Enthüllungen großer Bedeutung beschreibt, geht es in Roo´s neuem Album vor allem um Freiheit und Risiko, Schwächen und das Loslassen. Seinem Stil bleibt er dabei treu und gibt uns einen warmen, folkigen Gitarrensound, untermalt von Streichern. Einfach Augenschließen und Mitträumen!

Ehrlichkeit und Einfachheit

Zur Zeit ist der Engländer mit Paperweights auf Tour und kommt dabei am 15.Februar auch in München vorbei. Definitiv einen Besuch wert für alle, die auf Nick Drake und Laura Marling stehen. Und für alle anderen: Einfach mal hingehen, inne halten und die Musik aufnehmen. Denn gerade wo alle von Digitalisierung und Beschleunigung sprechen, zeigt sich das Besondere in der Ehrlichkeit und Einfachheit dieser Songs.


In aller Kürze:

Was? Roo Panes – „Paperweights“ Tour 2017
Wo? Feierwerk, Hansastraße 39, 81373 München
Wann? Mittwoch, 15. Februar 2017 ab 20:30
Wieviel? 16.05 Euro / Tickets gibt’s hier


 Foto: (c) Alexander Rhind

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