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Self Coaching Workshops im Clubhaus mit Peter Weinberger

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Normalerweise stellen wir an dieser Stelle Coworker und Startups aus dem Mucbook Clubhaus vor, Peter Weinberger ist keines davon. Er lebt und arbeitet in Zürich als selbständiger Coach für Privatkunden, Teams und Unternehmen. Für seine Self-Coaching Community, die er im November 2018 gegründet hat, organisiert er regelmässig kostenlose Workshops, um Coaching-Wissen, frische Perspektiven und nützliche Werkzeuge zu vermitteln. Zwei dieser Workshops hält er am 27. September bei uns im Breakout Clubhaus.

Long story short: Dein Projekt in einem Satz erklärt.

Self-Coaching ist ein Projekt, das hochwertiges Coaching-Wissen, wirkungsvolle Werkzeuge und Prozesse für die persönliche Entwicklung im Rahmen kostenloser und sehr interaktiver Workshops vermittelt. 

Warum braucht die Welt dein Projekt?

Die wirklich bedeutsamen Themen des Lebens – z.B. Bedürfnisse, Werte, Kommunikation, Beziehungen, Grenzen, Angst, Vertrauen, Kontrolle, Identität, Empathie usw. – kommen in Elternhaus und Schule viel zu kurz. Es gibt viel zu wenig Möglichkeiten, um sich über diese Themen in aller Offenheit und Tiefe zu informieren und auszutauschen, neues Wissen und Methoden zu erwerben und diese dann auch praktisch ausprobieren zu können. Self-Coaching bietet einen geschützten Raum, in dem genau diese Themen betrachtet, diskutiert und spielerisch erprobt werden können.

Welches Erlebnis hat dich dazu inspiriert, deine Idee in die Tat umzusetzen?  

Es waren tatsächlich mehrere Erlebnisse und Ereignisse, die mich dazu inspiriert haben. Während meiner eigenen Coaching-Ausbildung übten wir viel und oft den Ablauf echter Coaching-Sessions in Dreiergruppen, wobei jeweils ein*e Teilnehmer*in die Rolle eines Coaches, eines Coachees und eines stillen Beobachters einnahm. Ich stellte während dieser Übungen nicht nur fest, wie mächtig und hilfreich die Coaching-Werkzeuge und -Prozesse für das Verständnis meines Lebens und meiner Persönlichkeit sind, sondern auch wie bereichernd und inspirierend die Ausführung der unterschiedlichen Rollen ist. Diese wundervolle Erfahrung wollte ich gerne weitergeben und mit anderen Menschen teilen – auch mit solchen, die nicht gleich ein paar tausend Euro für eine Coaching-Ausbildung ausgeben wollen. Aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen, Self-Coaching-Workshops kostenlos anzubieten. Ich lehne den Satz „Was nichts kostet, ist nichts wert!“ kategorisch ab. 

Wie kann man dich finden und erreichen?

Über meine Website bei LinkedIn und bei Instagram.
Die Self-Coaching Workshops organisiere ich über Meetup in der Gruppe „Self-Coaching Zürich“ (https://www.meetup.com/de-DE/Self-Coaching-Zurich). 

Worum genau geht es beim Self-Coaching?

Der zentrale Gedanke des Self-Coachings ist die persönliche Entwicklung über den Austausch und die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten in einem geschützten und sicheren Raum. Die Teilnehmer*innen inspirieren sich gegenseitig, hören einander zu, beschäftigen sich auf einer zutiefst menschlichen und vertrauensvollen Ebene miteinander, so dass in den Workshops auch schon echte Freundschaften entstanden sind. Unabhängig vom konkreten Workshop-Thema werden auch stets Empathie, Kommunikationsfähigkeiten und Selbstreflektion der Teilnehmer trainiert und gefördert. Und der Spass kommt bei alledem natürlich auch nicht zu kurz. Und Self-Coaching ist eine Community zum Mitmachen, darum besteht das Moderator*innen-Team der Community inzwischen aus über zehn Mitgliedern, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben.

Und wie geht es weiter mit Self-Coaching?

Gerade weil das Konzept in Zürich so grossen Anklang gefunden hat, möchte ich die Idee gerne weiter verbreiten und andere dazu inspirieren, auch in ihrer Umgebung Self-Coaching anzubieten. Aus diesem Grund biete ich im September 2020 Workshops in Hamburg, Berlin, Dresden und München an. Und langfristig könnte ich mir auch gut vorstellen, solche interaktiven Formate an Schulen anzubieten, denn die Schulsysteme von heute bereiten Kinder und Jugendliche leider immer noch auf die Welt des 20. Jahrhunderts vor. Viele wichtige Fähigkeiten und Zusammenhänge werden entweder unzureichend oder gar nicht vermittelt. Und diese Lücke könnte ein interaktiver Ansatz wie beim Self-Coaching schließen.

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