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„So direkt aus der Gegenwart gegrabscht“ – Gespräch über Lyrik, Humor und Berge mit Friedrich Ani
Als Krimi- und Drehbuchautor ist Friedrich Ani seit vielen Jahren eine feste Größe in der deutschen Literaturszene. In seinem neuen Gedichtband „Drüben tanzt ein Luftikus“ fasst er die Facetten des alltäglichen Lebens und der besonderen Momente in wenige Zeilen.
Wer Friedrich Anis Romane gelesen hat, weiß: Die Sprache ist bei diesem Autor nie einfach Mittel zum Zweck: ob sie thrillerhafte Spannung aufbaut, die weniger bekannten Seiten seiner Heimatstadt Münchens lebendig auf die Seite bringt oder plötzlich den absurden Humor des Lebens sprechen lässt, Anis Sprache lenkt, versteckt, macht sich selbstständig und lässt innehalten.
In seinem neuen Gedichtband „Drüben tanzt ein Luftikus“ muss diese Sprache nun in eine neue Form: den Tanka. Die japanische Gedichtform besteht aus 31 Silben in fünf Versen, wobei jeder Vers eine bestimmte Anzahl an Silben hat. In 141 dieser Tanka reflektiert Ani über Persönliches, wie seine Kindheit als Sohn einer schlesischen Vertriebenen und eines syrischen Studenten in Kochel am See, Alltägliches, wie Szenen aus seiner langjährigen Heimat München, und Politisches, und wo es den ganz persönlichen Alltag kreuzt.
Wie Friedrich Ani mit der Form des Tanka Altes mit neuen Augen sieht, mit Worten aktuelle Momente einfängt und mit der Lyrik in der Hand in die Zukunft blickt, erzählt er im Interview mit MUCBOOK.

Friedrich Ani Autorenfoto_cmyk © Susi Knoll
Herr Ani, vielen Dank, dass wir über Ihren neuen Gedichtband Drüben tanzt ein Luftikus sprechen können. Die Publikation Ihres ersten Romans ist ja dieses Jahr schon 30 Jahre her, sie haben insgesamt über 40 Romane verfasst, aber immer wieder kehren Sie zur Lyrik zurück: Ihre ersten Gedichtbände wurden noch vor Ihrem ersten Roman veröffentlicht. Würden Sie denn sagen, dass die Lyrik so eine Art stille Begleiterin Ihrer Karriere ist?
Ja, ich würde eher sagen, die Lyrik ist die Quelle meiner sonstigen Arbeit. Ich habe mit Lyrik begonnen und ich habe mit dem Lesen von Lyrik begonnen, vor Romanen und Prosatexten. Also die Lyrik ist wirklich die Quelle meines Schaffens. Natürlich fällt man nicht so auf, wenn man Gedichte schreibt oder auch Gedichte veröffentlicht, das ist ja immer so ein bisschen im Unterholz, aber es war immer da für mich.
Wenn Sie sagen, das ist die Quelle Ihres Schaffens – inspiriert denn die Art, wie Sie Lyrik auch die Art, wie Sie Romane schreiben? Oder ist das eine andere Art des Schreibens?
Also, definiere “Art”. Ich glaube schon, dass Prosa logischerweise einen einen anderen Rhythmus hat meistens, aber ich glaube, dass Echos meiner Lyrik in allen meinen Prosastücken aufzufinden sind und dass es Stellen und Phasen gibt in Romanen und längeren Texten, die eher vielleicht auf die Lyrik zurückzuführen sind als auf reine Prosa.
Bezüglich Ihrer Herangehensweise, wenn wir jetzt gerade schon von der Art zu schreiben sprechen, möchte ich kurz auf das Krimigenre zu sprechen kommen. Sie sind ja auch als Krimi-Literat bekannt und haben viel erkundet in diesem Genre und auch mit verschiedenen Elementen experimentiert. Haben Sie aus dem Schreiben von Kriminalromanen auch etwas gelernt, was Sie in die Lyrik quasi transferieren konnten oder vielleicht so gerade für so eine fast schon begrenzte Form wie den Tanka?
Schwierige Frage. Ich denke schon, dass das Transponieren ständig stattfindet, also, dass ich bewusst oder unbewusst, meistens vielleicht sogar unbewusst, bestimmte Erzählweisen oder Rhythmen oder auch lyrische Phrasen übernehme in die Prosa und umgekehrt auch, dass bestimmt! Ich habe ja auch Balladen geschrieben, also erzählende Lyrik, unter anderem sind es auch wie die klassischen Balladen früher natürlich teilweise auch Moritaten gewesen, also Kriminalgeschichten. Insofern bereichern sich diese beiden Gebiete durchaus in beide Richtungen, also von Lyrik zu Prosa und von Prosa zu Lyrik. Das findet schon statt, muss ich sagen.
Sie sagen jetzt schon: Sie haben auch schon Balladen geschrieben – Sie haben ja generell schon viele verschiedene Formen von Gedichten ausprobiert und jetzt eben den Tanka, diese japanische Gedichtform. Da habe ich mich gefragt beim Lesen, wie so eine doch recht strenge kreative Vorschrift das Schreiben beeinflusst. Empfinden Sie diese Art der Regel beim Schreiben als fruchtbar? Gerade bei Lyrik kann es ja auch eine große Freiheit der Form geben.
Ja, natürlich gibt es die freie Form, auch das Erzählerische in der Lyrik. Aber ich habe auchbeim Schreiben von Sonetten – oder, ich habe mal ein längeres Gedicht über Friedrich Höllerlin geschrieben mit Hexametern – also, ich mag eigentlich Formen. Ich mag die Form und bei den Tanka ist es eine extreme Form: ich habe mich da wirklich an den klassischen Tanka gehalten, also mit 31 Silben und diesen fünf Versen. Das hat mich eher beflügelt als behindert. Also diese Strenge der Form hat eher die Fantasie in Gang gesetzt.
Könnte man denn sagen, dass diese Form fast schon neue Vorstellungen herausbringt? Also bei den Tanka zum Beispiel solche kleinen Vignetten.
Genau. Eben diese Vignetten habe ich fast schon als Momentaufnahmen verschiedener Eindrücke gelesen. Dazu kommt im Buch ja auch eine gewisse Auseinandersetzung mit den fortschreitenden Jahreszeiten und der, ich zitiere Sie selbst, “verdammten Zeit”. Sind diese Tanka für Sie gewissermaßen eingefangene Zeit oder fixierte Momente?
Ganz sicher. Also gerade durch die Strenge und die enge Form. Aber diese Naturgedichte sind natürlich auch eine Referenz an die klassischen Tanka. Also gerade in den japanischen Tanka steht natürlich die Natur immer für das Menschliche sein und vergehen und für den Weg eines Menschen: so wie die Natur sich wandelt, so wandelt der Mensch sich. Also, das sind Referenzen und Echos an die Klassik der Tanka. Aber es gibt ja auch ein kleines Kapitel drin mit sehr politischen Tanka auch, also so fast tagesaktuellen Themen. Und das war für mich auch eine große Herausforderung, das in dieser Form hinzukriegen.
Ja, das ist mir auch aufgefallen, dass auch dieses Motiv der vergehenden Zeit einerseits persönlich, aber dann auch andererseits eben politisch oder fast schon gesellschaftlich wird, wenn Sie zum Beispiel schreiben “Nirgendwo mehr Ewigkeit”. Sie schreiben, teilweise mit viel Humor, aber auch Vehemenz, beispielsweise über den “Essig des Hasses”. Dazu kommt dieses Zeitmotiv– Wie würden Sie denn sagen, stehen Sie der Zukunft, sozusagen mit Gedichten in der Hand gegenüber? Ist das so eine Art, damit klarzukommen?
Ha! Naja, das ist eine schöne Vorstellung. Also, weiß ich nicht. Ich versuche, wenn mich die Lyrik erwischt Ich schreibe ja äußerst unregelmäßig Lyrik. Also, ich kann Lyrik oder Gedichte nur schreiben, wenn sie zu mir kommen. Ich kann mich nicht hinsetzen und sagen: „Ich schreibe jetzt keine Prosa, ich schreibe jetzt keinen Roman oder irgendwas, sondern ich will jetzt unbedingt ein paar Gedichte schreiben.” Das klappt nie. Das ist völlig unmöglich. Es ist immer so, dass durch einen Moment, durch eine Zeile irgendetwas… wie, wenn man ein Lied schreibt, wenn man vielleicht plötzlich eine Melodie oder einen Teil einer Melodie hört, und dann kann man sich hinsetzen und versuchen, diese Melodie weiterzuentwickeln. Und meistens ist es dann so, dass nach dem ersten Gedicht mindestens fünf andere kommen und vielleicht manchmal sogar zwanzig. Also es braucht irgendeinen kosmischen Auslöser, dass was passiert.
Und natürlich versucht man – vielleicht mit jedem Schreiben – aber vielleicht mit der Lyrik, das haben Sie schon richtig beobachtet: vielleicht ist es mit der Lyrik so, dass man als Autor immer denkt: “Ja, ich fange die Zeit ein, ich halte sie auf oder ich beeinflusse sie und ich schaue vielleicht sogar offener oder freier in die Zukunft, als wenn ich kein Gedicht dabei hätte.” Kann schon sein.
Gerade in dieser Zeit, wo man so viel mitkriegt von politischen Konflikten und aktuellem Geschehen, kann es dann ja auch sein, dass eben dieses Geschehen dieser kosmische Auslöser wird, der plötzlich inspiriert.
Absolut. Total. Das eine Kapitel, was in dem Buch ist, “Terroristische Mäuse”, wo es ja um die Vorgänge in Amerika geht. Also, ich hatte das nicht von Anfang an geplant. Da war das Buch eigentlich schon fertig. Und ich habe gesagt, ich will noch zehn schreiben. Zehn Tanka noch, es waren ursprünglich 131. Und ich habe gesagt, ich möchte noch zehn schreiben, so direkt aus der Gegenwart gegrabscht. Themen und Dinge, die mich umgetrieben haben, und habe tatsächlich versuchtm die einfach in diese 31 Silben zu bringen.
Also, da habe ich natürlich auch versucht, mir klar zu werden, was da passiert ist und damit umzugehen, auch innerlich.
Ist Lyrik dann vielleicht durch ihre eher langsame Art – wie Sie schon gesagt haben, man schreibt Lyrik eigentlich nur, wenn sie sich einem gerade aufdrängt – ist das schon ein Gegenpol zur Hetze oder zum unaufhaltsamen Fluss der schlechten Nachrichten?
Naja, es ist auf jeden Fall der ultimative Gegenpol zu einer sich selber hetzenden Gegenwart. Ganz klar. Das ist ein Innehalten. Das ist ja wie, wenn Sie jetzt Gedichte lesen. Wenn Sie ein Gedichtband nehmen, von wem auch immer, und sich da rein vertiefen, dann verändert sich die Zeit. Ihre Wahrnehmung verlangsamt sich, sie kommt vielleicht zur Ruhe und ihre Gedanken werden neu geordnet. Also klar, das ist der ultimative Bremsklotz, so ein Gedicht.
Und trotz allem Gegenpol aufbauen und aller Politik, es fehlt trotzdem nie der Humor bei ihnen. Nicht in jedem Gedicht, aber er taucht immer wieder auf. Warum darf der nicht fehlen?
Genau. Naja, weil sonst kann ich mich ja gleich selber einbuddeln. Und ich bin halt auch jemand, auch in meinen Romanen oder so, es gibt immer Szenen, die sind wahnsinnig schwermütig oder meine Figuren haben wirklich Not und versuchen irgendwie über die Runden zu kommen. Aber dann gibt es eben Momente, wo etwas sehr komisch wird. Und ich schreibe das dann auch hin. Das ist so wie im Leben. Man fängt in der Früh den Tag an und es ist irgendwie schwierig, und dann plötzlich gibt es einen Moment, wo etwas total grotesk wird, wo man lacht oder wo man staunt, dass sowas möglich ist. Völlig, bei aller Arbeit, bei aller Schwere und allem, was man zu bewältigen hat, an so einem Tag – auf einmal wird es schön, wird es lustig und wird es leicht. Und so lasse ich das auch zu. Auch dann in den Gedichten. Weil das Leben so ist.
Eine Art von Gedichten aus dem Band, die mich auch sehr ans Leben herangebracht haben, wie es so ist – fast mehr, als wenn man es erlebt – sind ihre Beschreibungen der Münchner Stadtszenerie. Sie sprechen zum Beispiel vom Eisbach, vom Luitpoldpark, vom Siegestor etc. Sie leben ja schon seit langer Zeit in München. Ist es für Sie eine literarische Stadt oder ehrt ein Bühnenbild oder eine Inspirationsquelle? Oder einfach der Ort, wo man halt ist, wenn man aus der Tür geht?
Mei, das ist echt eine schwierige Frage.
Also München ist… ich kann es auch schwer sagen. Ich habe ja neulich den Literaturpreis der Landeshauptstadt München gekriegt. Da habe ich mir auch überlegt: was sage ich denn? Und muss ich irgendwas über München sagen?
Und ich habe dann nicht viel gesagt, weil natürlich ist München eine inspirierende Stadt und ich lebe hier so lange und war in meiner Kindheit schon hier. Ich habe viel gesogen aus der Stadt und vor allen Dingen eben auch aus Ecken und Winkeln und Vierteln der Stadt, die jetzt nicht auf jedem Prospekt sind.
Ich mag halt die verschatteten Seiten lieber. Das muss ja nicht immer negativ sein, da muss es dann nicht gleich irgendwie so vor Düsternis wabern.
Also, ich finde, München hat viele Gesichter. Die Stadt selber stellt sich immer so dar, als wäre sie die tollste Stadt Deutschlands oder des Universums. München macht sich auch wahnsinnig gern wichtig. München geht auf Stelzen und zeigt sich und sagt, “hier bin ich, München, ich bin toll und ich bin eigentlich mehr italienisch als deutsch” und so. Also, das sind so, das ist Maschera. München ist auch eine maskierte Stadt und manchmal muss man der Stadt einfach die Maske vom Gesicht reißen und sagen: “Du bist auch ganz anders, steh doch mal dazu”.
Ist München vielleicht ist da am schönsten, wo es sich nicht irgendwie gibt?
Ja, kann gut sein. Also, ich glaube schon, dass München in meinen Büchern oft echter ist als in Wirklichkeit. (lacht)
Sie haben ja schon angesprochen, dass diese Naturbeschreibungen in der Natur des Tanka liegen. Mir ist auch aufgefallen, dass gewisse Orte eine gewisse Rolle spielen in Ihren Gedichten. Ich dachte da zum Beispiel an ein Gedicht über, ich gehe davon aus, den Kochelsee, den Ort ihrer Kindheit: “Berg und zitternder See”.
Ja, ja.
Ich habe mich gefragt, inwiefern solche ganz konkreten geographischen Orte der eigenen Biografie, eine Rolle für ihre Kreativität oder Ihr Schreiben spielen?
Ja, wenn man woher kommt, dann hat der Ort sicher Spuren hinterlassen, die sich, wenn man dann ein kreativer Mensch wird, in verschiedenen Variationen vermutlich zeigen. Das ist schon möglich.
Aber ich bin nicht so der Naturbursche, das war ich nie, das war ich auch als Kind nicht oder als Jugendlicher. Also, ich mag ja auch keine Berge und so. Ich finde Berge, die stören einfach, die sind einfach im Weg. Aber sie sind halt nun mal da und dann schreibe ich auch drüber, meistens als Bedrohungspotenzial oder so. Aber ich weiß schon, dass es Menschen gibt oder viele Menschen gibt, die die Berge lieben. Ich nicht. Ich mag die Weite und ich mag die Nordsee und das flache Land lieber.
Aber natürlich kann ich gar nicht leugnen, dass ich aus einer Gegend voller Berge und vom Moor und Wald und Wiesen und Kühen komme. Und natürlich ist für dieses emotionale Reflektieren nicht nur wichtig, dass man sagt, was man als junger Mensch und als Kind erlebt hat, sondern sehr entscheidend ist natürlich auch die Sprache.
Ich bin ja glücklich darüber, dass ich den Dialekt kann. Ich schreibe zwar nicht im Dialekt – das habe ich, glaube ich, ganz selten gemacht, weil ich es schwierig finde und weil es ja auch so viele Schreibweisen gibt und es stört mich eigentlich auch beim Lesen. Aber Sprache ist auch Herkunft. Und ich denke schon, dass auch in manchen Prosastücken, in Romanen, eine gewisse sprachliche Färbung drin ist, die vermutlich anders ist, als wenn jetzt jemand aus Mecklenburg-Vorpommern kommen würde oder aus Berlin oder aus Hamburg oder aus dem Ruhrgebiet.
Also, ich glaube, dass es da schon Echos oder Anklänge gibt an den Ort, von dem man kommt.
War es denn dann für Sie eigentlich schwierig, wenn Sie sich nicht als besonderer Naturbursche beschreiben, mit den Tanka diese Form zu schreiben, die traditionell sehr auf Naturszenen fokussiert ist? Oder haben Sie da auch etwas Neues entdeckt?
Ja sehr! Ich war sehr überrascht über meine Fähigkeit, darüber zu schreiben, über bestimmte Stimmungen, in Kochel oder am Land, mit dem See. Und nein, das war eine neue Erfahrung.
Ich weiß nicht, ob sie anhält und ob sie sich weiterentwickelt in meinen anderen Sachen jetzt, aber für die Tanka war es auf jeden Fall toll.
Sie sind ja ein sehr produktiver Schriftsteller–
Man muss ja von was leben in dieser teuren Stadt.
Brauchen Sie denn jetzt erstmal eine Pause oder arbeiten Sie schon am nächsten Projekt?
Nein, nein. Im Moment habe ich ein bisschen Pause. Ich arbeite an zwei Hörspielen, eins für den BR und eins für den Südwestrundfunk. Das mache ich, aber ansonsten ist eigentlich eher jetzt ein bisschen ruhiger. Ich habe auch zwei Manuskripte schon abgegeben, Romanmanuskripte, die jetzt liegen und nächstes Jahr dann hoffentlich erscheinen. Also jetzt im Moment ist es eigentlich ganz gut. Also es fließt, es fließt so. Das Leben, die Tage fließen so.
Und wenn Sie mal eine Pause haben, kann ich dann davon ausgehen, dass Sie eher ans Meer fahren als in die Berge in den Urlaub?
Ja, allerdings. Also, die Berge da, da muss ich mir… also das wäre ja Wahnsinn. Nein, selbstverständlich fahre ich da hin, wo das Meer ist und am liebsten an die Nordsee.

Ani, drüben tanz ein Luftikus
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