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Münchner Gesichter: Vorgeplänkel – der Fußball-Stammtisch Podcast

MUCBOOK Redaktion

Der Fußball nimmt sich selbst zu ernst – dieser Meinung sind Felix Gebhard, Manuel Hildenbrand und Patrick Leiber – und mit ihm auch die große weite Welt der Fußball Podcasts. Wo ist der Kneipencharakter, wo der Podcast in dem Halbwissen verpackt in steilen Thesen noch mehr zählt, als die Packingwerte und Heatmaps vom Wochenende?

Deshalb haben sich die drei Jungs zusammengetan und produzieren seit Anfang des Jahres ihren eigenen Podcast: VORGEPLÄNKEL – Der Fußball-Stammtisch Podcast. Zum Auftakt durfte direkt mal unser Michael „Mixen“ Wiethaus ran und über 1860 philosophieren, besser kann man eigentlich nicht ins Podcastgame starten. Wir haben dem Kneipencast-Team die wirklich wichtigen Fragen gestellt:

Fasst euer Projekt in drei Sätzen zusammen:
Unser Stammtisch-Podcast soll im besten Fall klingen, wie ein Gespräch mit Freunden in der liebsten Eckkneipe, wenn gerade Bundesliga läuft. Alles dreht sich irgendwie um Fußball, aber irgendwie auch nicht. Eine iTunes Bewertung “Wie die BUNTE, nur mit Fußball” trifft es vielleicht ganz gut; man kann uns definitiv auch hören, wenn man sich nicht für Fußball interessiert.

Weißwurst oder Leberkas?
– Manuel: Leberkas mit süßem Senf in einer Laugensemmel – Heaven!
– Patrick: Das beste aus beiden Welten, Weißwurst-Leberkas von Magnus Bauch auf Lauge. Yes this shit is real!
– Felix: Leberkas. Wahlweise ohne, oder mit ganz wenig mittelscharfem Senf.

Woran arbeitet ihr gerade?
– 5 Halbe in 5 Minuten
– An neuen Folgen unseres Formats „Mein Verein“ mit interessanten Charakteren und deren Liebe zu ihrem Fussballverein – checkt unbedingt Folge 11, in der Michael „Mixen“ Wiethaus über 1860 München spricht.

– Wir arbeiten auch daran noch mehr interessante Gäste zu bekommen, da jeder ja irgendwie was mit Fußball am Hut hat. Und hat uns jemand die Nummer von Sandro Wagner oder Imke Wübbenhorst?
– Wir würden auch gern nächstes Jahr ein kleines EM Studio starten. Allerdings ist das noch etwas weit weg, wer aber eine Location weiß, wir sind dabei.
– Patrick möchte auch gern im SPORT1 Doppelpass Gast werden.
– An einem vernünftigen Ende für unsere Folgen. Irgendwie geht mit dem steigenden Alkoholspiegel gegen Ende der Aufzeichnung manchmal das Konzept verloren.

Worüber flucht ihr am häufigsten in München?
– Manuel: Den FC Bayern, das Boaznsterben, die Innenstadt und die fehlende Kiosk Kultur
– Patrick: Über das Leisesein vor Bars, die Kamikaze Radfahrer, die ständig auf der Flucht sind und natürlich über mich selbst, wenn ich wieder einmal einen neuen „so“ Rekord im Podcast aufstelle.
– Felix: Über den Stau auf der Autobahn, wenn man nach einem Tag in den Bergen oder am See nach München zurückfährt. Und über die ganzen Gschaftler. Die Typen, die einem im schlimmsten Fall die Stadionkarten wegschnappen, weil sie irgendeinen kennen, der die Tochter von Kalle Rummenigge kennt.

Euer bayerisches Lieblingssprichwort?
– Manuel: „Zefix“
– Patrick: Weiß nicht ob es bayerisch ist: „Sind die Glocken länger als das Seil, beginnt des Lebens zweiter Teil.“
– Felix:„Bevor i mi aufreg, is ma liaba wurscht.“ Grüße an den Mixen an dieser Stelle. Das blödeste pseudobayerische Sprichwort ist übrigens „Mia san mia“. Da ist es mir immer ein bisschen peinlich, Bayernfan zu sein.

Lieber ins Stadion oder vorm Fernseher?
– Manuel: Stadion mit Wurst und Bier
– Patrick: Momenten TV in der Kneipe da wir dringend die Gastronomie unterstützen sollten!
– Felix: Stadion, Gästeblock. Alternativ im Kompromiss oder Substanz. Daheim vor dem Fernseher fast nie.

Geht immer: …
– Manuel: Kaltes Tilmans, Helles in unserer Stammkneipe Kompromis und Türkitch
– Patrick: Pizza und Doppelpass
– Felix: A bisserl was.

Euer Lieblings- Insta- oder Twitteraccount?
– Manuel: Vorgeplänkel natürlich. Und den vom Cem Özdemir.
– Patrick: das.leben.des.brian
– Felix: alterecken auf Instagram. Täglich Bilder von Fußball-Legenden aus goldenen Zeiten.

Wo war eure wildeste Partynacht?
Manuel: Im Crux – Clubhimmel hab es seelig!
Patrick: Weiß nicht, ob das die wildeste war, weil wenn es wild ist, schwankt die Erinnerung. Es ist wichtig, den richtigen Pegel zu treffen und zu halten. Sehr schön war’s deshalb bei Ronnies Kiosk.
Felix: Leider nicht in München, sondern in St. Pauli. Die Nacht fand ihr Ende am späten Vormittag in einer Hafenkneipe, in der ein blinder (!) Matrose (!) auf einem Akkordeon Seemannslieder gespielt hat. In München in der alten Blumenbar.


Beitragsbild: © Vorgeplänkel

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