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Wie Gott in Franken: Mit den MUCBOOK Membern im Lump, Stein und Küchenmeister

„Ein Essen ohne Käse ist wie eine einäugige Schönheit,“ so begrüßt uns Tania Lautenbach in der Weinbar Lump Stein und Küchenmeister.

Von Comté bis Pecorino, von Merlot bis Silvaner – wir haben unsere Member mal wieder nach Strich und Faden verwöhnt. Beim Käse- und Wein-Tasting im Lump, Stein und Küchenmeister erzählten uns Käsesommelière Tania Lautenbach und Weinsommelière Marion Bruckner alles, was es über die Kombination von beidem zu wissen gibt. Cross-Tasting sozusagen. Eins schon mal vorab: Wer Käse und Wein davor noch nicht geliebt hat, tut es jetzt.

Fränkische Weine und Käse en masse

Bei der eisigen Kälte vor der Tür flüchteten wir in die Weinbar im Alten Hof, wo wir unter den alten Gewölben Weine aus Franken verkosteten. Los ging es bei einem Silvaner und dazu passenden Frischkäsesorten: Brillat Savarin aus Kuhmilch und Selles sur Cher aus Ziegenkäse. Schnell zeigte sich, dass der knackige Wein und die cremig-frischen Käsesorten nicht nur für sich großartig schmecken, sondern sich gegenseitig großartig unterstützen. Käsesommelière Tania Lautenbach arbeitet sonst am Tölzer Kasladen auf dem Viktualienmarkt und erklärte uns, was es mit den verschiedenen Käsesorten auf sich hat, warum sie so schmecken und riechen, wie sie es tun und wie sie hergestellt werden. So sind die beiden Frischkäsesorten aus der ersten Verkostungsrunde zum Beispiel noch ganz jung und nach der Herstelltung sofort zum Verzehr gedacht und nicht dazu, lange aufgehoben zu werden. Die dünne graue Ascheschicht, die den Ziegenkäse umgibt ist charakteristisch für den Selles sur Cher und dient dem Konservieren.

Nette Gespräche und vereinte Käseliebe

© Lump Stein und Küchenmeister

Den Abend über wurden sowohl die Käsesorten, als auch die Weine immer stärker im Geschmack. So folgte auf die erste, sehr milde Runde ein Pecorino aus der Toskana und ein französischer Tomme de Savoie, kombiniert mit einem Alten Fränkischen Satz. Über dessen Herstellung erzählt uns Marion Bruckner, während wir genüsslich den fast schon gelben Wein schlürfen. Lange Zeit bleibt uns dafür nicht, denn die nächste Runde Käse und Wein wartet bereits: Ein pikanter Gouda (von dem wir alle wahnsinnig überrascht waren – Gouda kann echt was!) und Munster Käse wandern auf unsere Tellerchen, dazu warmes Baguette und ein halbtrockener Rotling, der uns sofort mit seiner rosanen Farbe bezaubert.

 

Die vierte Runde besteht aus einem Comté und einem Camembert – zwei Käsesorten, auf die wir schon hingefiebert hatten. Dazu bekamen wir einen Merlot, den ersten Rotwein des Abends. Mittlerweile sind am Tisch nette Gespräche entstanden, es werden Geheimtipps für den privaten Käsekauf ausgetauscht und über den Mitbewohner erzählt, der selbst schon Käse hergestellt hat. Abschließend Kredenzen uns Tania Lautenbach und Marion Bruckner einen Fourme d’Ambert – einen recht milden Blauschimmelkäse – und dazu einen edelsüßen Riesling. Fast wie ein richtiger Nachtisch. Bei dem letzten Schluck Wein und dem restlichen Käse lassen wir den schönen Abend ausklingen, bevor wir uns satt und ein wenig angeheitert wieder auf dem Weg ins kalte München machen.

Was wir vom Abend mitnehmen:

  • Auch regionaler Wein kann toll schmecken
  • Käserinde kann überraschend gut schmecken, wenn es denn eine Naturrinde ist
  • Man bewahrt Käse am besten in beschichtetem Papier und einer zusätzlichen Box auf
  • Eine ausgewogene Käseplatte besteht aus unterschiedlichen Käsesorten, wie zum Beispiel Frischkäse, Rotschmierkäse und Ziegenkäse
  • Rotwein muss nicht unbedingt bei Zimmertemperatur getrunken werden, Weißwein auch nicht unbedingt kalt
  • Käse passt großartig zu Weißwein, nicht nur zu Rotwein

 

Im Lump, Stein und Küchenmeister kannst du jeden Monat an Käse- und Weinseminaren für 59 Euro p.P. teilnehmen. Abgesehen davon bekommst du in der Weinbar eine riesige Auswahl an fränkischen Flaschenweinen und auch zahlreiche Weine im offenen Ausschank, zum Beispiel auch bei der monatlichen After Work Wine Party oder im Restaurant Küchenmeister.


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Vielen Dank an das Lump, Stein und Küchenmeister Team! Dieser Artikel ist Eigenwerbung für den MUCBOOK-Memberclub.


Beitragsbild: © Unsplash/Alicekat

Sophia Hösi

Obligatorische Redaktionsschwäbin (wir sind überall)
Wahlmünchnerin seit 2013, zu finden irgendwo zwischen Ostbahnhof und Sendlinger Tor, wahrscheinlich an der Isar.
Sophia Hösi
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