Kultur

Wohin nur mit all den Bubsis und Süssies?

Piritta Kleiner
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Das Ende des X-cess kam dann doch schneller als erwartet. Wo einst auf engstem Raum getrunken, getanzt und -  sagen wir mal – gekuschelt wurde, befindet sich jetzt eine Baustelle.

Recht einsam steht er jetzt im Raum rum, der Zigarettenautomat. Man kann sich noch nicht so richtig daran gewöhnen, dass hier, in Isi’s Wohnzimmer, jetzt nicht mehr gefeiert werden kann. Keine Lutscher mehr, kein Biersekt mehr und auch keine selbsternannten DJ’s mehr, die mit ihren Taschen voller gebrannten CDs im X-Cess aufschlugen, um für einen Abend Könige der Plattenteller zu sein.

Hier waren Münchner Nächte wirklich lang und oftmals ziemlich schräg. Wenn diese Wände Geschichten erzählen könnten, könnte Helene Hegemann endgültig einpacken. Bis zuletzt haben die Isianer versucht die Schließung abzuwenden, auf facebook wurde eine eigene Gruppe „Gegen die Schließung des X-Cess München“ gegründet. Geholfen hat es leider nicht. Trotzdem, das Plakat an der Scheibe der X-Cess Baustelle macht Hoffnung auf einen Ersatz: „Wir sehen uns bald im neuen X-Cess“ steht da. Hoffen wir das Beste – all die Bubsis und Süssies brauchen schließlich eine neue Kneipenheimat.

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Wo bitte gehts zum Klo? Selbst dieser Ort  im X-Cess war berühmt für seine angebrachten Haltegriffe

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X-Cess, you never walk alone. Einsam hat man sich bestimmt nie gefühlt hier, für Menschen mit Agoraphobie war es aber auch nicht der richtige Ort.

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Hier lockt keiner mehr einen müden Hund hinter dem Ofen vor – Bauschutt aus dem X-Cess

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Wie wird das neue X-Cess wohl werden? Hoffentlich nicht wie ein Fortsetzungsroman.

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