Kultur, Nach(t)kritik

Zottelige Hunde, nackte Beine und Musik

Laura Stecher
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thecrookes

Die Füße machten sich beim Konzert der Crookes am 24. Oktober selbstständig. Im Takt der treibenden Gitarren verwandelten die Zuschauer das Atomic Café in ein wogendes Meer aus zappelnden Körpern.
Der Band schien das Ganze auch sehr großen Spaß zu machen. Sänger George Waite versicherte dem Publikum zweimal, es sei das beste Konzert der Tournee und die Fans in München einmalig. Dazu betonte er, er sage das nicht bei jedem Konzert. Ob das stimmt sei mal dahin gestellt.
Allerdings haben sich die Vier aus Sheffield für ihre Zugaben in München etwas ganz Besonderes ausgedacht: Der Drummer Russell Bates erschien in einer sexy Leder-Hotpants für Frauen. Seine Beine sollten ein Augeschmankerl für die weiblichen Fans sein. Der Sänger der Band musste den Anfang seines nächsten Liedes abbrechen, weil er sich vor Lachen nicht mehr halten konnte. „That` s so disgusting!“, brachte er in seinem Lachkrampf noch heraus.
George Waite war aber selbst ein Anblick für sich. Seine Haare hingen ihm vorne sehr lange in die Augen, sodass er, wenn er beim Singen den Kopf im Rythmus der Musik bewegte, an an einen langhaarigen Hund mit wackelnden Ohren erinnerte.
Aber nicht zu vergessen, ist die Musik: Schöner, gitarrenlastiger Rock`n`Roll, der Lust zum Tanzen macht und gute Laune versprüht.
Ein Konzert mit einer sympathischen Band und guter Musik – was will man mehr!

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