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Dokumentarfilm – die Kunst der Stunde

Lena von Holt

Wir waren gestern Abend auf der Eröffnungsfeier des DOK.fest – bevor heute dann endlich die Filme anlaufen, haben wir uns schon einmal umgeschaut.

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Ein ziemlich buntes Publikum ist an diesem Abend in der Hochschule für Fernsehen und Film erschienen – Regisseure, Studenten und Münchner Medienmenschen.

Eine ganze Stunde verging, in der die Zuschauer schon unruhig auf ihren Sitzen herumrutschten – aufgeblähte Politikerreden, die Vorstellung der Jury und Interviews ließen die Zeit bis zum Eröffnungsfilm „See no Evil“, der drei Menschenaffen auf wirkliche eindrucksvolle Weise  porträtiert, leider nur sehr langsam verstreichen. Da der Film für sich selbst spricht, war es auch nicht schlimm, dass Regisseur Jos de Potter gar nicht so recht wusste, was er auf die Fragen des Moderatoren antworten sollte.

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Daniel Sponsel, Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des DOK.fest ist extra für den Anlass in (beinahe) zum Logo passendem Orange erschienen. „Der Dokumentarfilm will die Welt verändern und ist deshalb die Kunst der Stunde“, sagt Sponsel.

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Der Dokumentarfilm habe  in den vergangenen Jahren sowohl an Beliebtheit als auch an Bedeutung gewonnen. Das liege vor allem daran, dass er uns zurück zur Relevanz bringt  und eine Kunst entstehen lässt, die nicht nur um ihrer selbst willen existiert, sondern neben der Aufgabe zu unterhalten und zu informieren, auch noch einen Sinn besitzt.

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