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Aus Grau wird Grün – New York, die Stadt von Morgen

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Es ist wieder soweit – am Sonntag gibt es die zweite globale Debatte der Reihe „Urban Places – Public Spaces“. Unter der Fragestellung „Wer macht die Stadt?“ diskutieren wieder drei Städte, diesmal München, Madrid und New York in den Münchner Kammerspielen.

Sunset in High Line Park via CC (Filipp Solovev)
Sunset Highline Park via CC (Filipp Solovev)

Die vom Goethe Institut initiierte Veranstaltung will herausfinden, wer an der Gestaltung der Stadt beteiligt ist. Sie fragt nach dem Einfluss zivilgesellschaftlichen Engagements und nach der Wirksamkeit künstlerischer Interventionen, wenn es darum geht, öffentliche Räume zurückzugewinnen.

Die ehemalige Hochbahntrasse im Westen Manhattens ist heute ein öffentlicher Park, welche der Metropole ein Stück Grün im dicht bebauten Stadtbild zurückgibt. Seitdem entstehen immer mehr Ideen, die New York zu einem nachhaltigeren und lebenswerteren Ort machen wollen. So auch das „New Lab“, das als multidisziplinäres Unternehmen verstanden werden kann. Hier gestalten viele kreative Köpfe gemeinsam die Zukunft der Stadt: Architekten, Urbane Designer, Ingenieure, Möbelhersteller, Häcker,… – sie alle arbeiten gemeinsam unter einem Dach und setzen dank neuer Blickwinkel einzigartige Projekte um.

Im Magazin Wired steht Mitchell Joachim auf der „Smart List“ und zählt damit zu den 15 Personen, auf die der nächste Präsident unbedingt hören sollte. Kein Wunder, der Architekt und Stadtplaner ist nicht nur Professor an der Universität von New York,sondern auch Mitbegründer von Terreform ONE, einer Organisation, die Städten mit kreativen Projekten und schlauen Designs eine neue Daseinsform geben will.

Mitch McEwen diskutiert ebenfalls in New York und ist Partnerin beim Künstler- und Architekturbüro A(n) Office und Vorsitzende von McEwen Studio. Die Designerin und Stadtplanerin konnte ihre Arbeiten schon in der New York Times oder im New Museum wiederfinden und lehrt nun an Universität von Michigan.

Die Veranstaltung könnt ihr auch im Livestream unter http://www.goethe.de/ges/prj/urp/deindex.htm?wt_sc=urbanplaces verfolgen.

Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es auf https://www.facebook.com/events/1595068500710045/ oder http://www.goethe.de/ges/prj/urp/pgr/deindex.htm#v2

Von Lena von Holt

1Comment
  • Karl Schillinger
    Posted at 09:55h, 29 März

    Weil ich am Forschungsauftrag „Stadtklima“ der LMU München mitarbeiten konnte und im Arbeitkreis „Umwelterziehung“ (Dr. Huber) im Schulreferat der Stadt Referate zum Thema „Vergiften und Vergasen“ der grossen Metropolen auf der Erde abhalten konnte, schreibe ich auch hier meine Meinung. Während wir in München an etwa 260 Tagen im Jahr eine „Inversionslage“ haben, an denen die Atmosphäre über der Stadt, besonders der Innenstadt, wo die Frischluft in etwa 400 Metern über dem Stadtkern wegzieht, hat New York das grosse Problem der Hochhäuser. Hier halten sich in den Strassenschluchten die Schadstoffe über lange Zeiträume. So sollte man nach meiner Meinung nicht nur die Plätze dort begrünen, sondern vor allem auf den Dächern der Stadt viel Grün anpflanzen. Dadurch wäre eine erhebliche Filterung der Schadstoffe in den Häuserschluchten möglich. Auf meiner Webseite http://www.karl-schillinger.de kann man sich immer wieder zu Themen der Umwelt informieren.

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