Aktuell, Leben, Warum tust du das?

Der Kontext: Für ein wenig Übersicht im Dickicht des News-Dschungels

Jan Krattiger

Jan Krattiger

Irgendwas mit Medien, Videokameras und Gitarren. Gitarren sind immer gut.
Jan Krattiger

Ihr kennt das: Ihr sucht zu irgendeinem Thema Artikel von Nachrichtenseiten und kommt vom Hundertsten ins Tausende, verliert euch in Details und Nebensächlichkeiten, und am Schluss ist man genauso schlau wie vorher. Um in diesem News-Dschungel ein wenig Übersicht herzustellen, sind Bernhard, Julia und Erich angetreten mit ihrem Startup „Der Kontext“.

Worum es dabei geht, hat uns Bernhard, einer der drei Gründer, im Interview erzählt:

1. Woher kommt der Name eures Projekts? Und was bedeutet er?

„Der Kontext“ beschreibt genau das, wofür das Magazin steht – es zeigt die Zusammenhänge aktueller Themen, eben den Kontext. Als wir nach einem Namen für das Magazin suchten kamen wir schnell auf „Der Kontext“ und freuten uns sehr, dass er noch frei war.

2. Was ist neu, anders und einzigartig an eurem Projekt?

Aktuelle Themen werden auf einer digitalen Landkarte visuell dargestellt. In diese Karten kannst du eintauchen und auf eine Entdeckungsreise gehen. Das hat in der Magazinform, unseres Wissens nach, noch niemand gemacht. Da komplexe Themen aber nicht linear entstanden sind und sich die ganze Vernetztheit in einzelnen Artikeln nicht darstellen lässt, haben wir diesen Weg gewählt, um mehr Übersicht und Zusammenhang zu zeigen. Außerdem braucht man so nicht lange immer wieder das gleiche lesen, das man sowieso schon weiß, sondern kann sich genau an der Stelle vertiefen, die man interessant findet.

3. Was wollt ihr damit erreichen?

Unser Ziel ist, dass sich jeder Leser selbst eine Meinung bilden kann. Deshalb zeigen wir auch die unterschiedlichen Seiten von jedem Thema, Pro und Contra, unterschiedliche Meinungen. Wir finden es super, wenn sich unsere Leser die unterschiedlichen Aspekte eines Themas anschauen, denn dann kennen sie sich wirklich aus.

4. Wie viel Zeit habt ihr in euer Projekt investiert/ werdet ihr investieren?

Erstmals erschienen ist das Magazin Ende Mai 2016. Seit Juni 2014 arbeiten wir an der Umsetzung, die Idee gibt es seit 2009.

5. Wo findet man euch?

Im Internet sind wir unter: www.derkontext.com oder www.fb.com/derkontext.de oder www.twitter.com/derkontextDie Redaktion ist weltweit verteilt und wir arbeiten fast nur über das Internet – unser Büro haben wir aber in der Nähe des Gärtnerplatzes.

6. Wer unterstützt euch?

Unsere Leser! Um das Magazin zu entwickeln hatten wir ein Exist-Stipendium und waren Fellows im Media Lab Bayern.

7. Was liebt ihr an München besonders?

Die Münchner natürlich – alle, egal ob schon immer da oder ganz neu. München ist wunderbar weltoffen und das ist schon etwas besonderes.

8. Wenn euer Projekt eine Person wäre, wie wäre diese Person?

Ein Wissenschaftler, der sowohl die kurzen Fakten als auch die tiefgründigen Hintergrundinfos drauf hat und dazu noch ein paar coole Geschichten erzählen kann.

9. Eure Infos im Netz?

Auf www.derkontext.com gibt’s alles: Das Magazin, Infos zum Team, dem Konzept und natürlich ein kleiner Blog, den wir unregelmäßig mit Updates versorgen.

10. Ein Song, der mit eurem Projekt zu tun hat?

Da gibt es viele: Die Titelmelodie von Jeopardy! zum Beispiel, weil bei so großen Projekten doch immer alles länger dauert als man Anfangs dachte. Auf der anderen Seite dann z.B. The Atlantics – Bombora, weil das Ganze für uns ein großes Abenteuer ist.


Beitragsbild: (c) Goran Gajanin

No Comments

Post A Comment

Das Heft über „Wohnen trotz München“

Simple Share Buttons
Simple Share Buttons