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Die 10 (wirklich) besten Arten draußen zu sporteln

Yannik Gschnell

Warum bei Corona und Hitze ins Fitnessstudios quetschen, wenn der schönste Sportplatz direkt vor deiner Tür liegen könnte. Deshalb haben wir dir für den Coronasommer die zehn (wirklich) besten Spots und Ideen für dein nächstes Outdoor-Workout zusammengestellt, den Geldbeutel kannst du dabei schön zu Hause lassen. Auf die Plätze, fertig, los!

Trimm-Dich-Pfad in den Isarauen

Zum Sporteln musst du nicht ins Fitnessstudio. In den Isarauen in Untergiesing erstreckt sich der Fitnesstrail München. Auf diesem Trimm-Dich-Pfad findest du alles was das Fitnessherz begehrt und das unter freiem Himmel. Gerade zu Coronazeiten trainiert es sich hier mit einem besseren Gefühl und auch die nächste Abkühlung ist nicht weit.

Calisthenics am Korbiniansplatz

Ein ähnliches Konzept verfolgt der Street-Workout Park am Innsbrucker Ring. Nur liegt der Fokus im Korbiniansplatz noch stärker auf Eigengewichtsübungen. Die Calisthenics-Szene ist hängend, stemmend und stützend an Metallstangen zu Hause. Der 2016 renovierte Cali-Park ist zudem der Treffpunkt für die Münchner Freeletics-Szene, also der perfekte Einstieg, wenn dir der Zugang zum Outdoorsport noch fehlt. Ähnliche Anlagen gibt es auch im Olympiapark und im Riemer Park. Eine Liste mit Calisthenics Spots in München findest du hier.

Lederhosentraining im Englischen Garten

Einmal in der Woche veranstaltet Klaus Reithmeier sein, mittlerweile auch in anderen Städten kopiertes, Lederhosentraining im Englischen Garten an der Wiese beim Japanischen Teehaus. Dort versammelt sich Woche für Woche eine stetig wachsende Community, um (nicht verpflichtend) in Tracht zu sporteln. Jede*r darf mitmachen, das Training ist fordernd, aber man kann individuell Pausen machen, wenn es zu viel sein sollte. Aufgrund der Pandemie hat Klaus dieses Jahr einen Spätstart hingelegt, doch seit Anfang Juli ist unser Lieblingstrachtenträger wieder mit voller Power dabei. Du willst dabei sein? Jeden Montag um 19 Uhr ist Klaus am Start. Aktuelle Infos findest du auf Facebook.

https://www.instagram.com/p/CCF84AGIn81/

Fit im Park

Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Initiative der Stadt, die Sport unter professioneller Anleitung im Luitpoldpark, Riemer Park, Ostpark und Westpark, sowie neu dabei auch Aubinger Ostpark und dem Hermann-von-Siemens-Sportpark bietet. Jeden Tag um 18 Uhr kannst du hier ein 45 minütiges Training absolvieren. Das Angebot ist riesig und reicht vom Power-Workout über Yoga bis hin zu Pilates. Das volle Programm findest du hier.

Reinschnuppern beim Bike-Polo

Jeden Sonntag trainiert die Bike-Polo Community auf dem Court am Floßlände in Thalkirchen. Alles was du dazu brauchst, ist ein Mountainbike und den Mut dich auf den Sport einzulassen. Zum Training ist jede*r zu gelassen, der/die aufkreuzt. Hast du dich mal auf dem Feld zurechtgefunden, winken dir sogar Spiele in der Bike-Polo Liga Süd oder bei Turnieren. Mehr Infos findest du hier. Willst du das Ganze erst einmal auf dich wirken lassen, dann bist du auch als Zuschauer*in immer gerne gesehen.

Joggen gehen

Jaja ich weiß, Laufen gehen… Man könnte, man sollte, doch eigentlich will man nicht. Ich könnte jetzt den nächsten brennenden Aufruf zum Joggen schreiben, aber du weißt es doch eigentlich selbst. Entweder hast du dich solange durchgequält, bis du es zu lieben gelernt hast, die frische Luft, den energiegeladenen Körper und den klaren Kopf, in dem die großen Probleme plötzlich klein und lösbar erscheinen, oder es ist und bleibt eine Qual, doch hin und wieder treibt es dich, wie aus Trotz, nach draußen.

Suchst du neben den vielen traumhaften Parks oder Isarpromenaden eine neue Joggingroute und eine neue Challenge? Wie wär‘s mit Bergsprints á la Felix Magath, rund um den Olympiaberg. Hier kannst du die steilen Wiesen und schmalen Wege nutzen, um diese im Sprint hochzulaufen. Klingt das nicht nach Spaß? Doch zumindest der Abstieg fällt dank dem bildhübschen Blick über München bis in die Alpen wunderbar leicht.

Draußen ist dein Yogastudio

Office Yoga, Warehouse Yoga, Flashmob Yoga – überall stehen Krieger und herabschauende Hunde neben Kranichen und was auch immer ich da gerade veranstalte. Das ist alles gut und schön, doch manchmal braucht es das ganze Drumherum einfach nicht. Willst du dir selbst ganz nah sein, dann zieh dich mit Matte in die Natur zurück. Alleine mit deinem Atem im Grünen schnaufst und turnst du nur für dich.

Buildering – die Stadt durch andere Augen sehen

Unser innerer Primat muss nicht immer etwas Negatives sein. Klar in einer Welt zwischen Futterneid und Territorialverhalten mag das manchmal so wirken. Doch durch die Augen unserer Artverwandten wird die Stadt um uns zum Spielplatz und ihre wunderschönen Gebäude zum Klettergerüst. Buildering verbindet Bouldern mit Urbanität. Also wenn du das nächste Mal an einer griffigen Fassade vorbeiläufst, warum nicht dem Kind im Kopf den Vorrang geben und es einfach mal versuchen. Ein Buildering-Einsteiger Tipp ist dabei die Wittelsbacherbrücke.

https://www.instagram.com/p/B_CVSN4ICC9/

Gegenstromschwimmen am Eisbach

Warum viel Geld für teure Fitness-Mitgliedschaften oder Schwimmbad-Jahreskarten ausgeben, wenn die perfekte Gegenstromanlage einmal durch den Englischen Garten fließt? Einfach rein in den Eisbach und an einer Stelle deiner Wahl deinen Lieblingsbaum am Ufer rauspicken. Wenn du ihn in fünf Minuten immer noch siehst, machst du alles richtig. Sobald du dein Soll erfüllt hast, lässt du dich zum nächsten Ausstieg treiben. Sport war nie so einfach.

Kenn dabei dein Limit. Du weißt selbst am besten, wie viel du deinem Körper zumuten kannst. Der Eisbach ist wirklich nur für geübte Schwimmer*innen geeignet, auch der Wasserstand sollte dabei beachtet werden, wenn du dich nicht an Brücken stoßen oder dich am Boden aufschürfen möchtest. Bewahre einen kühlen Kopf, da hilft das kalte klare Wasser zwar schon, aber deine Sicherheit geht vor.

Macht mal Hacky-Sack wieder cool! Merci.

Zwei Meter Abstand? Check. Händebenutzen verboten? Check. Draußen? Check.

Hacky Sack ist eigentlich der Corona-Sport schlechthin. Auch die Liebe zum Selbstgemachten, die die Quarantäne in vielen von uns wiedererweckt hat, kannst du mit deinem neuen Lieblingshobby ausleben. Also warum präsentierst du deiner Crew beim nächsten fröhlichen Beisammensein nicht etwas Selbstgehäkeltes. Neben deinem Coolnessfaktor trainierst du auch deine Balance. Und jetzt mal Realtalk: Cooler als Spikeball ist Hacky Sack auf jeden Fall.

Na dann los, worauf wartest du? Raus mit dir und pack dir am besten bei der Hitze noch ein Wasser ein!


Beitragsbild: © Niyas Khan on Unsplash

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