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„Das Weiße Pferd“ live: „Inland Empire“ – Neue Songs. Neue Besetzung. Am Mittwoch, 04. Januar, um 20 Uhr im SUBSTANZ.

Das Weiße Pferd ist das neueste musikalische Großprojekt von Piko Be, Sänger und Gründer des Musikerkollektivs Kamerakino, und Albert Pöschl, Pionier des Bastardpop und Aktivist in etlichen Bandgeschichten rund um sein Label Echokammer. Ãœber das 2010 erschienene Debüt „San Fernando“ schrieb Krautrocklegende Hans Joachim Irmler, Gründungsmitglied von „Faust“: „Bin voll darauf eingestiegen und ziemlich verblüfft wieder aufgetaucht, obwohl ich nebenher den Versuch unternommen habe, eine Ochsenschwanzsuppe für Dieter Moebius zu präparieren…schön bis mutig Alles drin! Herrlich erfrischend. Sehr schön.“

In der Süddeutschen Zeitung war zu lesen: „Selten ist eine aktuelle Musikproduktion der experimentierfreudigen Aufbruchsstimmung der Endsechziger so verbunden, ohne sich gegenwartsverleugnend einer Nostalgie hinzugeben.“

Dirk Wagner zog in seinem Artikel „Grandioser Ritt des Weißen Pferdes“ einen Vergleich zu „Sgt. Pepper“. Henry Sergeant von Wevie Stonder begnügte sich damit, zu simsen: „I fucking love the white horse!“

Mit „San Fernando“ war Das Weiße Pferd bis jetzt in erster Linie die Geschichte von einem Studio-Album geblieben. Es hatte lediglich zwei Live-Aufführungen gegeben, im Münchener Atlantiskino und in den Kammerspielen. Nicht zuletzt gab Josip Pavlov, Gitarrist der Band Majmoon, den entscheidenden Impuls für einen Neustart. Martin Tagar, Joe Masi und Simon Dieu halfen dem Pferd schließlich auf die Beine. Jetzt kommt Das Weiße Pferd als Band und als kritische Opposition zurück. Mit neuen, dringlichen, deutschsprachigen Songs. Das Album „Inland Empire“ soll 2012 erscheinen.

Das Weiße Pferd ist eine Rockband.

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