HFF Lange Nacht der Münchner Museen
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Filme, die ganze Nacht lang

HFF München

Die HFF München wurde 1966 gegründet und bildet die Filmtalente von Morgen aus. Seit 2011 ist sie inmitten des Münchner Kunstareals am Bernd-Eichinger-Platz untergebracht. Hier können alle Studiengänge unter einem Dach vereint werden: Kino- und Fernsehfilm, Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik, Produktion & Medienwirtschaft, Kamera und Drehbuch. An der HFF München haben u.a. Maren Ade, Caroline Link, Florian Henckel von Donnersmarck und Wim Wenders studiert.
HFF München

Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist am 19. Oktober zum achten Mal bei der Langen Nacht der Münchner Museen dabei und öffnet für sieben Stunden ihre Kinosäle.

Die Studierenden zeigen ihre aktuellen Arbeiten. Alles von Spielfilm, Dokumentar- und Experimentalfilm ist dabei. Für den besseren Einblick, wird das Programm in Filmblöcken gezeigt, wobei auch Fragen an die anwesenden Filmteams gestellt werden können.

Unsere 6 Highlights

1,4 Trilliarden Liter Wasser

Doro Götz: 1,4 Trilliarden Liter Wasser, Essay, 5 min

Der Film ist ein Liebesbrief ans Meer. Er entstand auf der Reise von Bermuda nach Marseille quer über den Ozean. Aus den stürmischen und manchmal sanften Wellen des Nord­atlantik schreibt er ein Plädoyer, die Dinge, die man liebt, zu schützen. Dabei spiegelt Nicolas Jaar in seiner Musik die verschiedenen Gesichter des Ozeans wider.

Was bleibt

Eileen Byrne: Was bleibt, Spielfilm, 21 min

Alice hat Krebs. Eine Brust hat sie bereits verloren. Nun sind es die Haare. Was wird der Krebs ihr noch nehmen? Ihr Freund Moritz ist mit der neuen Situation genauso überfordert wie sie selbst. Aus Angst, sich gegenseitig zu verlieren, vergessen die beiden fast, dass ihnen eines noch bleibt: Ihre Liebe. Füreinander und für sich selbst.

Epithese

Rebecca Zehr: Epithese, Dokumentarfilm, 9 min

Ist es möglich, durch einen Fremdkörper sein vertrautes Aussehen wiederzuerlangen? Das Gesicht zu wahren mithilfe einer Imitation – einem Auge, das nicht zwinkert, einer Nase, die sich nicht rümpft? Eine perfekte Täuschung, die drei Frauen miteinander verbindet und unseren Wunsch nach Vollständigkeit hinterfragt.

In Zeiten der Teleportation

Henning Pulß: In Zeiten der Teleportation, Speilfilm, 15 min

Junge trifft Mädchen in der Zukunft. Er träumt von der Raumstation, die über der Erde schwebt. Sie kommt von dort und hat einen Teleporter. Klingt eigentlich perfekt. Aber leider ist der Teleporter über einen Tanz-Code gesichert. Zum Glück ist das Mädchen eine gute Tanzlehrerin…

In Search of

Daniel Asadi Faezi: In Search Of, Spielfilm, 6 min

Eine visuelle Zeitkapsel über die paschtunische Kultur an der afghanisch-pakistanischen Grenze.

Lucy und Llibert

Vincent Hannwacker: Lucy und Llibert, Spielfilm, 9 min

Lucy kommt aus Deutschland. Llibert aus Spanien. Beide sind zweiundzwanzig. Ein dokumentarisches Portait über die zwei, ihre Sprachbarrieren und das Gefühl jung und verliebt zu sein.

Das komplette HFF-Filmprogramm zur Langen Nacht der Münchner Museen findet ihr hier.

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