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Fünf vollkommen unterschätzte Bars in München + fünf Bars, die wir nicht missen wollen

Bars in München — die gibt es hier in Hülle und Fülle. Und während manche wahnsinnig gehyped werden, verstecken sich andere nach wie vor in der Nische. Völlig unberechtigt finden wir!

Hier haben wir fünf Bars in München für euch, die vollkommen unterschätzt sind.

  1. Maroto

Mitten im Glockenbachviertel und doch irgendwie abseits liegt die kleine Maroto Bar. Von außen ist sie mit bunten Glühbirnen beleuchtet, drinnen bekommt ihr eine kleine Auswahl eigener Cocktails, portugiesisches Bier (natürlich auch bayerisches wenn ihr weniger mutig seid) und Wein. Es lohnt sich definitiv, am Tresen zu sitzen und den Blick über Fußballsticker und anderen Krimskrams hinter der Bar schweifen zu lassen. In einer kleinen Vitrine gibt es noch Snacks, für viel mehr wäre in der Bar auch kein Platz.

Maroto Bar, Westermühlstraße 31

  1. Bar of Bel Air

Wahrscheinlich wundert ihr euch, wenn ihr das hier lest: Container Collective? Im Winter? Ja genau, die Bar of Bel Air hat momentan auch geöffnet. Eine ganze Ladung an Vorhängen und Heizpilzen sorgt dafür, dass ihr nicht frieren müsst. So könnt ihr auch im Winter zwischen den Containern sitzen und das ein oder andere Bier oder einen der Cocktails trinken.

Bar of Bel Air, Atelierstraße 10

  1. Dive Bar

Ein von @antidot1969 geteilter Beitrag am

Direkt am Gärtnerplatz, aber trotzdem nie so besonders überfüllt ist die Dive Bar. Zwischen Rockabilly und Spelunken-Charme könnt ihr hier bestimmt einige Zeit am Tresen verbringen und dazu ein Bier trinken. Abgesehen davon gibt es natürlich auch hier eine kleine Cocktail-Auswahl.

Dive Bar, Reichenbachstraße 19

  1. Salon Irkutsk

Der Salon Irkutsk ist nach der gleichnamigen Stadt in Russland benannt, die bekannt für ihre Kreativen und politisch Engagierten war. Genau diese Atmosphäre soll auch dort transportiert werden. An den Wänden hängen Bilder von noch unbekannten Künstlern und der Boden ist mit Perserteppichen bedeckt. Auf der Karte findet ihr eine beeindruckende Auswahl an Wodka, zu Essen gibt es Borschtsch (Rote Beete-Eintopf) und Pelmeni (kleine Teigtaschen).

Salon Irkutsk, Isabellastraße 4

  1. Schumman’s Bar am Hofgarten

Ein Beitrag geteilt von AW (@anneezus) am

Wahrscheinlich wundert ihr euch jetzt erst mal, wenn ihr das hier lest. Aber die meisten von uns waren wahrscheinlich noch nicht in der sagenumwobenen Bar am Odeonsplatz. Warum eigentlich nicht? Wenn man sich mal was gönnen möchte, kann man das gut in Schumann’s Bar tun. Und Leute schauen kann man hier bei einem Getränk besonders gut.

Schumann’s Bar am Hofgarten, Odeonsplatz 6-7

Und weil wir mal nicht so sein möchten und manche Hypes auch einfach berechtigt sind, nennen wir euch als Zusatz auch noch fünf weitere Bars. Die sind zwar immer voll, der Besuch lohnt sich aber trotzdem.

  1. Café Kosmos

Ein Beitrag geteilt von Jasmin (@jasmiro) am

Wie oft standen wir schon bei Wind und Wetter mit einem Pappbecher vor der Tür, weil drinnen nicht mehr genug Platz war? Trotzdem lockt das Café Kosmos immer wieder, sei es weil es im oberen Stockwerk eingequetscht irgendwie doch gemütlich ist, weil uns die Filmchen auf den Toiletten so gut gefallen oder wir schon lang keine Barbies in Schaukästen mehr gesehen haben. Dafür nehmen wir auch mal den Pappbecher vor der Tür in Kauf.

Café Kosmos, Dachauer Straße 7

  1. Die Robinson Kuhlmann Bar

Direkt am Gärtnerplatz ist eine Bar ja eigentlich schon dazu prädestiniert, voll zu sein. Genau so läuft es auch Abend für Abend in der 14. Wer hier aber schon einmal einen Abend zwischen diversen Shots Liquid Cocaine (Espresso, Wodka, Puderzucker) verbracht hat, weiß genau, warum die Bar so voll ist. Für alle anderen gilt: Augen zu und durch, beziehungsweise doch einfach mal rein schauen.

Robinson Kuhlmann Bar „Die 14“, Corneliusstraße 14

  1. Awi

Ein Beitrag geteilt von Jasmin (@jasmiro) am

Direkt um die Ecke findet ihr noch eine weitere Hype-Adresse: Das Awi. Die Zwischennutzung bietet so einiges: Gute Musik, Drinks (das Menü dazu wird als Videotext über der Bar angezeigt) und wenn der Abend mal später wird, gibt es nicht allzu weit weg den Bergwolf, bei dem ihr noch Pommes bekommt.

Awi, Müllerstraße 26

  1. Cucurucu

Nicht weit vom Café Kosmos haben die Jungs von den Hauskonzerten vor einiger Zeit eine Bar aufgemacht. Von außen nur als „Bar“ betitelt findet ihr das Cucurucu direkt beim Hauptbahnhof. Auch hier ist für gute Musik und gute Drinks gesorgt, sodass sich der Besuch lohnt, auch wenn man keins der Tischchen mehr abbekommt. Besonderes Highlight: Der kleine Spiegel mit Michael Jackson-Druck neben der Treppe.

Cucurucu Bar, Elisenstraße 5

5. Schall und Rauch

Ein Beitrag geteilt von Alice (@ali29187) am


Auch in der Schellingstraße stehen im Sommer die Massen vor der Tür. Wo genau? Im Schall und Rauch. Besonderes Highlight hier: Die wechselnde Auswahl an Bier aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Da kann man auch mal was anderes probieren.

Schall und Rauch, Schellingstraße 22


Kleine Anmerkung: Die Nummerierung in der Liste hat nichts mit einem Ranking zu tun. Die Listenplätze werden vollkommen zufällig und nicht nach Wertung verteilt. Die Läden, die wir euch hier empfehlen, mögen wir alle gleich 😉


Beitragsbild: © Jonas Haesner

Sophia Hösi

Obligatorische Redaktionsschwäbin (wir sind überall)
Wahlmünchnerin seit 2013, zu finden irgendwo zwischen Ostbahnhof und Sendlinger Tor, wahrscheinlich an der Isar.
Sophia Hösi
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