Fotobook, Kultur, Live

„Ho, Hey!“ in Schwarzweiß: The Lumineers im Zenith

Monika Pfundmeier

... süchtig nach Schokolade, nach Kaffee, nach gutem Essen und spannenden Stories.
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Monika Pfundmeier

„Lasst uns das gemeinsam erleben!“ Wes, der Frontmann von The Lumineers, strahlt im Licht der Scheinwerfer. „Filmt, fotografiert beim nächsten Song, soviel ihr wollt – aber nutzt danach die Gelegenheit mit euren eigenen Augen zu sehen und das Konzert zu spüren.“

Dann verwandelt „Ho Hey“ das Zenith in eine Halle des kollektiven Singens, Stampfens, Klatschens. Wer Platz hat, tanzt.
Das Bitzeln, das seit den ersten Takten der Musik von The Lumineers herrscht, wird zu springenden Funken. Die Fotoauslöser klicken, Videos laufen. Als nächstes? Folgt der Großteil des Publikums dem Vorschlag des Frontmanns. Handys, Kameras werden weggepackt. Die Anwesenden sind Teil des Events. Und wie zum Beginn des Konzerts, zeigen sich die Lumineers bis zum Schluß: sympathisch, nahbar und leidenschaftlich.

Schon auf den Alben punkten die Lieder – je öfter man sie hört, umso mehr. Live legt das Trio nochmal ordentlich eins drauf. Eigentlich wünscht man/frau sich, die Zeit anhalten zu können, oder beim Konzert ebenso Repeat drücken zu können, wie beim Album. In gut 1,5 Stunden intensivem Musikerlebnis schaffen The Lumineers ihre Songs bis ins Herz und den Rhythmus durch die Adern zu schicken.

Nach einem mitreißenden Konzert bleibt als Trost das aktuelle Album Cleopatra (VÖ 8.4.2016), bei dem man die Wiederholtaste drücken kann – und die Feststellung: Nur live ist live.
Ich hoffe auf ein baldiges Wiedererleben mit The Lumineers = Wesley Schultz (vocals, guitar), Jeremiah Fraites (drums, piano),  Neyla Pekarek (cellist and backing vocalist). Einen Eindruck zum Album und mehr zu The Lumineers hier: Cleopatra.

Die (fantastische) Fotografin Christin Büttner war ebenso auf dem Konzert im Zenith und hat geknipst was das Zeug hielt.


Fotos: (c) Christin Büttner

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